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Aufstellung eines „Mobilen Grünen Zimmers“; hier: Antrag der Fraktion GRÜNE vom 4. August 2026, vertreten druch die Ratsmitglieder Burkhard Bröhl, Cäcilia Obermierbach, Brigitte Bäcker-Gerdes

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeLohmar
Datum2026-09-02
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion GRÜNE beantragt die Aufstellung eines „Mobilen Grünen Zimmers" zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Minderung von Hitzebelastungen im öffentlichen Raum angesichts zunehmender Hitzeperioden. Das Mobile Grüne Zimmer ist eine mobile Begrünungseinheit mit Kletterpflanzen und Beschattung, kostet aber etwa 1.200 Euro pro Woche plus 3.500 Euro Transportkosten. Der Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz beauftragt die Verwaltung, verschiedene Maßnahmen (Baumpflanzungen, Begrünungen, etc.) hinsichtlich Wirksamkeit, Kosten und Umsetzbarkeit zu prüfen und Vorschläge vorzulegen.

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Stadt Lohmar X Beschlussvorlage Der Bürgermeister Ergänzungsvorlage Mitteilungsvorlage öffentlich Produkt 1.14.02.01 Energie und Klimaschutz Produktgruppe 1.14.02 Energie Produktbereich 1.14 Umweltschutz Amt/Geschäftszeichen Datum Vorlagennummer 17 / 17 / KSM 14.08.2026 BV/26/5265 ▼ ▼ Beratungsfolge Sitzungstermin 1 . Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz 02.09.2026 Tagesordnungspunkt/Betreff Aufstellung eines „Mobilen Grünen Zimmers„; hier: Antrag der Fraktion GRÜNE vom 4. August 2026, vertreten durch die Ratsmitglieder Burkhard Bröhl, Cäcilia Obermierbach, Brigitte Bäcker-Gerdes Beschlussvorschlag Der Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz beauftragt die Verwaltung, Möglichkeiten zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Minderung von Hitzebelastungen im öffentlichen Raum zu prüfen. Hierzu sollen geeignete Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit bewertet und dem Ausschuss gemeinsam mit einem Vorschlag für das weitere Vorgehen vorgestellt werden. Beratungsergebnis Sitzung am TOP ja nein Enthaltungen laut abweichender mit Beschluss- Beschluss einstimmig Stimmenmehrheit vorschlag (Rückseite) 2 Begründung 1. Sachverhalt Die Folgen des Klimawandels machen sich auch in Nordrhein-Westfalen durch häufiger auftretende und länger andauernde Hitzeperioden bemerkbar. Insbesondere an stark versiegelten oder dicht bebauten Standorten können hohe Temperaturen zu einer verminderten Aufenthaltsqualität führen und für besonders empfindliche Personengruppen zusätzliche Belastungen verursachen. Die Stadt Lohmar verfügt über zahlreiche Grün- und Waldflächen sowie kurze Wege zu naturnahen Erholungsräumen. Unabhängig davon kann es sinnvoll sein zu prüfen, ob und in welchem Umfang ergänzende Maßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas und der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum umgesetzt werden können. Hierbei kommen unterschiedliche Ansätze in Betracht. Dazu zählen beispielsweise zusätzliche Baumpflanzungen, Beschattungselemente, stationäre oder mobile Begrünungen sowie die Aufwertung bestehender Aufenthaltsbereiche. Eine mögliche Variante ist das sogenannte „Mobile Grüne Zimmer“, das bereits in einzelnen Kommunen eingesetzt wird. Hierbei handelt es sich um eine mobile Begrünungseinheit auf Basis eines Abrollcontainers mit hochwachsenden Kletterpflanzen, Sitzgelegenheiten, Wasserreservoir und teilweiser Energieversorgung über Photovoltaik. Durch Beschattung und Verdunstungskühlung kann das Mikroklima im unmittelbaren Umfeld verbessert werden. Nach Auskunft des Anbieters belaufen sich die Mietkosten derzeit auf rund 1.200 Euro pro Woche. Hinzu kommen Transportkosten für An- und