Startseite › Büren › Antrag
Antrag der AfD-Fraktion auf Streichung von ineffizienten Klimaschutzmaßnahmen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Büren |
| Datum | 2026-06-18 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
9. Antrag der AfD-Fraktion auf Streichung von ineffizienten Klimaschutzmaßnahmen
Bgm. Schwuchow weist darauf hin, dass der Tagesordnungspunkt „Haushaltskonsolidierung
2026 – Beschluss über ausgewählte Einsparmaßnahmen“ sowohl in der Sitzung des Haupt-
und Finanzausschusses am Vortag als auch in der heutigen Ratssitzung von der
Tagesordnung abgesetzt worden sei und in der Ratssitzung am 09.07.2026 beraten werde.
Da im Rahmen dieses Tagesordnungspunktes auch die Förderrichtlinie „Klimaschutz und
Klimafolgenanpassung“ thematisiert werde, erkundigt er sich beim Antragssteller, ob der
vorliegende Antrag zurückgezogen werde.
Rh. Hermneuwöhner erklärt, dass die AfD-Fraktion den Antrag nicht zurückziehe. Sie sei
jedoch damit einverstanden, die weitere Beratung ebenfalls auf die Ratssitzung am
09.07.2026 zu verschieben. Darüber hinaus solle über eine Verweisung des Antrags an den
zuständigen Fachausschuss abgestimmt werden.
Rh. Genee merkt an, dass eine Verweisung an den Fachausschuss nicht zielführend sei. In
der Ratssitzung am 09.07.2026 werde bereits über die Konsolidierungsmaßnahmen und
damit auch über die Klimaschutzmaßnahmen beraten. Im Falle einer Verweisung an den
Fachausschuss könne sich dieser erst nach der Sommerpause im September mit dem
Antrag befassen. Die maßgebliche Entscheidung werde jedoch bereits im Juli getroffen.
Rh. Hermneuwöhner entgegnet, dass der Antrag gestellt worden sei, bevor der Fraktion die
geplanten Konsolidierungsmaßnahmen bekannt gewesen seien. Darüber hinaus gebe es
möglicherweise weitere Einsparpotenziale.
Bgm. Schwuchow fasst zusammen, dass über das gesamte Klimaschutzprogramm im
Rahmen der Beratungen zu den Konsolidierungsmaßnahmen in der Ratssitzung am
09.07.2026 entschieden werde. Eine Verweisung an den Ausschuss für Bauen, Umwelt und
Stadtplanung hätte zur Folge, dass eine Beratung erst nach der Sommerpause im
September stattfinden könne. Zu diesem Zeitpunkt seien die Beratungen über das
Klimaschutzprogramm bereits abgeschlossen. Die AfD-Fraktion halte dennoch an ihrem
Antrag fest.
Rh. Jürgen Möller erkundigt sich, worüber konkret abgestimmt werde. Er fragt, ob über die
Verschiebung des Antrags auf die nächste Ratssitzung oder über die Verweisung an den
Fachausschuss entschieden werde.
Bgm. Schwuchow teilt mit, dass über eine Verschiebung auf die nächste Ratssitzung nicht
abgestimmt werden müsse, da die Thematik dort ohnehin behandelt werde. Gegenstand der
Abstimmung sei die Verweisung des Antrags an den Fachausschuss. Bei Zustimmung werde
sich der Ausschuss befassen, bei Ablehnung erfolge keine weitere Beratung.
Rh. Koch weist darauf hin, dass zusätzliche Kosten entstehen können, wenn
Kosteneinsparungen zunächst auf ihre Effizienz geprüft werden müssen.
Bgm. Schwuchow betont, dass die Beratungen zum Thema Klimaschutz im Zusammenhang
mit den Konsolidierungsmaßnahmen auf die Ratssitzung am 09.07.2026 verschoben worden
seien. Eine inhaltliche Diskussion werde daher in der heutigen Sitzung nicht geführt.
Es liegen keine weiteren Fragen oder Wortmeldungen vor, weshalb Bgm. Schwuchow zur
Beschlussfassung kommt.
Die Verweisung des Antrages an den Ausschuss für Bauen, Umwelt und Stadtplanung
wird mehrheitlich mit 28 Nein-Stimmen und 5 Ja-Stimmen abgelehnt.
Text aus PDF extrahiert