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Rückkehr zur bisherigen Waldbewirtschaftung - Ende teurer Waldgutachten - Antrag der CDU-Fraktion vom 08.06.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Langenselbold |
| Datum | 2026-06-22 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Vollständige Sitzung ansehen → |
Extrahierter Text
Beschlussvorschlag:
1. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Langenselbold beauftragt den Magistrat den aktuell geschlossenen Vertrag zwischen der Stadt Langenselbold und dem Forstwissenschaftler Herrn Martin Bertram unverzüglich zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen.
2. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Langenselbold beauftragt den Magistrat das Konzept eines Feldschütz für die Stadt Langenselbold zu prüfen. Hierbei sollen die Kosten, Einsatzmöglichkeiten und Anstellungsmodelle geprüft werden. Die Ergebnisse sind der Stadtverordnetenversammlung bis zum Ende des 3. Quartals 2026 vorzulegen.
Begründung:
(zu Punkt 1)
Die vergangenen hitzigen Debatten um das Waldgutachten haben das Vertrauen in die Ergebnisse des Gutachtens und die Zusammenarbeit mit dem Forst-wissenschaftler erheblich gestört. Auch innerhalb der heimischen Landwirtschaft gibt es große Bedenken hinsichtlich der Zusammenarbeit. Die CDU fordert daher seit jeher ein Ende der Zusammenarbeit.
Dies erkennt auch das Stadtbündnis in seinem eigenen Koalitionsvertrag schriftlich an. Die Formulierung „ein neutraler Waldgutachter“ zeigt eindeutig, dass auch die Koalitionsfraktionen teilweise oder ganz das Vertrauen in die Zusammenarbeit verloren haben.
Wir bitten daher um Zustimmung zu diesem langen notwendigen Schritt.
(zu Punkt 2)
Die Zusammenarbeit zwischen der heimischen Landwirtschaft, der Stadt und weiteren Akteuren ist von großer Bedeutung. Besonders durch die starke Debatte um das Waldgutachten, hat diese gelitten. Ein Feldschütz ist eine gute und bewährte Institution, welche Anerkennung bei den heimischen Landwirten findet.
gez.
Florian Gibbe
Fraktionsvorsitzender
CDU Langenselbold
Text aus PDF extrahiert