Startseite › Rüsselsheim am Main › Antrag
Taschengeldprojekte Antrag zur Verweisung der Fraktion CDU/FDP vom 13.07.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Rüsselsheim am Main |
| Datum | 2026-11-05 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion CDU/FDP beantragt, dass der Magistrat gemeinsam mit städtischen Gesellschaften (GeWoBau, Stadtwerke, Städteservice, GPR) die Einführung von Taschengeldprojekten prüft und umsetzt. Ziel ist, Jugendlichen praktische Arbeitserfahrung und Taschengeld zu ermöglichen und gleichzeitig städtischen Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung zu unterstützen. Die Projekte sollen altersgerechte Tätigkeiten bieten und Schlüsselkompetenzen fördern. Eine schrittweise Einführung und Ausweitung auf weitere Gesellschaften ist vorgesehen.
Automatisch aus dem Quelldokument zusammengefasst. Wichtige Details bitte immer im Originaldokument unten prüfen.
Dokument
Extrahierter Text
E I N G A N G
13.07.2026
Fachbereich Z entrales
Gremienbüro
Antrag
der Fraktion Christlich Demokratische Union
Deutschlands/Freie Demokratische Partei
AT-11/26-31
Datum 14.07.2026
Beratungsfolge Termin Beratungsaktion
Sozial-, Integrations- und Jugendausschuss 20.10.2026 beschlussempfehlend
Stadtverordnetenversammlung 05.11.2026 beschließend
Betreff:
Taschengeldprojekte
Antrag zur Verweisung der Fraktion CDU/FDP vom 13.07.2026
Antragstext:
Der Magistrat wird beauftragt, gemeinsam mit den lokal tätigen städtischen Gesellschaften
(GeWoBau, Stadtwerke Rüsselsheim GmbH, Städteservice Raunheim Rüsselsheim, GPR)
die Einführung von Taschengeldprojekten zu prüfen und diese, soweit möglich, einzuführen.
Die Einführung kann schrittweise erfolgen und auf weitere Gesellschaften ausgeweitet
werden.
Begründung:
Viele Jugendliche möchten erste praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln und sich
gleichzeitig ein eigenes Taschengeld verdienen. Gleichzeitig stehen zahlreiche städtische
Gesellschaften vor der Herausforderung, Nachwuchs für ihre Berufe zu gewinnen und junge
Menschen frühzeitig an ihre Tätigkeitsfelder heranzuführen.
Taschengeldprojekte bieten hierfür einen niedrigschwelligen Einstieg. Sie ermöglichen
Jugendlichen, einfache und altersgerechte Tätigkeiten zu übernehmen, Verantwortung zu
übernehmen und erste Einblicke in den Berufsalltag zu erhalten. Gleichzeitig stärken sie
Schlüsselkompetenzen wie Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung.
Darüber hinaus fördern solche Projekte die Identifikation junger Menschen mit ihrem
unmittelbaren Lebensumfeld. Wer sich aktiv in kommunalen Einrichtungen oder städtischen
Gesellschaften einbringt, entwickelt ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Stadt, ihre
Infrastruktur und das Gemeinwohl. Dies stärkt die Verbundenheit mit Rüsselsheim am Main
und fördert gesellschaftliches Engagement.
Für die beteiligten Gesellschaften eröffnet sich die Möglichkeit, frühzeitig mit potenziellen
Auszubildenden und zukünftigen Fachkräften in Kontakt zu treten und ihr Berufsspektrum
bekannter zu machen. Gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels
kann dies ein wichtiger Baustein der Nachwuchsgewinnung sein.
Der Magistrat soll daher gemeinsam mit den städtischen Gesellschaften prüfen, in welchen
Bereichen entsprechende Taschengeldprojekte umgesetzt werden können. Dabei soll den
Gesellschaften ausreichend Gestaltungsspielraum hinsichtlich Umfang, Einsatzbereichen
und einer schrittweisen Einführung eingeräumt werden.
Seite 1 von 2
Markus Johannes Jagla
Fraktionsvorsitzender
Fraktion CDU/FDP
Seite 2 von 2
Text aus PDF extrahiert