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Antrag der FDP-Fraktion vom 18.06.2026 - Reaktivierung der TWE-Strecke Hövelhof-Verl

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeHövelhof
Datum2026-07-02
DatenstufeNur Dokumente
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Sennegemeinde Hövelhof Antrag Nr. 062/26 für die öf f ent liche Sitzung Rat 02.07.2026 federführendes Amt: Amt 4 Aktenzeichen: Betr.: Antrag der FDP-Fraktion vom 18.06.2026 - Reaktivierung der TWE-Strecke Hövelhof-Verl Sachverhalt: Der Beschlussvorschlag der FDP-Fraktion sieht vor, dass sich der Rat der Sennegemeinde Hövelhof für die vollständige Reaktivierung der Bahnstrecke Hövelhof Verl ausspricht. Gleichzeitig soll die Interessensbekundung für das Projekt Future-Rail der Regionale 2022 zurückgezogen werden. Als Begründung für die Reaktivierung wird die Vernetzung wirtschaftsstarker Kommunen sowie eine Verbesserung für den Schülerverkehr genannt. Das Projekt (Future-)Mono-Cab- Rail werde den Anforderungen eines ÖPNV nicht gerecht. Die Verwaltung informiert über den aktuellen Sachstand und schlägt vor, den Beschlussvorschlag der FDP anzupassen. Die Reaktivierung der TWE-Strecke für den Personenverkehr zwischen Versmold und Hövelhof ist Teil des S-Bahn-OWL-Konzeptes. Dieses Konzept ist auch im Entwurf des Nachverkehrsplans des Nahverkehrsverbund Westfalen Lippe (NWL) enthalten. Für den Streckenabschnitt Harsewinkel-Gütersloh-Verl wird aktuell das Planfeststellungsverfahren durchgeführt. Eine Betriebsaufnahme Ende 2027 ist nicht mehr aktuell. Für die Erweiterung der Reaktivierung bis Versmold und Hövelhof ist im Dezember 2024 eine Machbarkeitsstudie vorgestellt worden. Für die Streckenerweiterung wird von Investitionskosten von 83,1 - 89,9 Mio. € (netto) ausgegangen. Auf der Verbindung Hövelhof – Verl wurde eine Fahrgastpotenzial von 2.500 Fahrgästen/Tag ermittelt. Gleichzeitig wird von einer Verlagerung von 12.600 Pkw-Fahrten/Tag ausgegangen. Diese erhebliche Verkehrsverlagerung führt zu einem Nutzen-Kosten-Index von 2,2 – 3,5, wodurch sich die Reaktivierung als eines der volkswirtschaftlich sinnvollsten Reaktivierungsprojekte im Gebiet des NWL darstellt. Während die Machbarkeitsstudie von einer Reaktivierung ab 2032 ausgeht ist die Reaktivierung im Entwurf des Nachverkehrsplan des NWL im Zielnetz 2040 enthalten. Mit Stellungnahme gegenüber dem Kreis Paderborn hat sich die Sennegemeinde Hövelhof zuletzt - 2 - - 2 - am 15.05.2026 deutlich für den Ausbau ausgesprochen und sich kritisch gegenüber einer weiteren Verschiebung der Reaktivierung gezeigt und auf ein ernsthaftes Reaktivierungsbemühen gedrängt. Erst durch einen vollständigen Lückenschluss erreicht die Reaktivierung des Abschnitts Harsewinkel- Gütersloh-Verl ihr volles Potenzial. Seitens des NWL ist bereits bei der Vorstellung der Machbarkeitsstudie im Dezember 2024 darauf hingewiesen worden, dass keine finanziellen Mittel für die weiteren notwendigen Planungsschritte zur Verfügung stehen. An der finanziellen Situation gibt es bisher keine bekannte Veränderung. Um die Notwendigkeit der Streckenerweiterung auch gegenüber dem Land hervor zu heben, ist diese für den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes Nordrhein-Westfalen angemeldet worden. Hierbei handelt es sich um ein laufendes Verfahren, das voraussichtlich Ende 2026/Anfang 2027 abgeschlossen seien wird. Eine Reaktivierung der Strecke wird somit grundsätzlich seitens des NWL als auch der Sennegemeinde Hövelhof angestrebt und im Rahmen der Möglichkeiten vorangetrieben. Eine Reaktivierung der Strecke Hövelhof-Verl-Gütersloh-Harsewinkel-Versmold ist unabhängig von einer Unterstützung des Future-Rail-Projektes zu betrachten. Beschlussvorschlag: Der Rat der Sennegemeinde Hövelhof unterstützt die Bemühungen zur Reaktivierung der Bahnstrecke Hövelhof – Verl – Gütersloh – Harsewinkel – Versmold für den Personenverkehr ausdrücklich und spricht sich für eine schnellstmögliche Umsetzung aus. Die Verwaltung wird beauftragt die Reaktivierung im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten weiterhin zu unterstützen. Hövelhof, den 25.06.2026 Amtsleitung Bürgermeister

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