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Neubau Mobilitätszentrum CANVAS+, Ergebnis Mehrfachbeauftragung und Beauftragung Gebäudeplanung
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Offenburg |
| Datum | 2026-07-27 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Der Fachbereich 5 beantragt die Beauftragung des Stuttgarter Architekturbüros Wittfoht Architekten Planung GmbH für die Gebäudeplanung des Mobilitätszentrums CANVAS+ auf Grundstück Cluster 15 in Offenburg. Nach EU-weitem Vergabeverfahren mit drei eingereichten Planungsbeiträgen setzte sich Wittfoht mit seinem Konzept durch und wird stufenweise mit den Leistungsphasen 1–3 nach HOAI beauftragt (ca. 180.725 EUR brutto). Der Gemeinderat beschloss die Beauftragung am 27.07.2026.
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Extrahierter Text
Beschlussvorlage Beschluss
Drucksache - Nr. Nr. vom
080/26 wird von StSt OB-Büro ausgefüllt
Dezernat/Fachbereich: Bearbeitet von: Tel. Nr.: Datum:
Fachbereich 5, Hochbau, Schönle, Clemens 82-2506 12.05.2026
Grünflächen, Umweltschutz
1. Betreff: Neubau Mobilitätszentrum CANVAS+, Ergebnis Mehrfachbeauftragung und
Beauftragung Gebäudeplanung
2. Beratungsfolge: Sitzungstermin Öffentlichkeitsstatus
1. Planungs- und Umweltausschuss 20.07.2026 öffentlich
2. Gemeinderat 27.07.2026 öffentlich
Beschlussantrag (Vorschlag der Verwaltung):
Der Planungs- und Umweltausschuss empfiehlt dem Gemeinderat:
1. Das Ergebnis der Mehrfachbeauftragung für die Gebäudeplanung des Mobilitäts-
zentrums CANVAS+ im Rahmen des EU-weiten Vergabeverfahrens wird zur
Kenntnis genommen.
2. Das Büro Wittfoht Architekten Planung GmbH, Stuttgart wird mit der Gebäude-
planung für den Neubau des Mobilitätszentrums CANVAS+ gemäß des in der
Vorlage dargestellten Sachverhalts beauftragt.
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Beschlussvorlage
Drucksache - Nr.
080/26
Dezernat/Fachbereich: Bearbeitet von: Tel. Nr.: Datum:
Fachbereich 5, Hochbau, Schönle, Clemens 82-2506 12.05.2026
Grünflächen, Umweltschutz
Betreff: Neubau Mobilitätszentrum CANVAS+, Ergebnis Mehrfachbeauftragung und
Beauftragung Gebäudeplanung
Sachverhalt/Begründung:
1. Zusammenfassung
Für den Neubau des Mobilitätszentrums CANVAS+ hat der Gemeinderat mit den Be-
ratungen im April 2025 die Verwaltung beauftragt eine Mehrfachbeauftragung für die
Gebäudeplanung auf dem Grundstück „Cluster 15“ in der Straße Am Alten Schlachthof
als Realisierungswettbewerb durchzuführen.
Nach Durchführung des erforderlichen EU-weiten Vergabeverfahrens konnte sich am
Ende das Büro Wittfoht Architekten, Stuttgart als Bestbieter durchsetzen und wird des-
halb durch die Verwaltung als Auftragnehmer für die Ausführung der Architektenleis-
tungen nach HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 vorgeschlagen.
Diese Vorlage beschreibt das Verfahren und dessen Ergebnisse und dient somit als
Grundlage für die Beschlussfassung durch den Gemeinderat.
2. Strategische Ziele
Die in der Vorlage beschriebenen Maßnahmen tragen zu den folgenden strategischen
Zielen der Stadt Offenburg bei:
A1: Die Stadt schärft ihr Profil als attraktives Oberzentrum im Ortenaukreis, im Euro-
distrikt und am Oberrhein.
