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Hitzeschutz und Waldbrandvorsorge im Kreis Euskirchen - Lagebild Sommer 2026 und aktueller Stand der Konzepte hier: Antrag der Fraktionen CDU und SPD

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeKreisverwaltung Euskirchen
Datum2026-09-17
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die CDU- und SPD-Fraktionen beantragen, das Thema Hitzeschutz und Waldbrandvorsorge im Kreis Euskirchen auf die Tagesordnung des Ausschusses für Gesundheit und Bevölkerungsschutz zu setzen. Die Verwaltung soll über Erfahrungen des Sommers 2026 berichten und den Stand von Hitzeaktionsplänen und Brandbekämpfungskonzepten darstellen. Gefordert sind detaillierte Informationen zu umgesetzten Maßnahmen, Schutzkonzepten für gefährdete Personengruppen, Einsatzzahlen bei Bränden, Zusammenarbeit zwischen Behörden und zur Ausrüstung der Feuerwehren.

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Dokument

Extrahierter Text

________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen A 25/2026 Datum: 25.08.2026 X Öffentliche Sitzung Nichtöffentliche Sitzung Beratungsfolge: Ausschuss für Gesundheit und Bevölkerungsschutz 17.09.2026 Hitzeschutz und Waldbrandvorsorge im Kreis Euskirchen - Lagebild Sommer 2026 und aktueller Stand der Konzepte hier: Antrag der Fraktionen CDU und SPD Sehr geehrter Herr Landrat, wir nehmen Bezug auf die einschlägigen Bestimmungen der Geschäftsordnung des Kreistages und der Kreisordnung NRW und beantragen namens und im Auftrag unserer Fraktionen, das Thema „Hitzeschutz und Waldbrandvorsorge im Kreis Euskirchen - Lagebild Sommer 2026 und aktueller Stand der Konzepte“ auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Bevölkerungsschutz zu setzen. Die Verwaltung wird gebeten, im Ausschuss über die Erfahrungen aus dem Sommer 2026 sowie den aktuellen Stand der Vorsorge- und Schutzkonzepte des Kreises zu berichten. Dabei bitten wir insbesondere um Informationen zu folgenden Punkten: 1. Hitzeschutz und Hitzeaktionsplanung Der Kreistag hat im Jahr 2024 die Erstellung einer Hitzeaktionsplanung für den Kreis Euskirchen in Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden beschlossen. Vor diesem Hintergrund bitten wir um Darstellung, • wie weit die Erarbeitung und Umsetzung der Hitzeaktionsplanung inzwischen fortgeschritten ist, • welche konkreten kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen bereits umgesetzt wurden oder derzeit vorbereitet werden, - 2 - • wie die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie weitere relevante Akteure eingebunden sind, • welche Maßnahmen insbesondere zum Schutz besonders gefährdeter Personengruppen vorgesehen sind, • welche Erfahrungen im Sommer 2026 gesammelt wurden und ob daraus Anpassungs- oder Ergänzungsbedarf abgeleitet wird, • ob sich während der Hitzeperioden des Sommers 2026 Auffälligkeiten bei Rettungsdiensteinsätzen oder anderen gesundheitsbezogenen Indikatoren feststellen ließen, • wie die Bevölkerung bei akuten Hitzeereignissen informiert und gewarnt wird und • welche weiteren Schritte bei der Umsetzung der Hitzeaktionsplanung vorgesehen sind. Darüber hinaus bitten wir um eine kurze Bewertung, ob die bestehenden Strukturen und Maßnahmen aus Sicht des Gesundheitsamtes für länger andauernde oder intensivere Hitzeperioden ausreichend sind. 2. Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung Die Feuerwehren und der Bevölkerungsschutz im Kreis Euskirchen beschäftigen sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit der Vorbereitung auf Wald- und Vegetationsbrände. Angesichts der trockenen und zeitweise sehr heißen Witterung sowie verschiedener Vegetations- und Flächenbrände im Sommer 2026 bitten wir um ein aktuelles Lagebild. Dabei soll insbesondere dargestellt werden, • wie viele Wald-, Flächen- und Vegetationsbrände es im bisherigen Jahresverlauf 2026 im Kreis Euskirchen gegeben hat und wie diese hinsichtlich Größe und Einsatzaufwand einzuordnen sind, • welche besonderen Erkenntnisse sich aus den Einsätzen des Sommers 2026 ergeben haben, • wie der aktuelle Stand des kreisweiten Konzeptes zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung ist, • welche Erkenntnisse aus der im Mai 2026 durchgeführten Großübung gewonnen wurden und welche Konsequenzen daraus gezogen werden, • ob und gegebenenfalls in welchen Bereichen das bestehende Konzept fortgeschrieben oder angepasst werden soll, • wie die Zusammenarbeit der kommunalen Feuerwehren, der Kreiseinheiten, des Katastrophenschutzes, von Wald und Holz NRW sowie gegebenenfalls weiterer externer Kräfte organisiert ist, • wie die Löschwasserversorgung insbesondere in schwer zugänglichen Waldgebieten sichergestellt wird, • welche besonderen Fahrzeuge, Geräte und sonstigen Einsatzmittel zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung im Kreisgebiet zur Verfügung stehen beziehungsweise über überörtliche Hilfe kurzfristig angefordert werden können, • welchen Stellenwert Luftaufklärung, Drohnen sowie die Brandbekämpfung aus der Luft inzwischen innerhalb des Konzeptes haben, - 3 - • wie Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte für Wald- und Vegetationsbrände organisiert werden und • ob aus Sicht des Kreisbrandmeisters beziehungsweise des Bevölkerungsschutzes zusätzliche technische, personelle oder organisatorische Maßnahmen erforderlich sind. Begründung: Die vergangenen Jahre zeigen, dass längere Hitze- und Trockenperioden auch im Kreis Euskirchen zunehmend Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung und auf die Gefahrenlage in Wald und Landschaft haben. Der Kreis hat auf diese Entwicklung bereits reagiert. Neben Informations- und Beratungsangeboten zum gesundheitlichen Hitzeschutz wurde 2024 die Erstellung einer kreisweiten Hitzeaktionsplanung beschlossen. Im Bereich der Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung wurden ebenfalls bereits Konzepte entwickelt, Einsatzmittel angepasst sowie Aus- und Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt. Der Sommer 2026 bietet Anlass, den aktuellen Stand dieser Vorbereitungen im zuständigen Fachausschuss gemeinsam zu betrachten. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, bestehende Strukturen infrage zu stellen. Vielmehr sollen die Erfahrungen dieses Sommers genutzt werden, um zu prüfen, was sich bewährt hat, welche Maßnahmen bereits auf den Weg gebracht wurden und wo möglicherweise weiterer Handlungsbedarf besteht. Gerade im Bevölkerungsschutz ist es sinnvoll, Konzepte regelmäßig anhand tatsächlicher Einsätze und Übungen zu überprüfen und fortzuentwickeln. Mit freundlichen Grüßen gez. Kupp gez. Kurth Jochen Kupp f.d.R. Maren Kurth (Fraktionsvorsitzender CDU) (Fraktionsgeschäftsführerin CDU) gez. Waasem gez. Leyendecker Thilo Waasem f.d.R. Jan Leyendecker (Fraktionsvorsitzender SPD) (Fraktionsgeschäftsführer SPD)

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