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Antrag der FDP-Fraktion vom 14.04.2026 - Alternativplanung gemeindeeigene Baugebiete
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Hövelhof |
| Datum | 2026-06-18 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Sennegemeinde Hövelhof
Antrag Nr. 044/26
für die öff ent lich e Sitzung
Bau- und Umweltausschuss 18.06.2026
Rat 02.07.2026
federführendes Amt: Amt 4
Aktenzeichen:
Betr.: Antrag der FDP-Fraktion vom 14.04.2026
- Alternativplanung gemeindeeigene Baugebiete
Sachverhalt:
Der Beschlussvorschlag des FDP-Antrages sieht vor, für kommende gemeindeeigene
Baugebiete eine Alternativplanung der Grundstückszuschnitte vorzulegen, die Flächen für
Mehrfamilienhäuser für ausgewählte Grundstücke vorsehen. Hierdurch soll der Anteil an
Wohnungen in Hövelhof gesteigert werden.
Der Zuschlag für diese Grundstücke soll im Rahmen der Grundstücksvergabe an
Bauherrengemeinschaften als feststehenden Gruppe oder von der Verwaltung
zusammengeführte Gemeinschaften erteilt werden. Die so geschaffenen Wohnungen sollen
der Eigennutzung für mindestens 5 Jahr obliegen. Eine Anpassung der Vergaberichtlinien soll
in einem gesonderten politischen Antrag erfolgen.
Als Begründung wird ein stagnierender Immobilienmarkt im Bestand im Zusammenhang mit
einem großen Mangel an Eigentumswohnungen genannt.
Die Verwaltung schlägt vor, dem Antrag der FDP nicht zuzustimmen.
Seitens der Verwaltung wird bei der städtebaulichen Entwicklung von Wohngebieten in
Hövelhof sehr viel Wert auf einen homogenen Siedlungscharakter gelegt. Die Gebiete
zeichnen sich in der Regel durch locker bebaute Wohnquartiere mit geringerer baulicher
Dichte aus. Mehrfamilienhäuser würden aufgrund ihrer größeren Baumasse, Gebäudehöhe
und höheren Wohndichte den gewünschten räumlichen Charakter verändern. Die in der
Vergangenheit entwickelten Gebiete waren dabei besonders beliebt aufgrund ihrer
gelockerten Ausgestaltung, was wesentlich zum Wohnumfeld beiträgt.
Wenn angrenzenden Quartiere überwiegend aus Einfamilienhäusern bestehen, kann eine
Fortführung dieser Struktur aus städtebaulichen Gründen ebenfalls sinnvoll sein, um ein
einheitliches Ortsbild und einen harmonischen Übergang zu gewährleisten. So ist aus diesem
Grund im derzeit in Planung befindlichen Wohngebiet an der Straße Bruchweg bewusst die
städtebauliche Entwicklung auf eine Einfamilien- und Doppelhausbebauung gerichtet, um die
umliegenden Bebauungscharakter aufzugreifen und fortzuführen. Einfamilienhausgebiete.
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Zur Wahrung des ortstypischen Maßstabs sowie zur Sicherung eines homogenen
Siedlungsbildes wurde daher die städtebauliche Konzeption der Wohngebiete im Bereich
Bruchweg und Delbrücker Straße bewusst auf Einzelhäuser und Doppelhäuser ausgerichtet.
Höhere bauliche Dichten durch Mehrfamilienhäuser sollen im Plangebiet vermieden werden.
Darüber hinaus ist eine Alternativendarstellung innerhalb eines Bebauungsplanes baurechtlich
nicht möglich. Es kann letztlich nur eine Variante verbindlich festgesetzt werden.
Beschlussvorschlag:
Der Rat beschließt der Argumentation der Verwaltung zu folgen und den Antrag über
die Ausarbeitung von Planungsalternativen für Mehrfamilienhäuser in gemeindlichen
Wohngebieten abzulehnen.
Hövelhof, den 09.06.2026
Amtsleitung Bürgermeister
Text aus PDF extrahiert