A2: Die Stadt Offenburg verfolgt eine innovative städtebauliche Entwicklung und eine
hochwertige Gestaltung des Stadt- und Ortsbilds. Sie bewahrt das baukulturelle
Erbe.
E1: Der Verkehr wird in stärkerem Maße umwelt- und stadtverträglich gestaltet.
E3: Die Stadt betreibt eine aktive Klimaschutzpolitik sowie die Anpassung an den Kli-
mawandel und strebt Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 an.
3. Anlass und Sachstand
Im Sanierungsgebiet Bahnhof-Schlachthof entsteht mit dem Projekt CANVAS+ ein in-
novatives gewerbliches Quartier, in dem in erster Linie Betriebe und Start-up-Unter-
nehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft ideale Bedingungen vorfinden sollen.
Grundlage der Bebauung ist der städtebauliche Rahmenplan, der das Gebiet in ver-
schiedene Cluster gliedert.
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Beschlussvorlage
Drucksache - Nr.
080/26
Dezernat/Fachbereich: Bearbeitet von: Tel. Nr.: Datum:
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Grünflächen, Umweltschutz
Betreff: Neubau Mobilitätszentrum CANVAS+, Ergebnis Mehrfachbeauftragung und
Beauftragung Gebäudeplanung
Das Erschließungs- und Verkehrskonzept für das Areal CANVAS+ sieht die Errich-
tung eines Mobilitätszentrums vor. Der hierfür vorgesehene Cluster 15 befindet sich
gut erreichbar an der neuen Erschließungsstraße „Am Alten Schlachthof“ im Westen
des Quartiers. Das Grundstück steht im Eigentum der Stadt. Das künftige Mobilitäts-
zentrum soll durch die Technischen Betriebe Offenburg (TBO) errichtet und betrieben
werden.
Sämtliche für die Entwicklung der einzelnen Baucluster erforderlichen Kfz- sowie
Radabstellplätze sollen hier in einem zentralen Parkhaus untergebracht werden. Die
geplante Anlage soll wie alle anderen Neubaucluster auch einen Beitrag zu den Nach-
haltigkeitsgrundsätzen für das Quartier leisten, insbesondere in Form einer möglichst
klimafreundlichen Bauweise und Gestaltung. Das Stellplatzangebot soll darüber hin-
aus um weitere Mobilitätsangebote, wie Carsharing, Bikesharing sowie elektrische La-
destationen ergänzt werden. Gleichzeitig soll das zu errichtende Gebäude möglichst
anpassungsfähig auf künftige Anforderungen reagieren können, z.B. die Option für die
Einrichtung eines sog. Lieferhubs bieten oder für temporäre Sondernutzungen i.S. ei-
nes auch multifunktional nutzbaren Gebäudes.
Gleichzeitig soll das Gebäude den an alle neuen Gebäudecluster im CANVAS+ Areal
gestellten Nachhaltigkeitsaspekten gerecht werden. Dies bedeutet etwa den Einsatz
möglichst ressourcenschonender und ökologischer Baustoffe, eine Dach- und Fassa-
denbegrünung sowie eine PV-Anlage.
Mit den Beratungen zur Drucksache 014/25 hat der Gemeinderat die Verwaltung be-
auftragt eine Mehrfachbeauftragung für die Gebäudeplanung als Realisierungswettbe-
werb durchzuführen.
Wesentliche Grundlage der Planungsaufgabe ist dabei ein Raumprogramm mit detail-
lierten Vorgaben hinsichtlich Raumgrößen und Funktionen sowie ein Stellplatzangebot
für rund 300-350 Autos und bis zu 360 Radabstellplätze, die jedoch gestaffelt in drei
Ausbaustufen nachzuweisen sind.
Das Verfahren ist inzwischen durchgeführt und kann nach heutigem Beschluss in
Kürze abgeschlossen werden.
Aus vergaberechtlichen, formellen Gründen war die durch den Gemeinderat geforderte
Mehrfachbeauftragung in Phase 2 Teil eines EU-weiten Verhandlungsverfahrens mit
Teilnahmewettbewerb nach § 17 Vergabeverordnung (VgV-Verfahren).
