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Doris-Leibinger-Grundschule Ditzingen Termin- und Kostensituation Bauteil A und Terminachse Gesamtprojekt Generalsanierung Bauteil B - Voraussichtliche Kostenmehrungen - Vergabe der Gewerke Gerüstbauarbeiten und nicht konstruk. Abbruch - Weitere Vorgehensweise bzgl. der Projektabwicklung Bauteil B Mehrkosten aus Änderungsantrag Starkregen Zuschüsse und Fördergelder
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Ditzingen |
| Datum | 2025-07-29 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Techn. Gebäudemanagement
Verfasser/in Aktenzeichen: Datum: Drucksachen - Nr.
Züffle, Torsten 211.2 09.07.2025 TU2025/083
Geiger, Gisela
Beteiligte Ämter: Amt für Jugend, Bildung und Betreuung
Anmerkungen:
Gremium Sitzungstermin Öffentlichkeitsstatus
Ausschuss für Technik und Umwelt 22.07.2025 öffentlich
Gemeinderat 29.07.2025 öffentlich
Tagesordnungspunkt:
Doris-Leibinger-Schule Ditzingen:
Termin- und Kostensituation Bauteil A und Terminachse Gesamtprojekt
Generalsanierung Bauteil B
- Voraussichtliche Kostenmehrungen
- Vergabe der Gewerke Gerüstbauarbeiten und nicht konstruk. Abbruch
- Weitere Vorgehensweise bzgl. der Projektabwicklung Bauteil B
Mehrkosten aus Änderungsantrag Starkregen
Zuschüsse und Fördergelder
Beschluss – Antrag
Die Beschlussanträge werden zur Sitzung nachgereicht!
....................................
OB/BM/OV
1
Sachstandsbericht:
Allgemein:
Für das Projekt Neubau und Sanierung Doris-Leibinger-Schule ergeben sich bauliche
Verzögerungen in der Fertigstellung des Neubaus Bauteil A, welche Auswirkungen
auf den Bauablauf Bauteil B haben.
Im Rahmen der aktuell von den Planern vorgelegten bepreisten
Leistungsverzeichnisse für die Generalsanierung Bauteil B, zeichnen sich
Kostenmehrungen ab. Auf die Bekanntgabe GR2025/020-3 wird verwiesen.
Termin- und Kostensituation Bauteil A und Terminachse Gesamtprojekt:
Für die Fertigstellung des Neubaus Bauteil A haben sich bauliche Verzögerungen
ergeben, welche dazu führen, dass der Umzug der Bestandsgrundschulen nicht zum
15.09.2025 erfolgen kann. Es werden jedoch alle Anstrengungen unternommen um
den baulichen Verzug so kurz wie möglich zu halten.
Der aktuelle Stand der Terminachse des Bauprojekts wird zur TU-Sitzung erläutert.
Die Kostensituation wird aktuell geprüft. Die Ergebnisse werden in einer
Ergänzungsvorlage im Projektbericht bzw. im Kostenbericht der Projektsteuerung
dargestellt.
Generalsanierung Bauteil B:
Kosten:
Mehrkosten Rohbauarbeiten und mögliche Einsparungen:
Die Ausschreibung für das Gewerk Rohbauarbeiten mit Erdarbeiten,
Mikropfahlgründung und konstruktivem Abbruch wurde bereits entsprechend
Beschlussvorlage TU 2025/067 aus schwerwiegendem Grund gemäß § 17 Abs.1 Nr. 3
VOB/A wegen Budgetüberschreitung aufgehoben und soll neu ausgeschrieben
werden.
Von den Planern wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft, um
Kostenreduzierungen zu erzielen und bei erneuter Ausschreibung günstigere
Angebote zu bekommen.
Die Ergebnisse dazu werden in einer Ergänzungsvorlage ausgeführt und die
Einsparungsmöglichkeiten zur Beschlussfassung vorgelegt.
Auch wenn die Einsparungen realisiert werden können, bleiben nach der aktuellen
Prognose auf Basis des günstigsten Angebots aus dem 1. Vergabeverfahren dennoch
Mehrkosten in Höhe von mind. 500.000 € bestehen, die über eine Budgeterhöhung
ausgeglichen werden müssen.
2
Mehrkosten Holzbau Fenster und Fassade:
Das bepreiste LV Holzbau Fenster und Fassade wurde am 02.07.2025 vorgelegt.
Die voraussichtliche Vergabesumme liegt ca. 1,4 Mio. € über dem Budget, das im
Rahmen der Kostenberechnung (Beschluss Entwurfsplanung Juli 2022) ermittelt
wurde. Die Kostenmehrungen ergeben sich nach Mitteilung der Architekten aus den
im Gewerk überproportional gestiegenen Holzbaupreisen.
Mehrkosten Schlosserarbeiten:
Für diese Vergaben zeichnen sich nach Einschätzung der Architekten aufgrund
überproportional gestiegener Baukosten und voraussichtlich geringer
Wettbewerbsbeteiligung ebenfalls Kostenmehrungen ab. Die Ergebnisse werden in
einer Ergänzungsvorlage mitgeteilt.
