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Antrag der CDU-Fraktion Runkel : Prüfauftrag elektronische Wohnsitzanmeldung
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Runkel |
| Datum | 2026-08-19 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die CDU-Fraktion Runkel beantragt, den Magistrat mit der Prüfung der elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA) zu beauftragen. Dabei sollen Voraussetzungen, organisatorische und technische Anforderungen, realistische Zeitpläne sowie finanzielle Auswirkungen untersucht werden. Das Land Hessen bietet aktuell kostenlosen Anschluss im Rollout an. Der Magistrat soll der Stadtverordnetenversammlung über Ergebnisse berichten und ggf. einen Umsetzungsvorschlag vorlegen.
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Dokument
Extrahierter Text
CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Runkel
Arfurt, den 04.08.2026
An den
Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Runkel
Herrn Jörg-Peter Heil
Burgstraße 4
65594 Runkel
Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher Heil,
die CDU-Fraktion Runkel bittet darum, den nachstehenden Antrag auf die Tagesordnung
der nächsten Stadtverordnetenversammlung zu setzen.
Antrag der CDU-Fraktion
Betreff: Prüfung der Inanspruchnahme des kostenfreien Anschlussangebots für die
elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA)
Beschlussvorschlag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen,
- ob und unter welchen Voraussetzungen die Stadt das derzeit im Rahmen des hes-
sischen Rollouts angebotene kostenfreie Anschlussangebot für die OZG-Leistung
„Elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA)“ einschließlich der Übernahme der
Anschlusskosten in Anspruch nehmen kann,
- welche organisatorischen, technischen und personellen Voraussetzungen hierfür
erforderlich sind,
- welcher Zeitplan für eine Einführung der elektronischen Wohnsitzanmeldung re-
alistisch ist und
- welche finanziellen Auswirkungen sich für die Stadt sowohl während der Einfüh-
rung als auch im laufenden Betrieb ergeben.
Der Magistrat wird gebeten, der Stadtverordnetenversammlung über das Ergebnis der
Prüfung in der nächsten Sitzung zu berichten und – sofern die Voraussetzungen vorliegen
– einen Vorschlag für die Umsetzung vorzulegen.
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CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Runkel
Begründung
Die Digitalisierung kommunaler Dienstleistungen ist ein wichtiger Baustein einer moder-
nen, leistungsfähigen und bürgernahen Verwaltung. Mit der elektronischen Wohnsitzan-
meldung erhalten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, An- und Ummeldungen künf-
tig vollständig digital und ohne persönlichen Behördentermin vorzunehmen. Dies bedeu-
tet mehr Service, spart Zeit und erleichtert insbesondere Berufstätigen sowie Familien
die Erledigung ihrer Verwaltungsangelegenheiten.
Gleichzeitig werden die Mitarbeitenden der Meldebehörde von standardisierten Verwal-
tungsvorgängen entlastet. Dadurch können personelle Ressourcen gezielter für bera-
tungsintensive oder gesetzlich erforderliche Präsenzleistungen eingesetzt werden.
Das Land Hessen rollt die elektronische Wohnsitzanmeldung derzeit flächendeckend
bei den Kommunen aus und übernimmt im Rahmen des laufenden Rollouts die An-
schlusskosten für die teilnehmenden Kommunen. Lediglich für die Ertüchtigung des
Fachverfahrens fallen 3 Cent je Einwohner an. Diese Möglichkeit sollte sorgfältig geprüft
werden, um festzustellen, ob die Stadt von den finanziellen Vorteilen profitieren und zu-
gleich ihre digitalen Dienstleistungen weiter ausbauen kann, zumal eine Verpflichtung
zum Angebot der Online-Dienste per Rechtsverordnung des Landes Hessen in Aussicht
steht.
Die CDU-Fraktion ist der Auffassung, dass die Stadt diese Möglichkeit konsequent nut-
zen sollte. Eine moderne Verwaltung zeichnet sich dadurch aus, digitale Angebote dort
bereitzustellen, wo sie den Bürgerinnen und Bürgern einen echten Mehrwert bieten und
gleichzeitig die Verwaltung effizienter machen. Die kostenfreie Anschlussmöglichkeit
sollte daher nicht ungenutzt verstreichen.
Die Prüfung soll insbesondere aufzeigen, ob eine zeitnahe Teilnahme am Rollout wirt-
schaftlich sinnvoll und organisatorisch umsetzbar ist. Auf dieser Grundlage kann die
Stadtverordnetenversammlung über das weitere Vorgehen entscheiden.
Mit freundlichen Grüßen
Für die Fraktion:
Marten Cornel Fuchs
Fraktionsvorsitzender
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