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Ausbau der Straße Ossenpadd -Antrag der Fraktion(en)-
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Uetersen |
| Datum | 2026-06-18 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Sitzung des Bau-, Umwelt- und Stadtentwicklungsausschusses vom 18.06.2026 - öffentlicher Teil -
TOP 17
Ausbau der Straße Ossenpadd
-Antrag der Fraktion(en)-
Es wird über beide Anträge beraten.
Zum Antrag „Deckensanierung“ wird darauf hingewiesen, dass hohe Kosten entstehen.
Zudem wird angeführt, dass es sich um eine Steuerverschwendung handeln würde, wenn
die Straße nur wenige Jahre später ohnehin vollständig ausgebaut wird. Der
Baubetriebshof werde die Straße sicherlich auch weiterhin wie bisher regelmäßig instand
setzen. Außerdem wird betont, dass Tempo 30 dort verkehrssicherer sei.
Weiterhin wird angeregt, dass bei dem Bau der K22 die Straße Ossenpadd
voraussichtlich weiter verfallen wird. Dort komme es immer wieder zu Personenstürzen,
unter anderem weil Gehwegplatten teilweise hochkant stehen. Zudem handele es sich
um eine Hauptverkehrsstraße, auf der grundsätzlich Tempo 50 gelte.
Herr Hein führt aus, dass zum einen doppelte Kosten für Sanierung und Ausbau
anfallen würden. Wie hoch die Kosten der Deckensanierung ausfallen kann nicht genau
gesagt werden, kann aber bei ca. 2 bis 4 Millionen Euro liegen. Zudem ist der aktuelle
Asphaltaufbau mit nur 14 cm zu gering und würde wegbröckeln, wenn nur saniert wird.
Der Ossenpadd gehört zur Belastungsklasse 10, wofür eine Decke von mindestens 22
cm nötig ist. Dies ist nur über einen Vollausbau zu erreichen.
Zudem teilt er mit, dass Rücksprache mit dem Kreis gehalten wurde. Es ist absehbar,
dass die Ohrtbrookbrücke Ende 2027 bis Anfang 2028 abgerissen wird und die K22
dann stillgelegt ist. Der Kreis hat zum jetzigen Stand allerdings auch noch keinen
genauen Zeitplan weswegen es hier zusammen mit der Stadt Tornesch noch
Abstimmungsgespräche geben wird, um die Umleitung des Verkehrs zu klären.
Der TOP „Ossenpadd/Kreisel“ soll zur nächsten Sitzung auf die Tagesordnung
genommen werden. Es wird hier zudem ein Schreiben des Eisenbahnbundesamtes
gefordert, in dem mitgeteilt wird, dass es keine Möglichkeit gibt, die Bahnstrecke zu
entwidmen.
Bzgl. der Bäume besteht Einigkeit, dass die Baumersatzpflanzungen auf ein Verhältnis
von 1:3 reduziert werden sollen. Zudem wurde bei der Begehung „Langes Tannen“ die
Idee diskutiert, die Bäume auf einem Nachbargrundstück im Rahmen des Ökokontos zu
pflanzen. Herr Hein teilt dazu mit, dass dies nicht möglich sei.
Darüber hinaus wird darum gebeten, dass das Schreiben der unteren
Naturschutzbehörde, aus dem hervorgeht, dass die Bäume als Allee-Charakter zu
pflanzen sind, dem Protokoll beigefügt wird (siehe Anlage 4).
Ergänzend wird mitgeteilt, dass das Alter eines Baumes anhand des Stammumfanges in
1 m Höhe ermittelt wird. Die Bäume sollen nach der GALK-Straßenbaumliste (Verzeichnis
der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz in Zusammenarbeit mit Baumschulen)
ausgewählt und möglichst im Stadtgebiet Uetersen gepflanzt werden.
Es wird zunächst über den Antrag 2 (Deckensanierung) abgestimmt.
Beschluss:
- 2 -
„Die Straße Ossenpadd soll auf die Liste:
• Dringlichkeit Straßendecken-Sanierung
• Die Fuß- und Radwege sollen wieder in einem verkehrstüchtigen Zustand
hergestellt werden.“
Abstimmungsergebnis:
3 Ja-Stimmen
9 Nein-Stimmen
1 Enthaltungen
Entspricht: mehrheitlich abgelehnt
Beschluss:
„Der BUS beschließt die Baumersatzpflanzungen auf zu einen zu fällenden Baum, drei
neu Bäume zu pflanzen. Die Neupflanzung soll im Kreisgebiet erfolgen. Es werden
klimaresiliente Baumarten aus der GALK Straßenbaumliste gewählt.“
Abstimmungsergebnis:
12 Ja-Stimmen
1 Enthaltungen
Entspricht: Mehrheitlich angenommen
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