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Beschlussvorlage
Drucksache - Nr.
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Betreff: Neubau Mobilitätszentrum CANVAS+, Ergebnis Mehrfachbeauftragung und
Beauftragung Gebäudeplanung
4. Ergebnis Verhandlungsverfahren
Nach EU-weiter Veröffentlichung haben sich für die Teilnahme an dem Verhandlungs-
verfahren in der ersten Phase 6 regionale und überregionale Architekturbüros bewor-
ben. Entsprechend den Vorgaben der Ausschreibung wurden auf Grundlage verschie-
dener Kriterien, wie z.B. dem Nachweis der Leistungsfähigkeit, der Vorlage von Refe-
renzen, Aussagen zu Kosten, Terminen und baulicher Qualität vier Teilnehmer ausge-
sucht, welche aufgefordert wurden einen Planungsbeitrag abzugeben und ein entspre-
chendes Honorarangebot zu machen.
Im Ergebnis soll einer der vier Bewerber unter Berücksichtigung der Empfehlung eines
Bewertungsgremiums mit den weiteren Planungsleistungen nach HOAI gemäß §14
Abs.4 Nr.8 Vergabeverordnung (VgV) für den Neubau des Mobilitätszentrums CAN-
VAS+ beauftragt werden.
Folgende Wertungskriterien in unterschiedlicher Wichtung waren Grundlage für die
Beurteilung der Bewerbungen und den vorliegenden Vergabevorschlag:
Ergebnis Planungsbeitrag 50%
Darstellung der Projektorganisation 20%
Eindruck der Projektleitung bei der Präsentation 10%
Honorarangebot 20%
Zum vorgegebenen Abgabetermin am 02.04.2026 haben 3 Bewerber vollständige An-
gebotsunterlagen und Planungsbeiträge abgegeben:
Ingerop Deutschland GmbH, Offenburg
Wittfoht Architekten Planung GmbH, Stuttgart
Profund Bau-Projekt GmbH&Co.KG, Holzkirchen
Am 04.05.2026 tagte das Bewertungsgremium unter Leitung der Vorsitzenden des
Gestaltungsbeirats Offenburg, Frau Dea Ecker und weiteren 9 stimmberechtigten Per-
sonen aus Verwaltung, der TBO und der politischen Fraktionen. Nach intensiver Bera-
tung konnte eine Rangfolge unter Anwendung der oben genannten Zuschlagskriterien
wie folgt festgelegt werden:
Rang 1 Wittfoht Architekten, Stuttgart
Rang 2 Ingerop Deutschland GmbH, Offenburg
Rang 3 Profund Bau-Projekt GmbH & CO.KG, Holzkirchen
Die Entwurfskonzepte der 3 Bewerber sind in Anlage 1 auszugsweise dargestellt.
In einer schriftlichen Beurteilung werden die in den Diskussionen gewonnenen Er-
kenntnisse unter Berücksichtigung der Anforderungen der Auslobung von den Mitglie-
dern des Bewertungsgremiums zusammengefasst.
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Beschlussvorlage
Drucksache - Nr.
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Betreff: Neubau Mobilitätszentrum CANVAS+, Ergebnis Mehrfachbeauftragung und
Beauftragung Gebäudeplanung
Die Berichte wurden wie folgt verabschiedet:
01 Wittfoht Architekten, Stuttgart
Die Arbeit überzeugt durch die sorgfältige Durchplanung des Mobilitätszentrums. Die
Organisation ist einfach und selbstverständlich, die Übersichtlichkeit für alle Verkehrs-
teilnehmer ist gegeben.
