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Rathausplatz - Erneuerung der defekten Entwässerungsrinnen
Angenommen8 Ja · 0 Nein
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Münstertal/Schwarzwald |
| Datum | 2026-08-03 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Bauverwaltung beantragt, die defekte Entwässerungsrinne vor dem Anwesen „Wasen 43" auf dem Rathausplatz durch eine neue Betonentwässerungsrinne mit Gussrostabdeckung zu ersetzen. Die vorhandenen Schlitzentwässerungen weisen Korrosionsschäden auf, die durch eindringendes Schnee- und Streusalzgemisch verursacht wurden. Die ursprünglichen Schlitzabdeckungen sind nicht mehr in kompatiblen Abmessungen lieferbar. Der Technische Ausschuss beschloss am 3. August 2026, die Sanierung für etwa 18 Meter mit geschätzten Kosten von 20.000 Euro auszuschreiben.
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Dokument
Extrahierter Text
Beratungsvorlage
VorlageNr.: 0125/2026
656.22:Rathausplatz/Entwässerung
Az.
(Erneuerung Schlitzentwässerung)
Rathausplatz - Erneuerung der defekten Entwässerungsrinnen
Amt: Bauverwaltung Datum: 23.07.2026
Beratungsfolge: Sitzungstermin:
Technischer Ausschuss 03.08.2026 öffentlich
Beschlussvorschlag der Verwaltung:
Der Technische Ausschuss beschließt, die defekte Entwässerungsrinne vor dem Anwesen
„Wasen 43“, in Form von Entwässerungsrinnen mit Gussrostabdeckungen ersetzen zu lassen
und beauftragt dieVerwaltung, dieLeistungen auszuschreiben bzw. Angeboteeinzuholen.
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Begründung:
Finanzierung:
Finanzielle Auswirkungen:
Ja Nein Finanzposition:
Mittelstehen zur Verfügung Kosten: 20.000 Euro
Mittelstehen nicht zur Verfügung
Folgekosten Höhe:
Erläuterungen:
Die Maßnahme wäre als außerplanmäßige Ausgabe im Rahmen des betreffenden
Tagesordnungspunktesin der heutigen öffentlichen Gemeinderatssitzung zu beschließen.
Sachverhalt:
Die Schlitzentwässerungen auf dem Rathausplatz, bzw. dem Rathausumfeld, weisen
Korrosionsschäden im Untergrund auf. Durch Absenkungen im Pflasterbelag, ist man auf das
Problem aufmerksam geworden.
Das Entwässerungssystem besteht aus einer tief eingebauten Betonrinne, deren
Blechabdeckung in einer schmalen Schlitzöffnung an der Pflasteroberfläche mündet. Zur
Vermeidung von Korrosionsschäden an den unterirdischen Blechabdeckungen, verwendet
der Gemeindebauhof, seit Neuanlage des Rathausplatzes, ausschließlich spezielles,
natriumchloridfreiesAuftaumittelzum Abstreuen desPlatzes.
Die Absenkungen im Pflasterbelag treten hauptsächlich im Bereich der Zufahrten auf. Dies
legt die Vermutung nahe, dass Fahrzeuge, im Winter, anhaftendes Schnee-/Streusalzgemisch
eintragen, welches im Nachgang auftaut und durch den Pflasterbelag in den Untergrund
versickert und dort zu Korrosion an der Schlitzrinnenkonstruktion führt.
Als erster Schritt wurde die Möglichkeit untersucht, den Pflasterbelag im Bereich der
Entwässerungsrinnen zu öffnen und die Rinnenabdeckungen zu ersetzen. Die ausführliche
Recherche der Verwaltung und auch der Ingenieurbüros Weiß Beratende Ingenieure hat aber
ergeben, dass die Schlitzabdeckungen in der damals verwendeten Form nicht mehr lieferbar
sind. Die sogenannte Halshöhe, an den lieferbaren Schlitzabdeckungen, ist 2 cm höher, als
die im Bestand verbauten Abdeckungen. Da die Höhe der Basis (Betonrinne) im Untergrund
aber fix ist würde dies bedeuten, dass die Schlitzrinne 2 cm über den umgebenden
Pflasterbelag überstehen würde, wasnicht möglich ist.
Für eine nachhaltige Sanierung der Entwässerungsrinnen hat das Ingenieurbüro Weiß
Beratende Ingenieure vorgeschlagen, die vorhandene Schlitzentwässerung gegen eine neue
Betonentwässerungsrinne mit einer Abdeckung aus Gussrosten zu ersetzen. Das
Ingenieurbüro hat die Kosten für den Austausch von 50 lfm Entwässerungsrinnen in Höhe
von rd. 37.000 Euro, zzgl. Baunebenkosten ermittelt (schadhafte Bereiche: vor Wasen 43,
Zufahrt zum Rathausplatz vom Erwin-Pfefferle-Weg her sowie vom Eingang Touristinfo bis
zum Sparkassengebäude).
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Aktuell ist der Bereich vor dem Anwesen „Wasen 43“ besonders betroffen und dringend
sanierungsbedürftig. Für diesen Teilbereich von ca. 18 m, ist mit Kosten in Höhe von ca.
20.000 Euro zu rechnen.
Der Ersatz der Schlitzentwässerungen durch Entwässerungsrinnen mit Gussrostabdeckungen,
bringt eine erhebliche Veränderung des Erscheinungsbildes mit sich. Hierzu muss die
Entscheidung getroffen werden, ob man dem Sanierungsvorschlag des Ingenieurbüros
folgen will, oder ob man z.B. mit Sonderanfertigung von Nachbauten die
Schlitzentwässerungstechnikbeibehalten will.
Zur Sitzung wird Herr Maras vom Büro Weiß Beratende Ingenieure zugegen sein und für
Fragen zur Verfügung stehen.
Anlagen
1. Lageplan Schlitzrinnen
2. Skizze_Schlitzaufsatz
3. ACO_TechnischeZeichnung
4. Bilder Schlitzrinnenabdeckung
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