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Antrag der GRÜNEN-Fraktion vom 05.09.2024; hier: Nahversorgung
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Selters (Taunus) |
| Datum | 2026-09-02 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die GRÜNEN-Fraktion beantragt, das Thema Nahversorgung erneut in den Gremien zu behandeln. Der Vorstand soll aktuelle Fördermöglichkeiten recherchieren und verschiedene Lösungsansätze (Dorfläden, mobile Versorgung, Lieferdienste, Bürgerbuskonzepte) ermitteln und abwägen. Begründet wird dies mit der alternden Bevölkerung und zunehmend unzureichender Versorgung mit Lebensmitteln und medizinischen Dienstleistungen in ländlichen Ortsteilen.
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Dokument
Extrahierter Text
Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung, Soziales, 65618 Selters (Taunus), 09.09.2024
Friedhofsangelegenheiten
32/hm
Antrag ANT/2000/0371
28. Sitzung der Gemeindevertretung 09.10.2024
TOP 13
Antrag der GRÜNEN-Fraktion vom 05.09.2024;
hier: Nahversorgung
Antrag:
Die Gemeindevertretung beschließt, dass Thema Nahversorgung neuerlich in die Gremien zu
verweisen. Der Vorstand möge aktuelle Fördermöglichkeiten für geeignete Lösungen
recherchieren und den Ausschüssen zur Verfügung stellen. Da inzwischen das Förderprogramm
für Dorfläden abgelaufen und weitere Ansätze nicht zum Zuge kommen konnten, soll
ergebnisoffen nach neuen Lösungen gesucht werden. Von Dorfläden, mobile Versorgung,
Lieferdienste, Schwarmmärke, Service von Lebensmittelmärkten, ehrenamtlichen Einkaufshelfern
usw. bis hin zur Bürgerbuslösung sollen die Möglichkeiten ermittelt, abgewogen und zur
Entscheidung durch die Gemeindevertretung vorbereitet werden.
Begründung:
Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt und Nahversorgung in den ländlichen Ortsteilen
wird ständig lückenhafter und kann inzwischen als unzureichend angesehen werden. Primär geht
es um die Versorgung mit Lebensmitteln und den Dingen des täglichen Bedarfs. Zugang zu
ärztlicher Versorgung wird aber zunehmend auch von älteren Menschen als problematisch
angesehen. Es werfen sich also Fragen auf wie die Dinge des täglichen Bedarfs möglichst
zuverlässig und einfach zu den Menschen in die entsprechenden Ortsteile kommen, oder eben
umgekehrt. Die Problematik tritt flächendeckend im ländlichen Raum auf und es wurden schon
verschiedene Ansätze ausprobiert um den Problemen zu begegnen. Leider sind auch schon einige
Förderprogramm abgelaufen, obwohl das Thema schon mehrfach von Fraktionen thematisiert
wurde, ohne dass ein praktikabler Lösungsansatz konkret zu einem Beschluss entwickelt werden
konnte. Wie schon im Antragstext angedeutet wird, gibt es verschiedenste Lösungsansätze die es
abzuwägen gilt. Manche hätten einen Zusatznutzen, was ebenfalls mit betrachtet werden sollte.
Ein „Bürgerbus“ könnte z.Bsp. außer Kunden zu Geschäften, auch Patienten zu Ärzten bringen,
auch mal für Vereine zur Verfügung stehen, oder auch Dinge von Lebensmittelmärkten nach
Hause liefern. Wenn sich engagierte und kreative Menschen mit den Anforderungen und
Möglichkeiten beschäftigen, wird dies bestimmt zu einem guten Lösungsvorschlag führen, dem
sich die Gemeindevertretung mit einem Beschluss anschließen kann. Für einige Lösungsansätze
gibt es aktuell auch immer noch Förderprogramme.
Text aus PDF extrahiert