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Vereinheitlichung von Funkfrequenzen von Zufahrtsschranken zur Erleichterung der Arbeit bei Müllabfuhr, Rettungsdienst und Co.
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Magdeburg |
| Datum | 2026-10-14 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Stadtrat Noah Biswanger (Die Linke) beantragt, die Oberbürgermeisterin zu beauftragen, relevante Akteure mit Zufahrtsbeschränkungssystemen (Wohnungsbaugesellschaften, Banken, öffentliche Einrichtungen) zusammenzubringen. Ziel ist die Vereinheitlichung von Funkfrequenzen und Codes, um Müllabfuhr und Rettungsdiensten die Arbeit zu erleichtern und die Anzahl erforderlicher Sensor-Geräte zu reduzieren. Begründung: Mitarbeitende der Abfallwirtschaft benötigen derzeit sechs verschiedene Öffner für unterschiedliche Zugangsregelungen, was auch den Rettungsdienst behindert. Ein Beschluss ist nicht dokumentiert.
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Dokument
Extrahierter Text
Antrag Datum Nummer
öffentlich 14.08.2026 A0167/26
Absender
Stadtrat Noah Biswanger
Fraktion Die Linke
Adressat
Vorsitzender des Stadtrates
Wigbert Schwenke
Gremium Sitzungstermin
Stadtrat 27.08.2026
Kurztitel
Vereinheitlichung von Funkfrequenzen von Zufahrtsschranken zur Erleichterung der Arbeit
bei Müllabfuhr, Rettungsdienst und Co.
Der Stadtrat möge beschließen:
Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, relevante Akteur:innen, die über funkgestützte
Transponder und RFID-gestützte Zufahrtsbeschränkungssysteme zu ihren Objekten verfügen
(insbesondere Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften, Banken, Einrichtungen der
öffentlichen Daseinsfürsorge etc.) zusammenzubringen, um eine Vereinheitlichung von Codes
und Funkfrequenzen zur Optimierung der Arbeit bei der Müllabfuhr oder beim Rettungsdienst zu
erreichen. Es ist vonseiten der Stadt auf einen kontinuierlichen Dialogprozess und
Standardisierung bei den Codesendungen und Funkschaltungen hinzuwirken, um die Zahl
mitzuführender Sensor-Geräte bei der Abfallwirtschaft, dem Rettungsdienst u.v.m. zu reduzieren.
Es wird um die Überweisung in den VwA, den KRB, den GeSo, den EB SAB und den EB SFM
gebeten.
Begründung:
Bei einem Praktikumstag unserer Fraktion in der Sommerpause in der Begleitung der täglichen
Arbeit des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs fiel insbesondere eines sehr negativ auf: Die
Vielfalt an Zugangsbeschränkungen zu verschiedenen Grundstücken, mit denen die Fachkräfte
für die Müllentsorgung tagtäglich konfrontiert sind. Ganz besonders dabei: Die Mitarbeitenden
hatten im Fahrzeug sechs verschiedene Öffner für Schranken, Polleranlagen und Co., weil jeder
den Zugang zu den Gebäuden anders beschränkt. Mal brauchte man einen Funksender, mal eine
Karte, manchmal muss man gar erst bei jemandem anrufen, damit ein Hausmeister selbst eine
Polleranlage herunterlässt.
Ferner schilderten die Mitarbeitenden selbst, dass nicht nur sie, sondern ebenso Mitarbeitende
im Rettungsdienst mit dieser umständlichen Handhabung zu kämpfen hätten. Hin und wieder sei
es vorgekommen, dass Mitarbeitende der Abfallentsorgung dem Rettungsdienst ausgeholfen
hätten, einzelne Schranken zu öffnen, da diesen ein bestimmter Funksender fehlte.
Das kann und darf nicht der Anspruch sein, den wir in der Landeshauptstadt haben. Daher
schlagen wir vor, dass die Stadt in einer Art „Rundem Tisch“ und im Rahmen der
Digitalisierungsbemühungen relevante Akteur:innen zusammenbringt und beratschlagt oder
abstimmt, wie beispielsweise Funkschaltungen so vereinheitlicht werden können, auf denen dann
explizit nur Müllabfuhr und/oder Rettungsdienst schalten, dass sich die Zahl der Funker und
Karten pro Wagen reduzieren kann.
Spielt man den Gedanken weiter, müsste die Supervision darin liegen, dass private
Immobilieneigentümer genau für diese Fälle auf einheitliche Standards miteinander in puncto der
Grundstückssicherung einigen. Das kann dann nicht nur dafür sorgen, dass der Müll leichter
abgeholt werden kann, sondern unter Umständen auch Leben retten. Die Stadt soll eigeninitiativ
lediglich dafür Sorge tragen, alle Akteur:innen zusammenzubringen und diesen
Austauschprozess zu eröffnen und am Laufen zu halten.
Noah Biswanger
Stadtrat
Fraktion Die Linke
Text aus PDF extrahiert