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Prüfung einer Klimaanlage für den Rathaussaal
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Arnstadt |
| Datum | 2026-08-18 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion Alternative für Deutschland beantragt, dass der Bürgermeister die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten für eine Klimatisierung des Rathaussaals prüfen lässt. Grund sind Hitzeprobleme während der Stadtratssitzung am 25. Juni 2026, die die bestehende Lüftungsanlage überforderte und die Konzentration und Gesundheit der Teilnehmer beeinträchtigten. Der Antrag fordert eine Kühllastberechnung durch ein Fachunternehmen, Kostenvoranschläge und anschließend eine Beschlussvorlage mit Investitions-, Folgekosten und Finanzierungsvorschlag. Ein Beschlussergebnis ist dem Text nicht zu entnehmen.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Arnstadt
Fraktion Alternative für Deutschland
Stadtrat der Stadt Arnstadt
Beschlussantrag Nummer: 2026-0533
Datum: 18.08.2026
Bezug-Nr:
Einreicher Hans-Joachim König
Fraktion Alternative für
Deutschland
Beratungsfolge Termin Status
Stadtrat der Stadt Arnstadt 03.09.2026 öffentlich einbringend
Prüfung einer Klimaanlage für den Rathaussaal
Beschlussvorschlag:
1. Der Bürgermeister wird gebeten, die technischen und wirtschaftlichen
Voraussetzungen für die Klimatisierung des Rathaussaales prüfen zu lassen.
2. Hierzu ist eine Kühllastberechnung durch ein fachkundiges Ingenieur- oder
Klimatechnikunternehmen zu veranlassen sowie mindestens ein
Kostenvoranschlag für geeignete Klimatisierungssysteme einzuholen.
3. Auf Grundlage der Prüfung ist dem Stadtrat eine Beschlussvorlage mit den
ermittelten Investitionskosten, den Folgekosten sowie einem
Finanzierungsvorschlag vorzulegen.
4. Sofern die technische und wirtschaftliche Prüfung ergeben, dass eine
Klimatisierung sinnvoll und umsetzbar ist, wird der Bürgermeister gebeten, die
Installation einer geeigneten Klimaanlage für den Rathaussaal vorzubereiten
und dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorzulegen.
Problembeschreibung / Begründung:
Während der 17. Stadtratssitzung am 25. Juni 2026 herrschten im Rathaussaal
Hitzetemperaturen, welche die vorhandene Lüftungsanlage überforderte, eine für
längere Sitzungen angemessene Klimatisierung abzusichern. Aufgrund der starken
Aufheizung des Gebäudes konnte auch das Öffnen der Fenster keine spürbare
Verbesserung bewirken. Bei langen Sitzungen mit zahlreichen
Tagesordnungspunkten beeinträchtigen hohe Raumtemperaturen die
Konzentrationsfähigkeit, die Gesundheit sowie die Arbeitsfähigkeit der
Stadtratsmitglieder, der Verwaltung und der anwesenden Öffentlichkeit.
Nach den technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A3.5 „Raumtemperatur" = legt
konkrete Mindest- und Höchstwerte für die Lufttemperatur in Arbeitsräumen fest)
sollen Arbeitgeber ab einer Raumtemperatur von über 26 °C geeignete Maßnahmen
zur Verringerung der Wärmebelastung treffen. Ab einer Raumtemperatur von über
30 °C sind wirksame Maßnahmen erforderlich, um die Belastung der Beschäftigten zu
reduzieren. Auch wenn diese Vorschriften nicht unmittelbar für Stadtratssitzungen
gelten, stellen sie einen anerkannten arbeitswissenschaftlichen Maßstab für den
Gesundheitsschutz dar.
Vor einer Investitionsentscheidung ist deshalb eine fachliche Kühllastberechnung
erforderlich. Anschließend sollen dem Stadtrat geeignete technische Lösungen
einschließlich der zu erwartenden Investitions- und Betriebskosten zur Entscheidung
vorgelegt werden. Das Ziel eines diesbezüglichen Beschlusses ist es, die klimatischen
Bedingungen im Rathaussaal dauerhaft zu verbessern und die Durchführung längerer
Sitzungen auch während sommerlicher Hitzeperioden für Nutzer und Besucher
sicherzustellen.
gez. Hans-Joachim König
Fraktionsmitglied
Text aus PDF extrahiert