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Ernte öffentlicher Bäume; Antrag der SPD-Fraktion vom 05.07.2026

Abgelehnt
TypAntrag
GemeindeNeustadt an der Weinstraße
Datum2026-08-26
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die SPD-Fraktion beantragt die Erstellung eines öffentlich zugänglichen Katasters für Obstbäume im Stadtgebiet Neustadts mit Benachrichtigungen zu Erntezeiten. Begründet wird dies mit zahlreichen ungenutzten Früchten an öffentlichen und privaten Bäumen, die verschwendet werden. Die Fraktion empfiehlt zudem Baumpflegepartnerschaften mit Bürgern, Schulen und Kindergärten sowie perspektivisch Kooperationen zur Verarbeitung von Obst. Dies soll die UN-Nachhaltigkeitsziele der Stadt unterstützen.

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Antrag der Fraktion der SPD im Stadtrat Neustadt an der Weinstraße Johanna Kunzendorff Marktplatz 1 67433 Neustadt an der Weinstraße Neustadt, den 05.07.2026 Antrag Ernte „öffentlicher“ Bäume für die nächste Sitzung des Umweltausschusses Sehr geehrte Frau Kunzendorff, für die nächste Sitzung des Umweltausschusses der Neustadt an der Weinstraße beantragen wir die Erstellung und öffentliche Verfügbarkeit eines solchen Katasters, sowie die Bekanntmachung jeweils zu den Erntezeiten. Darüber hinaus empfehlen wir den Aufruf zu Baumpflegepartnerschaften, wie im Folgenden beschrieben. Begründung: Im Neustadter Stadtgebiet wurden erst kürzlich mind. 90 Obstbäume gepflanzt. Neben diesen gibt es in der Flur noch weitere, bereits existierende und weitaus ältere Bäume, die mitunter auch reichlich Früchte tragen. Leider ist deren genaue Positionierung öffentlich unklar und auch, ob diese geerntet werden dürfen. Es fehlt hier in der Regel ein gelbes Band als Markierung. Auch Bäume auf Privatgrundstücken oder auf Grundstücken des Landesbetrieb Mobilität. Auch hier würde ein gelbes Band genügen. Die Stadt Neustadt hat sich 2022 der Nachhaltigkeitsstrategie der Vereinten Nationen verpflichtet. Hierzu gehört die Vermeidung von Verschwendung und die Nutzung lokaler Lebensmittel. Gerade hier könnte man ansetzen, da im Umfeld der Stadt haufenweise Lebensmittel an Bäumen verfallen. Seien es Kirschen in Lachen-Speyerdorf oder am Mitfahrerparkplatz Süd, Mandeln in den Gemarkungen Gimmeldingen und Königsbach, Walnüsse in Mußbach oder Lachen-Speyerdorf, Äpfel in den Gemarkungen Diedesfeld und Duttweiler, usw.. Hier könnte, ähnlich der App ‘Mundraub’, eine Karte erstellt und diese der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Ggf. stehen die notwendigen Daten durch das Baumkataster usw. bereits zur Verfügung oder können durch eine Hilfskraft (z.B. FSJ oder Umweltverbände) erhoben werden. Natürlich könnten auch Baumpatenschaften von Bürgerinnen und Bürger übernommen werden, welche sich um die Pflege kümmern. Darüber hinaus wären auch Patenschaften von Kindergärten und Schulen möglich. Perspektivisch wären dann auch Kooperationen denkbar, die auf die Herstellung von beispielsweise Marmelade, Säften oder Ölen ausgelegt wären. Damit einher würde auch ein pädagogischer Nutzen bezüglich Obst, Verarbeitung und Ökologie gehen. Mit freundlichen Grüßen, Finn Klein

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