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Antrag der GRÜNEN-Fraktion vom 21.11.2024; hier: Photovoltaik auf den Vorbehaltsflächen unserer Gemeinde
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Selters (Taunus) |
| Datum | 2026-09-01 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die GRÜNEN-Fraktion beantragt, den Vorstand mit der Kontaktaufnahme zu Eigentümern von Vorbehaltsflächen zu beauftragen, um dort Freiflächenphotovoltaikanlagen zu realisieren. Die Flächen sollen angekauft, gepachtet oder gemeinsam in Gesellschaftsformen wie Energiegenossenschaften entwickelt werden, mit Beteiligungsmöglichkeiten für Gemeinde, Bürger und Eigentümer. Nach vorbereitenden Klärungen mit Unterstützung der LEA soll eine Beschlussvorlage für den HFA erstellt werden. Die Begründung verweist auf langjährige erfolglose Diskussionen, fehlende Beteiligungsmodelle und die Haushaltssituation als Anreiz zur Umsetzung.
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Dokument
Extrahierter Text
Bauamt 65618 Selters (Taunus), 22.11.2024
60
Antrag ANT/2000/0379
30. Sitzung der Gemeindevertretung 17.12.2024
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Antrag der GRÜNEN-Fraktion vom 21.11.2024;
hier: Photovoltaik auf den Vorbehaltsflächen unserer Gemeinde
Antrag:
Die Gemeindevertretung beschließt, den Vorstand zu beauftragen Kontakt mit den
Eigentümer:innen der Vorbehaltsflächen für Photovoltaikanlagen aufzunehmen, mit dem Ziel auf
diesen Flächen Freiflächenphotovoltaikanlagen zu realisieren. Die Flächen sollen bestenfalls
angekauft oder gepachtet, oder zusammen mit den Eigentümer:innen gemeinsam in einer
geeigneten Gesellschaftsform {z.Bsp. Energiegenossenschaft) als regionale
Energieerzeugungsanlagen entwickelt werden. Geeignete Projekteure sollen mit der Entwicklung
betraut, und Beteiligungsmöglichkeiten für die Gemeinde, Bürgerinnen und Bürger, sowie die
Eigentümer:innen der Flächen vorgesehen werden. Bereits bestehende Konzepte in diesem
Bereich sollten möglichst in das Vorhaben integriert werden.
Wenn die vorbereitenden Klärungen erfolgt ,sind, soll das Anliegen im HFA behandelt und zeitnah
eine Beschlussvorlage
erstellt werden.
Die Behandlung im HFA soll durch die LEA und gemeinsamen Gesprächen mit den Beteiligten
unterstützt werden, damit gemeinsame Nenner gefunden und ein tragfähiges Konzept zum Wohle
unserer Gemeinde gefunden werden kann.
Begründung:
Seit einigen Jahren werden die verschiedensten Anträge zu Freiflächenphotovoltaik in den
Gremien behandelt, ohne dass konkrete Projekte zur Umsetzung gelangen. Auch private Initiativen
und Projekte von Investoren wurden bereits vielfältig behandelt aber ebenfalls nicht in die
Realisierungsphase befördert. Zunehmend ist ein Trend zu erkennen, dass die Entwicklungen
letztendlich an "der Gemeinde vorbeigehen werden und die Möglichkeiten zur Gestaltung und
Teilhabemöglichkeiten ungenutzt bleiben. Grundsätzliche organisatorische Vorbereitungen und
Klärungen bezüglich möglicher Beteiligungsmodelle, geeignete Gesellschaftsformen bis hin zu
Bürgerstrom-Optionen stehen noch aus, und sollten jetzt im Rahmen dieses Antrages auf
tragfähige Füße gestellt werden. Die prekäre Haushaltssituation sollte ein weiterer sehr wichtiger
Anreiz sein mit diesem Anliegen voranzukommen um zügig mögliche Einnahmequellen zu
erschließen. Die Vorbehaltsflächen für Photovoltaik wurden bereits vor vielen Jahren, im Rahmen
der Regionalplanung in den gemeindlichen Gremien behandelt, bewertet, ausgewählt und von der
Gemeindevertretung beschlossen.
Leider wurde die Zeit nicht genutzt um notwendige Schritte zur Realisierung durchzuführen.
Es wäre auch ein wichtiger Beitrag zur notwendigen Energiewende durch unsere Klimakommune.
Text aus PDF extrahiert