Startseite › Stuhr › Antrag

Hitzeschutzkataster; Antrag der SPD-Fraktion vom 30.06.2026

Abgelehnt
TypAntrag
GemeindeStuhr
Datum2026-08-25
DatenstufeNur Dokumente
QuelleVollständige Sitzung ansehen →

Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die SPD-Fraktion beantragt, die Verwaltung mit der Prüfung eines Hitzeschutzkatasters für die gesamte Gemeinde Stuhr zu beauftragen. Ziel ist die Identifikation hitzegefährdeter Bereiche und die Vorschlagsentwicklung für Schutzmaßnahmen, insbesondere „grüne Oasen" in jedem Ortsteil sowie die Prüfung von Fördermöglichkeiten. Die Verwaltung befürwortet den Prüfauftrag, weist aber auf notwendige Vergabe an Fachgutachter und damit verbundene Kosten hin.

Automatisch aus dem Quelldokument zusammengefasst. Wichtige Details bitte immer im Originaldokument unten prüfen.

Extrahierter Text

Beschlussvorschlag: Der Rat der Gemeinde Stuhr beschließt, die Verwaltung zu beauftragen, die Erstellung eines Hitzeschutzkatasters für das gesamte Gemeindegebiet zu prüfen. Ziel ist es, besonders hitzegefährdete Bereiche zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorzuschlagen. Im Rahmen dieser Prüfung soll die Verwaltung ebenfalls untersuchen, inwieweit in jedem Ortsteil zentrale „grüne Oasen“ – also öffentlich zugängliche, begrünte und beschattete Aufenthaltsbereiche – eingerichtet werden können, um insbesondere während Hitzeperioden Schutz und Aufenthaltsqualität zu bieten. Ferner soll abgefragt werden, inwieweit Fördergelder für derartige Maßnahmen abrufbar sind. Beyersdorff Sachverhalt: Die SPD-Fraktion hat mit Schreiben vom 30.06.2026 beantragt, die Erstellung eines Hitzeschutzkatasters für das gesamte Gemeindegebiet zu prüfen. Der Antrag ist der Vorlage als Anlage beigefügt. Formuliertes Antragsziel ist, besonders hitzegefährdete Bereiche zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorzuschlagen. Im Rahmen dieser Prüfung soll die Verwaltung ebenfalls untersuchen, inwieweit in jedem Ortsteil zentrale „grüne Oasen“ – also öffentlich zugängliche, begrünte und beschattete Aufenthaltsbereiche – eingerichtet werden können, um insbesondere während Hitzeperioden Schutz und Aufenthaltsqualität zu bieten. Ferner soll abgefragt werden, inwieweit Fördergelder für derartige Maßnahmen abrufbar sind. Begründet wird der Antrag wie folgt: „Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in der Gemeinde Stuhr zunehmend spürbar. Die Zahl und Intensität von Hitzetagen nimmt zu, was insbesondere für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen eine erhebliche Belastung darstellt. Studien zeigen, dass gerade ältere Menschen einem erhöhten Risiko durch Hitzewellen ausgesetzt sind, da sie sich schlechter an hohe Temperaturen anpassen können. Ein Hitzeschutzkataster ermöglicht es, besonders gefährdete Bereiche zu erkennen und gezielt Maßnahmen zu ergreifen, um die Lebensqualität und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Die Schaffung zentraler „grüner Oasen“ in jedem Ortsteil trägt dazu bei, den öffentlichen Raum auch an heißen Tagen als attraktiven und sicheren Ort zu gestalten. Darüber hinaus wäre es sinnvoll, Wasserspender aufzustellen, damit die Bürgerinnen und Bürger ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen können. Die SPD-Fraktion sieht hierin einen wichtigen Schritt, um die Gemeinde Stuhr zukunftsfähiger und lebenswerter zu gestalten und den Schutz der besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten.“ Seitens der Gemeindeverwaltung werden keine Einwände gesehen, prüfen zu lassen, ob und ggf. inwieweit ein Hitzeschutzkataster für das gesamte Gemeindegebiet erstellt werden kann. Damit könnten besonders hitzegefährdete Bereiche identifiziert und darauf basierend geeignete Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorgeschlagen werden. Ergebnis kann aber auch sein, dass Schutzmaßnahmen nicht durch die Gemeinde ergriffen werden können, sondern z.B. durch Private oder dass Schutzmaßnahmen mit erheblichen Kosten oder Energiebedarfen verbunden sein können, z.B. auch „grüne Oasen“. Von daher befürwortet die Verwaltung die Betonung darauf, dass es ich um einen Prüfauftrag handeln sollte und weist auch darauf hin, dass die Prüfung durch Vergabe an ein Fachgutachterbüro erfolgen muss, da die notwendigen Daten noch nicht zur Verfügung stehen, sondern ermittelt werden müssen und auch Lösungsvorschläge Fachexpertise erfordern, die es dafür in der Gemeindeverwaltung nicht gibt, was ebenfalls mit Kosten verbunden sein wird.

Text aus PDF extrahiert