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Antrag ANB-Fraktion; Zukunft der Kindertageseinrichtungen in unserer Gemeinde
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Niedere Börde |
| Datum | 2026-04-07 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Gemeinde Niedere Börde Niedere Börde, den 01.03.2026
eingereicht durch: ANB-Fraktion
Informations- und Beratungsvorlage
Gremium Gemeinde Sitzungstag öffentlich nicht
Niedere Börde öffentlich
Gemeinderat 07.04.2026 X
Betreff: Information und Beratung Zukunft der Kindertageseinrichtungen in unserer Gemeinde
Erläuterung: (Haushaltsmäßige Beurteilung, kurze sachliche Darstellung)
Gegenstand dieses Antrags sind die rückläufigen Kinderzahlen in den Kindertageseinrichtungen un-
serer Gemeinde und die damit verbundene und von der Verwaltung beabsichtigte konzeptionelle Neu-
ausrichtung der Kinderbetreuung.
(Zur inhaltlichen Vorbereitung der Diskussion wird die Verwaltung um die Beantwortung folgender
Fragen gebeten):
1. Wie viele Kinder werden derzeit in den Einrichtungen unserer Gemeinde von wie vielen Erziehern
betreut? (Bitte Kinderzahlen und Erzieher nach Einrichtungen aufschlüsseln und Personalüberhang
bezogen auf den KiFöG-Mindestbetreuungsschlüssel pro Einrichtung in VzÄ darstellen)
2. Wie werden sich die Zahlen aus Punkt 1 bei Unterstellung der prognostizierten Bevölkerungsent-
wicklung mittelfristig (über die nächsten 5 Jahre) entwickeln? Wie entwickelt sich die Anzahl der Er-
zieher? (Bitte Zahlen getrennt nach Kindertageseinrichtung angeben)
3. Wie ist der Auslastungsgrad der einzelnen Kindertageseinrichtungen bezogen auf deren maximale
Betreuungszahl und wie entwickelt sich dieser mittelfristig?
4. Wie entwickelte sich der Gemeindeanteil an der Finanzierung unserer Kitas durch den Rückgang
der Kinderzahlen und die damit rückläufigen Elternbeiträge und Zuweisungen vom Land? (bitte nach
Haushaltsjahren getrennt darstellen)
5. Wie wirkt sich das vom Landtag Sachsen-Anhalt im Januar beschlossene Gesetz “KITA stabil“ auf
die Finanzen im Kitabereich aus?
6. Wurden neben der Kündigung des Küchenpersonals weitere Einsparmaßnahmen erwogen und
wenn ja, welche?
7. Welche konkreten Schritte sieht das neue Kitakonzept der Verwaltung vor, um der eingangs be-
schriebenen Entwicklung zu begegnen und welche Kosten sind damit verbunden?
Begründung (des Antragstellers Matthias Lübke):
„Großes Kita-Sterben droht“, so titelte die Volksstimme am 17.02.2026 und macht damit neuerlich auf
ein Problem aufmerksam, dass nunmehr auch unsere Kitas in der Gemeinde mit voller Härte erwischt
hat. Dieser Eindruck entsteht zumindest bei mir, als Vater einer Tochter, die in unserer neuen Kita in
Groß Ammensleben betreut wird, wenn ich die teils leeren Gruppen- und Umkleideräume sehe.
Die Verwaltung hat den Gemeinderat in den letzten Sitzungen immer wieder über aktuelle Entwick-
lungen, auch in Bezug auf die Erstellung eines neuen Kitakonzepts informiert.
Dem Ausmaß der Entwicklung werden diese Informationen aber in meinen Augen nicht gerecht. Als
von der Kita-Schließung in Klein Ammensleben unmittelbar betroffener Vater stellt sich für mich die
Frage, wie sich unsere, erst kürzlich durch die Zusammenlegung der Kitas aus Klein Ammensleben,
Gutenswegen und Groß Ammensleben geschaffene Kita-Landschaft bei den gegenwärtig zurückge-
henden Geburtenzahlen weiter etablieren soll.
Hierzu soll sich der Gemeinderat anhand der zuzuarbeitenden Zahlen und Fakten im Rahmen einer
öffentlichen Diskussion eine Meinung bilden, um ggf. den eingeschlagenen Weg der Verwaltung po-
litisch zu unterstützen und oder alternative Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Höhe der Kostenermittlung/ Finanzielle Auswirkung/ Finanzmittel im Haushalt eingestellt:
Vorerst entstehen im Zusammenhang mit diesem Antrag keine Kosten. Je nachdem, welche Ziele der
Gemeinderat am Ende festlegt, können dadurch Kosten anfallen.
Fraktionsvorsitzender ANB-Fraktion
(siehe Antrag)
Kleine
Ergebnis Beratung:
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