Abtransport in Höhe von etwa 3.500 Euro. Eine dauerhafte Anschaffung wird aktuell nicht angeboten. Fördermöglichkeiten konnten bislang nicht ermittelt werden. Darüber hinaus ist während der Nutzungsdauer eine regelmäßige Bewässerung sicherzustellen. Vor dem Hintergrund der Kosten sowie des Betriebsaufwandes erscheint es sinnvoll, verschiedene Maßnahmen hinsichtlich Nutzen, Aufwand, Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit miteinander zu vergleichen. Die Verwaltung soll daher geeignete Möglichkeiten prüfen und dem Ausschuss einen entsprechenden Vorschlag zur weiteren Beratung vorlegen. Empfehlung der Verwaltung Die Verwaltung empfiehlt, mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Minderung von Hitzebelastungen im öffentlichen Raum im Rahmen einer Gesamtbetrachtung zu untersuchen. Hierbei sollen unterschiedliche Lösungsansätze hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit bewertet werden, um die für Lohmar am besten geeigneten Maßnahmen zu identifizieren. Die Ergebnisse sollen auch in das Klimaanpassungskonzept aufgenommen werden, siehe TO 5 dieser Sitzung. 2. Ziel: Was soll für welche Zielgruppe erreicht werden? Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum sowie Unterstützung der Klimaanpassung durch geeignete Maßnahmen zur Verringerung lokaler Hitzebelastungen für alle Bürgerinnen und Bürger. 3. Leistungen/Prozesse: Was soll wie getan werden? Prüfung und Bewertung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas und der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum hinsichtlich Wirksamkeit, Kosten, Umsetzbarkeit sowie möglicher Fördermöglichkeiten. 3 4. Ressourcen: Welcher Aufwand ist für die Umsetzung der Maßnahme erforderlich? Der erforderliche Personal- und Sachaufwand ist abhängig von den im Rahmen der Prüfung identifizierten Maßnahmen und wird dem Ausschuss im Zuge der weiteren Beratung dargestellt. 5. Auswirkungen auf übergeordnete Ziele(Haushaltskonsolidierung, NKF, Familienfreundlichkeit, Raum für Jung und Alt, Unternehmerische Engagement, Natur und Sport). Falls ja: Welche? Die Prüfung geeigneter Klimaanpassungsmaßnahmen kann sich positiv auf die Ziele Familienfreundlichkeit, Raum für Jung und Alt sowie Natur und Umwelt auswirken. 6. Auswirkungen für den Klimaschutz Die Maßnahme hat Relevanz für den Klimaschutz keine positiv negativ nicht eindeutig Die Maßnahme lässt negative Auswirkungen auf folgende Parameter erwarten Wasserhaushalt Hochwasserschutz Kleinklima Fauna u. Flora Die Maßnahme hat Relevanz für die Bewusstseinsstärkung/Öffentlichkeitsarbeit im Sinne des Klimaschutzes keine positiv negativ nicht eindeutig Gegebenenfalls Erläuterung der Einstufung und möglicher Kompensationsmaßnahmen: Es handelt sich um eine Klimaanpassungsmaßnahme die jedoch die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen untermauert 7. Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: Ist eine wesentliche Betroffenheit gegeben? ja nein Falls ja: wurden Kinder und/oder Jugendliche angemessen im Entscheidungsprozess beteiligt? Wie genau? ja nein –Begründung: 4 8. Wirtschaftliche Auswirkungen: Mittel für die Maßnahme lt. Haushaltsplan vorhanden: ja nein. Falls nein: - Mittel können aus der betroffenen Produktgruppe zur Verfügung gestellt werden nein ja, Erläuterung: Aufgrund des voraussichtlich spät genehmigten Haushaltes stehen Mittel noch zur Verfügung _______________________________________________________________________ - Die Maßnahme kann nur durch Inanspruchnahme von Mitteln aus nachstehenden Produktgruppen durchgeführt werden (ggf. üpl. gemäß § 83 GO): _________________________________________________________ gez. Matthias Schmitz Bürgermeister Anlage: Antrag

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