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Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner; Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Barßel; Handlungsoptionen und Planung für 2027
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Barßel |
| Datum | 2026-08-26 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die SPD-Fraktion beantragt in der Gemeinde Barßel Maßnahmen gegen die zunehmende Eichenprozessionsspinner-Plage. Die Bekämpfungskosten betrugen 2025 über 88.000 EUR und 2026 bereits über 35.000 EUR. Die Verwaltung prüft zwei Optionen: ein eigenes saisonales Bekämpfungsteam (ca. 90.000 EUR Personalkosten plus 80.000 EUR Ausrüstung jährlich) oder einen Rahmenvertrag mit einer Fachfirma. Eine kostengünstigere Lösung mit eigenem Team wird nicht erwartet. Der Rat sollte über den Antrag abstimmen.
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Dokument
Extrahierter Text
Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner; Antrag der SPD-Fraktion im Rat der
Gemeinde Barßel; Handlungsoptionen und Planung für 2027
Vorlage Nr.: 2026/079
Fachbereich: Personalamt Sachbearbeiter: Sope, Michael
Sach- und Rechtslage:
Auf den beigefügten Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Barßel wird verwiesen.
Die seit Jahren saisonal auftretende und tendenziell zunehmende Problematik mit den
Eichenprozessionsspinnern ist hinreichend bekannt. Diesbezüglich wird hiermit auf die VA-
Vorlage 2024/069 verwiesen.
Die Bekämpfung der Raupen hat im Jahr 2025 Kosten in Höhe von 88.514,38 EUR verursacht,
im Jahr 2026 bisher (Stand Ende Juli, viele Rechnungen liegen noch nicht vor) 35.205,52 EUR.
Es ist zu entscheiden, wie die Bekämpfung zukünftig effektiv im Sinne der vielfach
berechtigten Interessen der Einwohner an einer zeitnahen Beseitigung sowie unter Beachtung
der in den letzten Jahren ausufernden Kosten erfolgen kann.
Denkbar wäre die saisonale Einstellung eines eigenen Bekämpfungsteams. Hierfür ist der
Einsatz von drei Personen zweckmäßig, sodass eine Person das Schaum- bzw. Absauggerät
bedienen kann, eine Person die Hubarbeitsbühne bedient und Material anreicht bzw. entsorgt
und eine dritte Person den Arbeitsbereich am Boden sichert, Passanten warnt und den Verkehr
regelt.
Die notwendigen Arbeitsmittel wie Bekämpfungsgerät, Fahrzeug und Schutzausrüstung wären
dafür einmalig anzuschaffen, ein Hubsteiger könnte evtl. auch saisonal gemietet werden.
Die zu erwartenden Kosten lassen sich wie folgt prognostizieren:
• Eingruppierung der Mitarbeiter in Entgeltgruppe 3, Stufe 3 TVöD. Tabellenentgelt:
3.215,57 EUR (brutto). Anstellung von März bis September, somit sieben Monate im
Jahr, da ab März bereits mit Nematoden gearbeitet werden könnte.
Arbeitgebergesamtkosten je Stelle ca. 30.000 EUR je Saison, bei drei Stellen also ca.
90.000 EUR je Saison.
• Anschaffung Geräte und Ausrüstung einmalig ca. 80.000 EUR.
• Hinzu kommt das jährliche Arbeitsmaterial wie Hubsteiger, Schaum u. ä. sowie
Einweisungen, Schulungen und ggfls. Entsorgungskosten. Diese Kosten können in der
Höhe vorab nicht belastbar beziffert werden kann.
Die Prognose der durch eine Beseitigung mit eigenen Mitarbeitern entstehenden Kosten zeigt,
dass Einsparungen im Vergleich zur Beauftragung von Fachfirmen nicht zu erwarten sind,
zumal auch bei einem eigenen Team mit drei Mitarbeitern in der Hochphase der
Raupenbekämpfung ergänzend externe Fachfirmen hinzugezogen werden müssten.
Alternativ wäre eine Eindämmung der in den letzten Jahren rasant gestiegenen
Beseitigungskosten über einen Beseitigungs-Rahmenvertrag mit einer Fachfirma ins Auge zu
fassen.
Auf die beigefügte Handreichung des Landes Niedersachsen und der kommunalen
Spitzenverbände wird ergänzend verwiesen.
Haushaltsmäßige Auswirkungen:
Sh. vorstehenden Ausführungen.
Beschlussvorschlag:
Über den Antrag der SPD-Fraktion ist abzustimmen.
(Bürgermeister) (Sachbearbeiter)
Beratung / Datum Abstimmungsergebnis
Entscheidung
WPUK 26.08.2026 Ja: Nein: Enth.:
VA 31.08.2026 Ja: Nein: Enth.:
Text aus PDF extrahiert