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Antrag der Fraktion Bündnis 90 Die Grünen vom 23.07.2025; Einrichtung eines Kinder- und Jugendbüros in Oberhaching

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeOberhaching
Datum2025-11-11
DatenstufeNur Dokumente
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Gemeinde Oberhaching Amt Allgemeine Verwaltung Drucksache Sachbearbeiter/in Volz, Sandro Aktenzeichen Bezug-Nr. DS-72/2025 Datum 03.11.2025 Verantwortliche/r Volz, Sandro Gremium: am: Beratungsstatus: Öffentlichkeitsstatus: TOP-Nr. Gemeinderat 11.11.2025 beschließend öffentlich 4 Be tre ff: Antrag der Fraktion Bündnis 90 Die Grünen vom 23.07.2025; Einrichtung eines Kinder- und Jugendbüros in Oberhaching Mit Schreiben vom 23.07.2025 beantragt die Fraktion Bündnis 90 Die Grünen die Einrichtung eines Kinder- und Jugendbüros in Oberhaching. Aus Sicht der Verwaltung wird das Konzept eines Kinder- und Jugendbüros begrüßt, da es eine wertvolle Möglichkeit darstellt, die demokratische Bildung und Partizipation von Kindern und Jugendlichen in unserer Gemeinde weiter zu fördern. Eine stärkere Einbindung der jungen Generation in kommunale Entscheidungen und die Mitgestaltung ihres Umfelds ist von großer Bedeutung und ein wichtiger Schritt in die Zukunft unserer Gemeinde. 1. Bezug zu bestehenden Strukturen Derzeit werden aus Sicht der Gemeindeverwaltung die Themen Kinder und Jugend im Sachgebiet 1.5 von zwei Mitarbeiterinnen, Frau Felsner und Frau Dolce, bearbeitet. Die Aufgabenverteilung zwischen diesen beiden Bereichen ist ein wertvoller Ansatz. Gleichzeitig sehen wir, dass die bestehende Struktur in der Verwaltung weiterhin Optimierungspotential aufweist, um die jeweiligen Aufgaben effizienter und zielgerichteter umzusetzen. Daher schließen wir uns dem Vorschlag der Grünen Fraktion an, dass im Rahmen eines Runden Tisches gemeinsam mit den beteiligten Akteuren (A12, Schulsozialarbeiter, KJR, Gemeinderatsvertreter und die zuständigen Mitarbeiterinnen der Verwaltung) geprüft werden sollte, inwieweit bestehende Strukturen bereits ausreichend sind oder ob neue Maßnahmen erforderlich sind, um ein Kinder- und Jugendbüro zu etablieren. 2. Optimierung der Beteiligungsformate Das bestehende Jugendforum bietet bereits eine Plattform für die Beteiligung von Jugendlichen, jedoch zeigen die bisherigen Ergebnisse, dass es noch nicht ausreichend viele junge Menschen erreicht. Wir halten es für sinnvoll, dieses Format weiter zu optimieren und die Beteiligung durch zusätzliche Formate zu erhöhen. Die Idee einer Kinder- und Jugendbefragung sowie die Durchführung einer Kinder- und Jugendversammlung, zu der alle Kinder und Jugendlichen eine persönliche Einladung vom Ersten Bürgermeister Herrn Schelle, erhalten, finden wir sehr gut. Diese Maßnahmen würden sicherlich zu einer stärkeren Partizipation und zu einer breiteren Beteiligung führen, da sie die jungen Menschen direkt ansprechen und zur aktiven Mitgestaltung anregen. 3. Einrichtung einer Kinder- und Jugendsprechstunde Ein weiterer wichtiger Schritt wäre die Einrichtung einer Kinder- und Jugendsprechstunde, die regelmäßig entweder in der A12 oder direkt in den Schulen stattfinden könnte. Hier könnten Kinder und Jugendliche in einem offenen und vertraulichen Rahmen ihre Anliegen und Ideen einbringen, Fragen stellen oder Unterstützung in verschiedenen Bereichen erhalten. Eine solche Sprechstunde würde es den jungen Menschen ermöglichen, direkten Kontakt zu den Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung und anderen relevanten Akteuren aufzunehmen, ohne bürokratische Hürden überwinden zu müssen. 4. Schlussfolgerung und Ausblick Abschließend möchten wir noch einmal betonen, dass wir das Konzept eines Kinder- und Jugendbüros als wichtigen Schritt in die richtige Richtung ansehen. Die stärkere Einbindung von Kindern und Jugendlichen wird nicht nur das Zusammenleben in unserer Gemeinde bereichern, sondern auch dazu beitragen, dass junge Menschen aktiv Verantwortung übernehmen und mitgestalten können. Be s c hl uss vor s c hl a g : Der Gemeinderat nimmt vom Sachverhalt Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Einrichtung eines Kinder- und Jugendbüros weiterzuverfolgen sowie in Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Sandro Volz Ludwig Pichler Leiter d. Allg. Verwaltung Zweiter Bürgermeister Anlagen: 1. Anlage 1 zu DS 72-2025 - 2 -

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