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Eimsheim; Bauantrag; Beteiligung der Gemeinde/Stadt gemäß § 36 BauGB; Hier: Hauptstraße; Flur 1, Flurstück 139 Fristende: 11.05.2026 Errichtung Freisitz und Schuppen
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Verbandsgemeinde Rhein-Selz |
| Datum | 2026-05-05 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Verbandsgemeindeverwaltung
Rhein-Selz Oppenheim, den 23.03.2026
Fachbereich: Bauen und Umwelt
Aktenzeichen: 015/611-1/2026/2
Vorlage: 015/2026/0009
Besc h l u ssvor l age
Sitzungstag TOP Status Abst. Abst. Abst.
ja nein Enth.
Gemeinderat Eimsheim 05.05.2026 2 Öff.
Eimsheim; Bauantrag; Beteiligung der Gemeinde/Stadt gemäß § 36 BauGB;
Hier: Hauptstraße; Flur 1, Flurstück 139
Fristende: 11.05.2026
Errichtung Freisitz und Schuppen
Beschlussvorschlag:
Der Gemeinderat erteilt das Einvernehmen gemäß § 36 BauGB zum vorliegenden Bauantrag.
Bei finanziellen Auswirkungen: Buchungsstelle:
Die Mittel stehen haushaltsrechtlich in Höhe von € zur Verfügung.
Die Genehmigung bei Abweichung vom Einzelzweck erforderlich.
Bei gegenseitiger oder einseitiger Deckungsfähigkeit; Deckung erfolgt aus
Buchungsstelle:
Die Zustimmung zur Leistung von über-/außerplanmäßigen Ausgaben gemäß § 100
GemO in Höhe von : € wird erteilt.
Schriftlicher Antrag ist beigefügt.
Im Auftrag Im Auftrag
(Klassen) (Livingston)
Sachbearbeiterin Fachbereichsleiter
Seite 2
Sachdarstellung der Verwaltung:
• Grundsätzliches zu Beteiligung der Gemeinden nach § 36 BauGB
Nach § 36 Abs. 1 BauGB wird über die Zulässigkeit von Vorhaben nach den §§ 31, 33, 34 und
35 im bauaufsichtlichen Verfahren von der Baugenehmigungsbehörde der Kreisverwaltung
Mainz-Bingen im Einvernehmen mit der Gemeinde entschieden. Da Baugenehmigungsbe-
hörde und Gemeinde nicht identisch sind, die Entscheidung jedoch die Gemeinde in ihrer Pla-
nungshoheit berühren kann, hat der Gesetzgeber zu deren Sicherung die Beteiligung im Ge-
nehmigungsverfahren vorgesehen.
Hinweis: Gemäß § 36 Abs. 2 Satz 2 BauGB gilt das Einvernehmen der Gemeinde als erteilt,
wenn sie nicht binnen zwei Monaten nach Eingang des Ersuchens entscheidet, bzw. wenn das
zuständige Gremium keinen eindeutigen Beschluss, wie vorgelegt, fasst. Beschlussfassungen,
verbunden mit Auflagen oder unter Vorbehalt, sind rechtlich nicht zulässig; infolgedessen gilt
als Rechtsfolge im Rechtsverkehr das Einvernehmen im Sinne des § 36 BauGB als nicht erteilt!
Fristende: 11.05.2026
• Bauantrag
Gegenstand des Bauantrages ist die Errichtung eines Freisitzes und eines Schuppens.
Das Grundstück befindet sich innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils und zu-
gleich im unbeplanten Innenbereich der Gemeinde. Im unbeplanten Innenbereich ist ein Vor-
haben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der
Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt
und die Erschließung gesichert ist.
Das Vorhaben fügt sich in die Eigenart der näheren Umgebung ein.
Bereits am 18.09.2023 wurde ein Antrag auf Abriss einer denkmalgeschützten Scheune ge-
stellt. Nach dem zwischenzeitlichen Rückbau des Dachstuhls sind die Außenwände (Grenz-
wände) erhalten geblieben und mit einem Ringanker gesichert worden. Die ursprüngliche Ge-
bäudehöhe von ca. 5,00 m wurde dabei auf ca. 3,70 m (Oberkante Ringanker) reduziert. Nach
Angaben des Antragstellers bleibt hierdurch der Hofcharakter des Anwesens gewahrt.
Die Bauvorschriften zur Grenzbebauung und Abstandflächen sind bauordnungsrechtlich durch
die Kreisverwaltung Mainz-Bingen zu beurteilen und stellt für die beteiligte Gemeinde keinen
Versagensgrund dar.
Gegen das Bauvorhaben bestehen keine bauplanungsrechtlichen Bedenken.
Die verkehrstechnische Erschließung ist gesichert.
Das Bauvorhaben löst keinen Mehrbedarf an Stellplätzen aus.
Text aus PDF extrahiert