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Einleitung einer Machbarkeitsstudie für ein Pilotprojekt "Energiequartier Stuhr", Antrag der Fraktion Besser vom 06.01.2026
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stuhr |
| Datum | 2026-08-25 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Vollständige Sitzung ansehen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion Besser beantragt, eine Machbarkeitsstudie für ein Pilotprojekt „Energiequartier Stuhr" durchzuführen. Die Verwaltung soll mit externen Fachplanern prüfen, ob sich Ortsteile wie Seckenhausen, Brinkum oder Neukrug eignen, und die technische, wirtschaftliche und rechtliche Machbarkeit eines lokalen Energy-Sharing-Modells sowie geeignete Organisationsformen evaluieren. Zudem soll die Verwaltung Förderanträge zur Finanzierung vorbereiten. Der Ausschuss für Klima- und Naturschutz vertagte die Beratung zunächst.
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Extrahierter Text
Beschlussvorschlag:
Der Rat der Gemeinde Stuhr beschließt:
Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit externen Fachplanern eine detaillierte Machbarkeitsstudie für ein Pilotprojekt „Energiequartier Stuhr“ durchzuführen.
Als mögliche Standorte für dieses Pilotquartier sind Ortsteile wie Seckenhausen, Brinkum oder Neukrug auf ihre Eignung (Dachflächenpotenzial, Netzstruktur) zu prüfen.
Die Studie soll die technische, wirtschaftliche und rechtliche Umsetzbarkeit eines lokalen Energy-Sharing-Modells auf Basis des kommenden § 42c EnWG evaluieren.
Im Rahmen der Studie sind geeignete Organisationsformen für eine kommunale Energie- oder Netzgesellschaft unter Einbeziehung von Bürgerbeteiligungsmodellen (z. B. Genossenschaften) zu prüfen.
Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen Förderanträge (z. B. bei der NBank oder im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative) zur Finanzierung der Studie und des späteren Pilotbetriebs vorzubereiten
Beyersdorff
Sachverhalt:
Nach einer begonnenen Beratung im Ausschuss für Klima- und Naturschutz, Naherholung und Tourismus am 14. April 2026, hat der Ausschuss beschlossen, die weitere Beratung und Beschlussfassung zu vertagen.
Mit dieser Vorlage wird der Beschlussvorschlag auf den Beschlussvorschlag der Fraktion „Besser“ korrigiert.
Die Fraktion „Besser“ begründet ihren Antrag auf Einleitung einer Machbarkeitsstudie für ein Pilotprojekt „Energiequartier Stuhr“ damit, dass die Energieversorgung vor einem fundamentalen Wandel steht. Durch den massiven Ausbau von Wärmepumpen, Elektromobilität und die voranschreitende Digitalisierung wachse der Strombedarf und das Stromnetz bekomme dafür eine tragende Bedeutung. Um die Klimaziele des Landes Niedersachsen (Klimaneutralität bis 2040) zu erreichen und gleichzeitig die Energiekosten für die Bürgerinnen und Bürger stabil zu halten, müsse Energie künftig dort erzeugt und gespeichert werden, wo sie verbraucht wird und zwar basierend auf einem
4-Säulen-Modell, das technische Autarkie mit regionaler Wertschöpfung verbindet (vgl. Antragsbegründung, Anlage 1). Ein solches Energiequartier sei damit nicht nur ein technisches Projekt, sondern ein Instrument zur Stärkung der Bürgergesellschaft und zur Sicherung bezahlbarer Daseinsvorsorge.
Die Gemeindeverwaltung möchte im Kontext der Antragsvorschläge zwei Sharing-Modelle für die Stromerzeugung erläutern: Das Strombilanzkreismodell und das Modell des Energy-Sharing, die die Gemeindeverwaltung für die eigenen Liegenschaften nutzen könnten.
In der Sitzung soll der Antrag der Fraktion „Besser“ nochmals vorgestellt und beraten werden sowie durch die Verwaltung die Sharing-Modelle für die Stromerzeugung eigener Liegenschaften vorgestellt werden.
Text aus PDF extrahiert