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Fraktionsantrag Grüne
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Göppingen |
| Datum | 2026-06-18 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Ünsal, Duygu Ece
Von: Landskron, Volker
Gesendet: Montag, 11. Mai 2026 20:13
An: Fraktionsanfragen, Stadt Göppingen; Oberbuergermeister, Stadt
Göppingen; Erster Bürgermeister, Stadt Göppingen; Elschner, Ulla; Sauter,
Anja; Sitzungsdienst, Stadt Göppingen; Gemeinderat, Stadt Göppingen
Betreff: Antrag zur GDRS 071/2026, zur Behandlung im VFA und Beschluss im
Gemeinderat
Kategorien: Antrag
Sehr geehrter Sitzungsdienst
Sehr geehrte Herren OB Maier und EB Heberle
Sehr geehrte Damen Elschner und Sauter
Liebe Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates.
Im Haushalt sind aktuell 148.674 Euro für die Mobile Jugendarbeit (die bislang mit 2,0 VzÄ
besetzt war) bereitgestellt. Die BruderhausDiakonie führt aus, dass dieser Zuschuss auch mit
den zusätzlich zur Verfügung stehenden Zuschüssen des Landkreises und des Landes nicht
mehr annähernd kostendeckend ist. Die Stadt hat in den Beratungen zur OKJA und SSA
ausgeführt, dass sie selbst mit Gesamtkosten in mindestens der gleichen Höhe rechnet. Somit
gehen wir davon aus, dass weder ein anderer Freier Träger noch die Stadt selbst das Angebot
günstiger anbieten könnte.
Da also absehbar ist, dass auch kein anderer Freier Träger Willens und in der Lage ist, für die
bereitgestellten 148.674 Euro zwei VzÄ in der Mobilen Jugendarbeit anzustellen, würde ein
Beschluss der GDRS 071/2026 ins Leere laufen, bzw. langwierige Verhandlungen und weitere
GDRSn nach sich ziehen.
Andererseits sind wir uns dessen bewusst, dass höhere Kosten im Hinblick auf die aktuelle
Haushaltslage nicht umsetzbar sind.
Wir beantragen deshalb:
Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der BruderhausDiakonie zu klären, wie
viele VzÄ auf der Grundlage der aktuell zur Verfügung stehenden 148.674 Euro und auf
kostendeckend (Personalkosten plus Overheadkosten) refinanzierbar sind. Die Mobile
Jugendarbeit wird zukünftig mit diesen VzÄ weitergeführt. Die Verwaltung wird beauftragt,
dies mit der BruderhausDiakonie vertraglich umzusetzen inkl. einer jährlichen Dynamisierung
in Höhe der jeweiligen Tarifsteigerungen (analog zu den städtischen Personalkosten).
Begründung:
1
- Die Mobile Jugendarbeit kann ohne Unterbrechung und Zerschlagung von 15 Jahren
Erfahrung und Infrastruktur mit dem bewährten Träger und Personal weitergeführt
werden
- Der städtische Haushalt wird nicht mit zusätzlichen Kosten belastet
- Zukünftige Kostensteigerungen sind planbar und analog zu den städtischen Personalkosten
transparent
- Der Landkreis hat den Zuschuss für die Mobile Jugendarbeit in der vergangenen
Konsolidierung nicht gekürzt. Auch aus Wertschätzung und Anerkennung der Wichtigkeit
des Angebotes.
- Durch die beantragte Lösung kann deutlich schneller, und ohne Verzug die bereits
etablierte Arbeit fortgesetzt werden. Der Beschluss, der (in der GDRS 071/2026)
formuliert ist und nicht umgesetzt werden könnte, wäre umgangen.
Die Fraktion der Grünen
E.Caesar, C.Weber, N.Goldmann, T.Becker, J.Uebele, V.Landskron, D.Burchardt
2
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