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Antrag zur Errichtung eines natürlichen Hitzeschildes - Strategische Baumpflanzungen zur Klimaanpassung an den Landesstraßen L 3308 und L 3309 - Antrag der FDP-Fraktion vom 14.08.2026

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeGroßkrotzenburg
Datum2026-08-28
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die FDP-Fraktion beantragt, dass die Gemeinde Großkrotzenburg ein Konzept für straßenbegleitende Baumpflanzungen an den Landesstraßen L 3308 und L 3309 erarbeitet, um Hitzeinseln durch Verschattung zu reduzieren. Der Gemeindevorstand soll Abstimmungen mit Hessen Mobil aufnehmen, eine Spartenprüfung mit den Gemeindewerken durchführen und externe Fördergelder prüfen. Ein Beschluss ist nicht dokumentiert; die Vorlage war zur öffentlichen Beratung in der Gemeindevertretung am 28.08.2026 vorgesehen.

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Gemeinde Großkrotzenburg Vorlage-Nr: A2026/FRA/008 Beratungsfolge: Gremium TOP Datum Status Gemeindevertretung 11 28.08.2026 öffentlich Antrag zur Errichtung eines natürlichen Hitzeschildes - Strategische Baumpflanzungen zur Klimaanpassung an den Landesstraßen L 3308 und L 3309 - Antrag der FDP-Fraktion vom 14.08.2026 Anlage: - A2026/FRA/008 - Antrag der FDP-Fraktion vom 14.08.2026 Antrag: 1. Der Gemeindevorstand wird beauftragt, ein zielgerichtetes Konzept für zusätzliche, straßenbegleitende Baumpflanzungen entlang der stark versiegelten Hauptstraßen im Ortsgebiet – insbesondere der Hanauer Landstraße / Kahler Straße (L 3308) sowie der Bahnhofstraße / Kirchstraße (L 3309) – zu erarbeiten. Der Fokus liegt dabei auf der Schaffung eines effektiven Hitzeschildes für die Anwohnerschaft. 2. Der Gemeindevorstand wird ermächtigt, hierzu zeitnah Abstimmungsgespräche mit dem zuständigen Baulastträger Hessen Mobil aufzunehmen, um die straßenbaurechtlichen Genehmigungen zu klären und den Abschluss einer effizienten öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (Sondernutzung/Pflegevereinbarung) vorzubereiten. 3. Unter Einbeziehung der Gemeindewerke Großkrotzenburg GmbH ist im Vorfeld eine unterirdische Spartenprüfung (Leitungspläne für Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation) durchzuführen, um Fehlinvestitionen und Konflikte mit der bestehenden Versorgungsinfrastruktur strikt auszuschließen. 4. Bei der Ausarbeitung sind prioritär externe Fördermittel (z. B. aus Landes- oder Bundesprogrammen zur Klimaanpassung und zum urbanen Hitzeschutz) zu prüfen und einzubinden, um die Belastung des kommunalen Haushalts zu minimieren. Die verbleibenden Mittel sind im kommenden Haushaltsplan bereitzustellen. Begründung: Die Hauptverkehrsachsen L 3308 und L 3309 weisen durch ihre breiten Asphaltflächen und die dichte angrenzende Bebauung den höchsten Versiegelungsgrad im Ortskern von Großkrotzenburg auf. In den Sommermonaten führt dies zu extremen Hitzeinseln (Urban-Heat-Island-Effekt), die die Lebensqualität und die Gesundheit der dortigen Anwohner massiv belasten sowie die Attraktivität des lokalen Gewerbes mindern. Aus Sicht der FDP-Fraktion erfordert diese Entwicklung eine sachliche und wirtschaftlich kluge Gegensteuerung: • Effektiver Hitzeschutz: Durch gezielte Verschattung der Verkehrsflächen und die natürliche Verdunstungskälte von Bäumen wird die Aufheizung des Straßenraums nachweislich gesenkt. Dies wirkt als biologischer Hitzeschild für die angrenzenden Wohn- und Geschäftsgebäude. • Substanzschutz der Infrastruktur: Die Reduzierung extremer Oberflächentemperaturen schützt langfristig auch den Asphalt vor hitzebedingten Schäden und trägt somit zum Werterhalt unserer Verkehrswege bei. • Planungssicherheit durch Infrastruktur-Check: Durch die frühzeitige Einbindung der Gemeindewerke wird gewährleistet, dass wichtige unterirdische Versorgungs- und Glasfasernetze geschützt bleiben und Pflanzorte präzise gewählt werden. Da die Straßenbaulast beim Land Hessen liegt, ist eine Kooperation mit Hessen Mobil zwingend. Kommunale Praxis ist hierbei eine Vereinbarung, bei der die Gemeinde Planung und Pflege übernimmt, während das Land die Genehmigung erteilt. Um den kommunalen Haushalt zu schonen, fordert die FDP-Fraktion, gezielt zweckgebundene Fördergelder für den kommunalen Hitzeschutz abzurufen. Mit freundlichen Grüßen Gez. Daniel Protzmann Fraktionsvorsitzender

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