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Fraktionsantrag SPD-Stadtratsfraktion: Beteiligung am Programm "Circular Rural Region"
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Freiberg |
| Datum | 2026-06-04 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Beschlussvorlage Nummer: 2026/083
SPD-Stadtratsfraktion Datum: 10.04.2026
Raatz, Alena Wiedervorlage:
Aktenzeichen:
Bezug-Nummer:
Beratungsfolge Termin Status
Oberbürgermeister-Dienstberatung 11.05.2026 nicht öffentlich vorberatend
Bau- und Betriebsausschuss 21.05.2026 nicht öffentlich vorberatend
Stadtrat 04.06.2026 öffentlich beschließend
Betreff:
Fraktionsantrag SPD-Stadtratsfraktion:
Beteiligung am Programm "Circular Rual Region"
Beschlussvorschlag:
Der Stadtrat beschließt:
Die Stadt Freiberg unterstützt das Projekt „Circular Rual Region“ des Landkreises Mittelsach-
sen mit eigenen Initiativen, die in einem maximal 2-seitigen Konzeptpapier kurz auszuführen
sind.
Darin enthaltene Punkte sollten sein:
- Anwendung des Leitfadens für die zukunftsfähige öffentliche Beschaffung nach C2C-
Prinzipien (https://c2c-beschaffung.org)
- Vorgaben für Bauherren, Architekten und ausführende Unternehmen, wie C2C bereits
zu Beginn des Planungsprozesses in ein öffentliches Bauprojekt integriert werden
sollte (https://c2c-bau.org)
- Handlungsempfehlungen zu regulatorischen Vorgaben (z.B. Quoten, Standards) und
finanziellen Anreizsystemen, die das Projekt Circular Rual Region und das Konzept
der Stadt von morgen unterstützen (siehe Abbildung)
- Unterbreiten von Vorschlägen zur kontinuierlichen Einbeziehung von Stakeholdern und
interessierten Bürgern.
Der erste Entwurf des Konzeptpapiers sollte im Oktober 2026 vorgelegt werden.
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Vorberatungsergebnis:
Gremium Beschlussempfehlung abweichender Beschluss-
(Voten) vorschlag (Voten)*
Bau- und Betriebsausschuss 4 Ja-Stimmen
1 Nein-Stimme
6 Enthaltungen
*
Begründung:
Sachverhalt:
Begründung des Fraktionsantrages vom 07.04.2026:
Eine systemische Umsetzung der Kreislaufwirtschaft erfordert das Mitwirken verschiedener
Akteurinnen und Akteure. Gerade ländliche Räume wie Mittelsachsen zeichnen sich durch
bestehende, enge soziale Netzwerke und eine starke regionale Identität aus, die eine gute
Basis für die Förderung nachhaltiger Initiativen darstellen. Auch die vergleichsweise enge Ver-
bundenheit mit der Natur und eine auf Langfristigkeit ausgerichtete klein- und mittelständische
Unternehmensstruktur führen oftmals zu einer besonderen Motivation, verantwortungsvoll mit
natürlichen Ressourcen umzugehen. Strukturelle Veränderungen sowie Herausforderungen
wie Fachkräftemangel und Ressourcenengpässe schaffen eine besondere Offenheit für inno-
vative Lösungen und Kooperationen, als wichtige Voraussetzungen für die Umsetzung einer
regionalen Kreislaufwirtschaft.
Als Teil von Mittelsachsen kann die Stadt Freiberg hier wichtige Impulse setzen, indem sie
C2C-Prinzipien in Verwaltung, Stadtentwicklung und lokale Projekte einbringt. Beispiele kon-
kreter Handlungsmöglichkeiten sind in der beigefügten Abbildung dargestellt.
Finanzielle Auswirkungen:
ja
nein
Investitionsmaßnahme
Formelle Zuständigkeit:
§§ 28 Abs. 1, 36 Abs. 5 Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen
§ 6 Abs. 2 Hauptsatzung der Stadt Freiberg
Anlagen:
Anlage 1 - Fraktionsantrag SPD-Stadtratsfraktion vom 05.04.2026
Anlage 2 - Stellungnahme der Verwaltung vom 13.05.2026
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Text aus PDF extrahiert