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Demokratieförderung in der Jugendarbeit Antrag SPD-Fraktion vom 16.06.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Alsbach-Hähnlein |
| Datum | 2026-08-18 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die SPD-Fraktion beantragt, dass der Gemeindevorstand ein Maßnahmenpaket zur Demokratieförderung in der Jugendarbeit ab 2026 plant. Es sollen Themen wie Extremismus, Diskriminierung, Antisemitismus und Medieneinfluss bearbeitet werden, idealerweise in Zusammenarbeit mit der Melibokusschule und Vereinen. Die Gemeindevertretung überwies den Antrag am 23.06.2026 in den Haupt-, Finanz- und Sozialausschuss zur Vorberatung.
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Dokument
Extrahierter Text
Fraktionsvorlage Nummer 2026/0204.1
Antrag SPD-Fraktion Datum 05.08.2026
Wiedervorlage
Aktenzeichen
Bezug-Nr.
Beratungsfolge Termin Status
Gemeindevertretung 23.06.2026 öffentlich beschließend
Haupt-, Finanz- und Sozialausschuss (HFS) 18.08.2026 öffentlich vorberatend
Demokratieförderung in der Jugendarbeit
Antrag SPD-Fraktion vom 16.06.2026
Beschlussvorschlag:
Der Gemeindevorstand wird aufgefordert, eine Planung für demokratiefördernde Maßnahmen
in der Jugendarbeit vorzulegen, beginnend noch in 2026.
Zu prüfen ist dabei, welche Aktivitäten mit der Melibokusschule gemeinsam auf den Weg
gebracht werden können. Zu bearbeitende Themen sollen sein:
• Extremismus und Radikalisierung (z. B. religiös oder politisch)
• Hass gegen Frauen, queere Menschen oder Minderheiten
• Antisemitismus (Hass auf Jüdinnen und Juden)
• Rassismus und andere Formen von Diskriminierung
• Internet und Medien – und wie sie zur Radikalisierung beitragen können
Außerdem ist zu prüfen, ob und wie auch mit Vereinen ein kommunales Konzept zur
Stärkung des Demokratiebewusstseins aufgestellt und umgesetzt werden kann. Die
Vereine sind zeitnah einzubeziehen.
GVE-Sitzung 23.06.2026: Überweisung in den HFS. Frau Gottschalk von der Kinder- und
Jugendförderung wird in der nächsten HFS-Sitzung über bereits laufende Projekte
berichten und für Rückfragen zur Verfügung stehen.
Begründung:
Bereits mehrfach wurden von der Gemeindevertretung Haushaltsmittel zur
Demokratieförderung in der Jugendarbeit bereitgestellt, ohne dass bisher besondere
zusätzliche Maßnahmen umgesetzt wurden. Die politische Entwicklung im Land ist
beängstigend, unter anderem weil Jugendliche durch gezielte Propagandaarbeit in den
sozialen Medien beeinflusst werden.
Es gilt, die jungen Menschen in ihrer demokratischen Meinungsbildung zu unterstützen, ihre
Resilienz gegenüber den vielfältigen Manipulationen im Internet zu stärken und ihnen Raum zu
geben, sich darüber auszutauschen. Die DEXT-Fachstelle des Landkreises kann sowohl zur
Beratung als auch zur Umsetzung hinzugezogen werden.
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