Im Kern befindet sich ein Systemparkhaus, an dessen Konstruktion optional lineare
Pflanztröge und eine vorgehängte Fassadenkonstruktion vorgelagert sind. Der Zwi-
schenraum wird neben den großformatigen Öffnungen rechnerisch zur Durchlüftung
herangezogen. In der Berechnung der anteiligen Öffnungen ist bereits eine intensive
Begrünung und damit geringe Luftdurchlässigkeit berücksichtigt. Die sorgfältigen
Überlegungen zu einer wartungsarmen Begrünung sowie Bewässerung der Fassade
werden gewürdigt und sind in einem weiteren möglichen Planungsschritt auf Praktika-
bilität und hinsichtlich der Kosten/Nutzen Relation zu untersuchen.
Die aktuell im Norden befindliche Zu- und Abfahrt wäre im Süden richtiger verortet, um
unnötigen motorisierten Verkehr einerseits und eine Kreuzung mit dem Langsamver-
kehr andererseits zu vermeiden. Der im Gebäude organisierte Zugang zum Treppen-
haus wird positiv bewertet – zu überprüfen wäre, ob dies in beiden Treppenhäusern
ermöglicht werden kann. Die Positionierung der Treppenhäuser und deren Versorgung
mit Tageslicht wird begrüßt.
Das Bewertungsgremium hinterfragt in Teilen die gewählte Formensprache der Fas-
sade. Die prägnanten Kreise lassen sich zur Umgebung des Schlachthofareals nur
bedingt in Bezug setzen. Hier wäre eine aus der Logik der Fassade entwickelte Gestalt
mit Bezug zum Ort eine gewünschte Alternative. Das einfache Grundsystem lässt je-
doch die gewünschte Flexibilität auch in Bezug auf die Gestalt und das Erscheinungs-
bild erwarten.
02 Ingerop Deutschland GmbH, Offenburg
Der Entwurf zeigt eine gestalterisch differenzierte Fassade, die zunächst ein passen-
des Erscheinungsbild für den Mobilitätshub zu bieten scheint. Die Parkdecks sind von
rautenförmig gesetzten Holzlatten umschlossen, die bodengebundenen bzw. in Platz-
trögen befindlichen Rankpflanzen das Emporklettern ermöglichen soll. Gestalterischer
Akzent sind Cortenstahl-Bänder, welche die Eingänge gleich eines Rahmens akzen-
tuieren und sich im Logo der übergroßen Schrift wiederfinden. Die Materialwahl soll
die Verbindung zum umgebenden Schlachthofareal herstellen und wird von der Jury
als grundsätzlich passendes Element gewürdigt.
Die Zu- und Ausfahrt für den motorisierten Verkehr ist im Süden richtig gesetzt, um im
Quartier keinen unnötigen Verkehr zu verursachen. Die Nordostecke ist aus Sicht der
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Beschlussvorlage
Drucksache - Nr.
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Betreff: Neubau Mobilitätszentrum CANVAS+, Ergebnis Mehrfachbeauftragung und
Beauftragung Gebäudeplanung
Jury etwas überinstrumentalisiert. Den im Areal entstehenden Plätzen soll kein weite-
rer hinzugefügt werden, um keine Konkurrenzsituation entstehen zu lassen: Die Fre-
quenz soll an wenigen Punkten gebündelt werden.
Die Erdgeschosszone ist durch die Dopplung der Ein- und Ausfahrt nur bedingt öko-
nomisch organisiert. Die Vertikalerschließung wird kritisch gesehen. Die Treppenhäu-
ser bleiben dunkle Zonen und die Aufzüge sind nicht als Durchlader und damit nur für
jeweils eine der halbgeschossig versetzten Ebenen organisiert.
Nach näherer Befassung der Jury wird die berankbare Fassadenkonstruktion letztlich
kritisch bewertet. So entsteht zwar ein schönes Bild, die Bauweise der Unterkon-
struktion bleibt jedoch offen und die Dauerhaftigkeit der vorgeschlagenen Materialität
fraglich.
03 Profund Bau-Projekt GmbH & CO.KG, Holzkirchen
Der Beitrag bietet eine Systemlösung, der eine einfache Rank- und Begrünungshilfe
vorangestellt wird. Diese Systemlösung soll Produktoffenheit ermöglichen.