Haustechnische Gewerke HLSE:
Aktuell werden die bepreisten LVs fertig gestellt. Anhand dieser wird festgestellt, ob
auch für die haustechnischen Gewerke mit Kostenmehrungen zu rechnen ist. Die
Ergebnisse werden in einer Ergänzungsvorlage mitgeteilt.
Kostenüberprüfung gesamt:
Insgesamt ist das Planungsteam beauftragt, für alle zu vergebenden Gewerke auf
Basis der aktuellen Marktentwicklung eine möglichst verlässliche Prognose
vorgezogen zu den noch zu erstellenden LVs und deren Bepreisung abzugeben, um
die Kostenentwicklung für BT B zum jetzigen Zeitpunkt gesamtheitlich inkl.
Rückstellungen betrachten zu können.
Die Ergebnisse werden in einer Ergänzungsvorlage mitgeteilt.
Vergabe der Gewerke Gerüstbauarbeiten und nicht konstruk. Abbruch
Nachdem die Vergabesummen dieser beiden Gewerke innerhalb der Budgets der
Kostenberechnung liegen, wurde die Vergabe der Gerüstbauarbeiten in der TU-
Sitzung am 01.07.2025 beschlossen.
Für die Vergabe der nicht-konstruktiven Abbrucharbeiten wurde ein
Empfehlungsbeschluss an den GR gefasst.
Aufgrund der nachfolgend beschriebenen Überlegungen zur weiteren
Projektabwicklung wurden die Vergabebeschlüsse zurückgestellt.
Die Bindefrist für die nicht-konstruktiven Abbrucharbeiten muss entsprechend
verlängert werden.
Termine:
Grundsätzlich schließt sich der Sanierungsbeginn von BT B an die Inbetriebnahme
von BT A an.
Weitere Vorgehensweise bzgl. der Projektabwicklung Bauteil B
Bedingt durch die voraussichtlichen vorgelegten Mehrkosten für Bauteil B wird aktuell
geprüft, welche Möglichkeiten und Konzepte für die weitere Projektabwicklung und
für die Energieversorgung umsetzbar sind und welche Auswirkungen sich dadurch für
die beiden Schulstandorte ergeben.
3
Mehrkosten aus Änderungsantrag Starkregen
Im Zuge der während der Projektausführung festgestellten Ergebnisse aus der
Starkregensimulation auf Basis der aktualisierten Starkregengefahrenkarten wurden
verschiedene Maßnahmen ergriffen um die Gebäude und Außenanlagen vor
Überflutungen zu schützen.
Insbesondere zum Schutz des sensiblen Technikbereichs im Untergeschoss Bauteil B,
welcher für die Versorgung aller 3 Gebäude zuständig ist, wurden hier bereits
verschiedene Maßnahmen ergriffen, bzw. sollen diese mit der Generalsanierung
Bauteil B umgesetzt werden.
Die Mehrkosten für BT A und BT B werden aktuell zusammengestellt und in einer
Ergänzungsvorlage zur Beschlussfassung vorgelegt.
Zuschüsse und Fördergelder
Nachdem die Verwaltung immer wieder gezwungen war Mehrkosten für das Projekt
anzumelden und das Projektbudget fortzuschreiben und auch das Budget für die
Generalsanierung des Bestandsgebäudes nicht ausreichen wird, soll nicht unerwähnt
bleiben, dass sich die „Einnahmeseite“ im Gegenzug sehr positiv entwickelt hat.
Die Verwaltung erhält über insgesamt sieben Einzelprogramme Fördermittel, denen
insgesamt ein Bauaufwand von mehr als 58 Mio. € zugeordnet ist. Sollte dieser
Bauaufwand entstehen, können davon wiederum mehr als 24 Mio. € Förderung
voraussichtlich vereinnahmt werden.
Die Differenz zwischen Bauaufwand und Fördersumme beträgt dann noch ~ 34 Mio.
€. Das ist der Betrag, der durch die Stadt Ditzingen aufzubringen und zu tragen ist.
Quasi jeder Euro, der über das Projekt investiert wird, wird auch über ein
Förderprogramm des Landes oder Bundes gefördert. Aufgrund des
Doppelfördergebots darf jeder Euro, der ausgegeben wird, nur exakt einem
Programm zugeschlagen werden. Die Förderquoten bewegen sich zwischen 10% und
70%. Über alle Programme hinweg ist mit einer Gesamtförderung zu rechnen, die
voraussichtlich über 40% liegen wird.
Bislang wurden im Haushalt 2023 400.000€ vereinnahmt und in der Finanzplanung
für die Jahre 2026 – 2028 insgesamt weitere 15,2 Mio. zur Einnahme geplant.
Diese 15,2 Mio. werden im kommenden Haushalt auf 23,6 Mio. fortgeschrieben, ein
Teil der Gelder kann deutlich früher als zur Haushaltsplanung 2025 bekannt
vereinnahmt werden.
Im Haushalt 2025 sind bereits 5 Mio. Fördermittel eingegangen und eine Summe von
weiteren ca. 4 Mio. € sollte in Kürze der Stadt gutgeschrieben werden und die
Liquidität erhöhen.
Auch wenn jeder Euro an Mehrkosten ein Euro zu viel ist, sollte die positive
Entwicklung im Bereich der Einnahmen für das Projekt nicht unerwähnt bleiben.
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