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Neuausrichtung städtischer Gedenkveranstaltungen ab 2027
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Arnstadt |
| Datum | 2026-08-18 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die AfD-Fraktion beantragt, dass der Bürgermeister ab 2027 städtische Gedenkveranstaltungen „freier und demokratischer" durchführt und der Stadtrat diese gemeinsam einlädt. Hintergrund ist, dass bei einer Veranstaltung am 17. Juni 2026 ein angefordeter Redeentwurf über die Familie Böttner nicht verlesen wurde und der Bürgermeister auf einen Brief dazu nicht antwortete. Als Verbesserung fordert der Antragsteller freies Rederecht für Bürger und Stadträte bei solchen Veranstaltungen. Eine Beschlussfassung ist nicht dokumentiert.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Arnstadt
Fraktion Alternative für Deutschland
Stadtrat der Stadt Arnstadt
Beschlussantrag Nummer: 2026-0532
Datum: 18.08.2026
Bezug-Nr:
Einreicher Hans-Joachim König
Fraktion Alternative für
Deutschland
Beratungsfolge Termin Status
Stadtrat der Stadt Arnstadt 03.09.2026 öffentlich einbringend
Neuausrichtung städtischer Gedenkveranstaltungen ab 2027
Beschlussvorschlag:
Der Bürgermeister wird gebeten, alle städtischen Gedenkveranstaltungen ab dem Jahr
2027 freier und demokratischer durchzuführen und ebenfalls im Namen des Stadtrates
dazu einzuladen.
Problembeschreibung / Begründung:
Am 17. Juni 2026 wurde ein von Frau Erika Korn, kommissarische Vorsitzende der
„Vereinigung Opfer des Stalinismus (VOS)“ in Thüringen und Bezirksvorsitzende
Arnstadt, angeforderter Redeentwurf über das Schicksal der Familie Böttner, welchen
Gerhard Böttner am 21. Mai im Namen seiner Familie formulierte, nicht verlesen.
Ein Brief vom 22. Juni 2026 von Gerhard Böttner, seit über 30 Jahren Mitglied in der
VOS, an Arnstadts Bürgermeister Frank Spilling, wurde ebenfalls bis heute
(18.08.2027) nicht beantwortet. Auf mündliche Anfrage und Gesprächen, auch mit
Erika Korn, erhielt Gerhard Böttner, keine Antwort wer diese Entscheidung traf und
welche Gründe zu dazu führten.
Um zukünftig derartige Fehlentscheidungen zu verhindern und auch Gerüchten
vorzubeugen, muss der Stadtrat seiner Verantwortung als oberstes Gremium und als
gewählter Vertreter der Bürgerschaft endlich gerechter werden. Nicht nur der
Bürgermeister sollte zu solchen Veranstaltungen einladen, sondern auch der Stadtrat,
was auch in den Einladungen ausgewiesen sein muss.
Als demokratischste Verbesserung sollte bei derartigen Veranstaltungen auch ein
freies Rederecht der Vertreter der Arnstädter Bürgerschaft und der Mitglieder des
Stadtrates (z.B. ein Stadtratsmitglied jeder Fraktion) eingeräumt werden. Nach Erika
Korn wird das in Erfurt schon seit geraumer Zeit ähnlich praktiziert.
Festzustellen ist, dass dieser Antrag keine Eingrenzung des persönlichen
Aufgabenbereiches des Bürgermeisters darstellt, sondern ein Schritt zur
demokratischen Weiterentwicklung dieses Gedenken an die Opfer darstellt, welche in
den schlimmsten Zeiten der deutschen Diktaturen zu beklagen sind.
gez. Hans-Joachim König
Fraktionsmitglied
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