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Antrag der Fraktion Bündnis 90/Grüne - Gemeinsame Initiative für eine respektvolle Festkultur - Freiwillige Sensibilisierung und Dialog mit Veranstaltern in unserer Gemeinde

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeMücke
Datum2026-08-26
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion Bündnis 90/Grüne beantragt, dass die Gemeindevertretung Mücke sich für eine weltoffene und respektvolle Festkultur ausspricht und Veranstaltern auf freiwilliger Basis Sensibilisierungsmaterialien und Gespräche anbietet. Ziel ist, dass Musikschaffende und DJs im Vorfeld von Festen ermutigt werden, über Lieder zu sprechen, die in der Vergangenheit missbraucht wurden, um fremdenfeindliche Parolen anzustimmen. Der Antrag setzt ausdrücklich auf Freiwilligkeit, Vertrauen und Prävention ohne rechtliche Verbote oder bürokratische Auflagen.

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An den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Mücke Antr/0014-2026 Mücke, 13.08.2026 Betreff: Gemeinsame Initiative für eine respektvolle Festkultur – Freiwillige Sensibilisierung und Dialog mit Veranstaltern in unserer Gemeinde Sehr geehrter Herr Vorsitzender Wir bitten darum, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung aufzunehmen. Beschlussvorschlag: Die Gemeindevertretung möge beschließen: 1. Die Gemeindevertretung spricht sich ausdrücklich für den Erhalt einer weltoffenen, friedlichen und respektvollen Festkultur in unserer Gemeinde aus, bei der Ausgrenzung und diskriminierende Parolen keinen Platz haben. 2. Es wird angeregt, im Rahmen des bestehenden, partnerschaftlichen Austauschs mit örtlichen Vereinen und gewerblichen Veranstaltern eine freiwillige Kommunikationsform (z. B. ein kurzes, beratendes Infoblatt oder ein lockeres Sensibilisierungsgespräch) anzubieten. 3. Veranstalter sollen auf rein freiwilliger Basis ermutigt werden, im Vorfeld ihrer Feste mit den gebuchten Musikschaffenden und DJs ins Gespräch zu gehen. Ziel ist es, gemeinsam dafür zu sorgen, dass Lieder, die in der jüngeren Vergangenheit bundesweit nachweislich für das gemeinsame Skandieren fremdenfeindlicher Parolen missbraucht wurden, gar nicht erst zur Entstehung einer solchen Stimmung beitragen. Begründung: Die traditionellen Feste und Veranstaltungen in unserer Gemeinde leben vom ehrenamtlichen Engagement unserer Vereine und dem Einsatz lokaler Veranstalter. Sie sind Orte der Begegnung und der Freude für alle Generationen. Diese positive Atmosphäre wollen wir gemeinsam schützen. Hintergrund dieser Initiative sind die bundesweiten und leider auch regionalen Vorfälle der jüngeren Vergangenheit. Dabei wurden bestimmte, eigentlich harmlose Partylieder im Zuge von Social-Media-Trends gezielt dazu missbraucht, um im Publikum fremdenfeindliche Gesänge anzustimmen. Ein solches Verhalten widerspricht den Werten unserer Gemeinde und schadet auch dem Ruf der Veranstalter selbst. Nach eingehender Prüfung ist völlig klar: Es gibt und soll hierfür keine rechtlichen Verbote, bürokratischen Auflagen oder Eingriffe in die Kunstfreiheit geben. Verbote sind weder rechtlich möglich noch zielführend. Stattdessen setzt dieser Antrag vollkommen auf das Prinzip der Freiwilligkeit, des Vertrauens und der Prävention. Die erfahrenen DJs und Musiker wissen selbst am besten, wie Dynamiken im Publikum entstehen. Ein kurzer, sensibilisierender Hinweis im Vorfeld gibt den Veranstaltern die Argumente an die Hand, um proaktiv und partnerschaftlich mit den Musikern zu sprechen. Mit diesem Antrag setzt die Gemeindevertretung ein klares, überparteiliches Signal für den Zusammenhalt, ohne den Vereinen oder dem Gemeindevorstand neue Pflichten oder administrative Hürden aufzuerlegen. Mit freundlichen Grüßen, gez.: Udo Ornik i.A. Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

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