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Beschluss über die Einleitung und Ausgestaltung des Vergabeverfahrens zur Ersatzbeschaffung von Atemschutzgeräten der Freiwilligen Feuerwehr Schlagsdorf
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Amt Rehna |
| Datum | 2026-03-10 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Vollständige Sitzung ansehen → |
Extrahierter Text
Beschlussvorschlag:
Die Gemeindevertretung Schlagsdorf beschließt die Umsetzung der Maßnahme zur Ersatzbeschaffung von insgesamt 6 Atemschutzgeräten für die Freiwillige Feuerwehr Schlagsdorf.
Das Amt Rehna wird beauftragt, das entsprechende Vergabeverfahren einzuleiten und durchzuführen.
Die Zuschlagserteilung ist ein Geschäft der laufenden Verwaltung und erfolgt daher durch den Bürgermeister der Gemeinde Schlagsdorf sowie einen seiner Stellvertreter.
Sachverhalt:
Auf Grundlage des § 22 Abs. 4 a S. 1 der Kommunalverfassung M-V entscheidet die Gemeindevertretung über die Einleitung und Ausgestaltung von Vergabeverfahren.
Die Gemeinde Schlagsdorf plant die Umsetzung der Ersatzbeschaffung von insgesamt 6 Atemschutzgeräten für die Freiwillige Feuerwehr Schlagsdorf.
Derzeit hat die Freiwillige Feuerwehr Schlagsdorf insgesamt 8 MSA Auer Atemschutzgeräte im Bestand. Aufgrund der vorgesehenen Standardbeladung in den vorhandenen Einsatzfahrzeugen, werden insgesamt 6 Atemschutzgeräte benötigt. 4 Geräte sind im HLF 10 verlastet. 2 weitere Geräte sind im TLF 3.000 MV verlastet. Die alten Atemschutzgeräte wurden zuletzt in 2016 nach Herstellerangaben generalüberholt. Da dieses Modell seit mittlerweile 6 Jahren nicht mehr produziert wird und Ersatzteile nicht mehr hergestellt werden, birgt die weitere Verwendung der alten Atemschutzgeräte ein Risiko zur Gewährleistung der Einsatzbereitschaft. Aus diesem Grund sollen insgesamt 6 neue MSA Auer Atemschutzgeräte beschafft werden.
Die Kostenschätzung der Maßnahme beläuft sich auf ca. 18.373,00 Euro netto. Die Gesamtkosten setzen sich zusammen aus den Investitionskosten für 6 Grundgeräte inkl. Lungenautomaten i.H.v. 17.411 € brutto (Investitions-Nr. 13/I0010) brutto sowie aus den Kosten für 6 Rettungsgurte inkl. Karabiner i.H.v. 4.453,00 € brutto (Dienst- und Schutzkleidung)
Information
Bei einer 20 prozentigen Abweichung des vermeintlich wirtschaftlichsten Angebotes zur Kostenschätzung, ist das Vergabeverfahren aufzuheben.
§10 VgMinArbV M-V gilt entsprechend.
Text aus PDF extrahiert