Die Ein- und Ausfahrt wird dabei nahezu mittig ins Gebäude gelegt, was zwar die an-
gestrebten kurzen Wege des „Emporschraubens“ ermöglicht, dabei jedoch Sackgas-
sen nach Süden ausbildet, die bei der Parkplatzsuche eine Einschränkung in Bezug
auf die Übersichtlichkeit verursachen.
Der Zugang zu den Treppenhäusern für die Fußgänger erfolgt über Stichwege, die den
kurzen Gebäudeseiten vorgelagert sind, deren Attraktivität gesteigert werden müsste.
Auf der Eingangsebene sind für Fahrräder vier gleichwertige Zugänge angeordnet, die
eine Übersichtlichkeit der Parkbereiche ebenfalls vermissen lassen.
Die Rankhilfen sind als geometrisches Muster über die Fassade gelegt, die an eine
klassische Lochfassade erinnert. In der Jury wird kontrovers diskutiert, ob damit der
gewünschte begrünte und in den Zeichnungen dargestellte Effekt zu erzielen ist, der
laut der Verfasser in wenigen Jahren entstehen soll.
Der Mehrwert der vorgeschlagenen Brückenkonstruktion zu einem angrenzenden Ge-
bäude erschließt sich dem Bewertungsgremium nicht.
Zusammenfassend ein wohl wirtschaftlicher Beitrag, der allerdings den gestalteri-
schen Ansprüchen des Quartiers nicht vollumfänglich Rechnung trägt.
5. Beauftragung Gebäudeplanung
Unter Abwägung der städtebaulichen, hochbaulichen und freiraumplanerischen Qua-
litäten und unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien für die Vergabe der Pla-
nungsleistungen nach § 17 VgV konnte sich von den drei Bewerbern das Büro Wittfoht
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Beschlussvorlage
Drucksache - Nr.
080/26
Dezernat/Fachbereich: Bearbeitet von: Tel. Nr.: Datum:
Fachbereich 5, Hochbau, Schönle, Clemens 82-2506 12.05.2026
Grünflächen, Umweltschutz
Betreff: Neubau Mobilitätszentrum CANVAS+, Ergebnis Mehrfachbeauftragung und
Beauftragung Gebäudeplanung
Architekten, Stuttgart mit seinem vorgelegten Planungskonzept und einer Angebots-
summe von ca. 746.295 EUR brutto für die Erbringung der Leistungsphasen 1-9 nach
HOAI durchsetzen.
Die Verwaltung empfiehlt das Büro Wittfoht Architekten Planung GmbH grundsätzlich
mit den Planungsleistungen nach HOAI (Leistungsphasen 1 bis 9) zu beauftragen. Die
Beauftragung der Planungsleistungen für die Gebäudeplanung erfolgt dabei stufen-
weise. Beauftragt werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 nach HOAI (Grundla-
genermittlung bis Entwurfsplanung) mit einer Honorarsumme von ca. 180.725,- EUR
brutto.
Die Umsetzung des Projektes erfolgt im Auftrag der Technischen Betriebe Offenburg
(TBO) als Eigenbetrieb der Stadt Offenburg. Die insgesamt erforderlichen Finanzmittel
zur Vergabe des Planungsauftrags sind vorhanden.
6. Terminplan
Abschluss der Vorentwurfsplanung/
Entwurfsplanung mit Kostenberechnung bis 03/ 2027
Baubeschluss Gemeinderat 05/ 2027
Genehmigungsplanung bis Eingang Baufreigabe 03 – 09/ 2027
Ausführungsplanung, Ausschreibung + Vergabe ab 06/ 2027
Baubeginn 09/ 2028
Fertigstellung und Inbetriebnahme 09/ 2029
7. Anlagen
01 Planungsbeiträge Bewerber (Auszug aus Vorprüfbericht)
Text aus PDF extrahiert