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Verbesserung der Erreichbarkeit von Frühzügen und Arbeitsstandorten durch Einführung eines Frühverkehrs für Busse (SMO)

Angenommen
TypAntrag
GemeindeRegensburg
Datum2026-07-30
DatenstufeNur Ergebnisse
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Stadt Regensburg führt ab 15.09.2026 einen Frühverkehr auf neun Buslinien ein, um Pendlern und Beschäftigten in Industrie-, Gewerbe- und Krankenhausbereichen frühe Arbeitsstandorte sowie erste Zugverbindungen besser zu erreichen. Ein abgestimmter „Rendezvous-Verkehr" bringt die Busse zwischen 5:07 und 5:09 Uhr zum Hauptbahnhof. Die Maßnahme kostet jährlich etwa 121.500 Euro Mehraufwand und wird zunächst zwei Jahre erprobt, danach bewertet der Stadtrat über Fortsetzung oder Anpassung.

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Extrahierter Text

Sachverhalt / Ausgangslage Der öffentliche Personennahverkehr der Stadt Regensburg beginnt derzeit auf einem Großteil der innerstädtischen Buslinien erst zu einem Zeitpunkt, der für verschiedene Nutzergruppen keine ausreichende Erreichbarkeit in den frühen Morgenstunden gewährleistet. Dies betrifft insbesondere Pendlerinnen und Pendler mit frühen Arbeitsbeginn-Zeiten, Beschäftigte in den Regensburger Industrie- und Gewerbegebieten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser. Darüber hinaus bestehen aktuell nur eingeschränkte Möglichkeiten, die ersten Zugverbindungen des Tages aus den Stadtteilen heraus mit dem Stadtbus zu erreichen. Entsprechende Hinweise und Anregungen von Fahrgästen erreichen die Stadt Regensburg sowie die das Stadtwerk Regensburg.Mobilität GmbH (SMO) bereits seit längerer Zeit. Vor diesem Hintergrund hat die SMO die Einführung eines Frühverkehrs geprüft und ein Konzept entwickelt, welches die Erreichbarkeit wichtiger Ziele in den frühen Morgenstunden verbessert und gleichzeitig die Anbindung an den Schienenpersonenverkehr stärkt. Geplante Anpassungen: Die Maßnahme umfasst einen früheren Betriebsbeginn ausgewählter Linien im Zeitraum Montag bis Freitag. Hierdurch sollen sowohl die Erreichbarkeit früher Zugverbindungen als auch die Anbindung wichtiger Arbeitsstandorte verbessert werden. Vorgesehen ist die Einführung eines aufeinander abgestimmten Frühverkehrs auf den Linien 1, 2, 3, 6, 8, 9, 10, X9 und 39. Kernbestandteil des Konzeptes ist ein sogenannter Rendezvous-Verkehr am Regensburger Hauptbahnhof. Die einzelnen Linien treffen zwischen 5:07 Uhr und 5:09 Uhr am Hauptbahnhof ein und ermöglichen dadurch sowohl Umsteigeverbindungen innerhalb des Stadtbusnetzes als auch den Anschluss an frühe Zugverbindungen. Die Ankunftszeiten der Busse wurden dabei gezielt auf die Haltestellen mit den kürzesten Fußwegen zu den Bahnsteigen abgestimmt. Insbesondere die Haltestellen Hauptbahnhof West sowie Hauptbahnhof Süd / Arcaden ermöglichen kurze Übergänge zum Schienenverkehr. Neben der verbesserten Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs eröffnet das Konzept neue Fahrmöglichkeiten zwischen den Stadtteilen und den Industrie- und Gewerbegebieten sowie den Krankenhäusern. Gleichzeitig können Fahrgäste künftig auch frühe Regionalbusverbindungen in den Landkreis erreichen. Die Maßnahme stellt damit eine gezielte Verbesserung der Mobilitätsangebote in den frühen Morgenstunden dar und stärkt die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger innerhalb der Region. Weiteres Vorgehen – Einführung der Maßnahmen Die Umsetzung der Maßnahme soll zum 15.09.2026 erfolgen. Die Einführung erfolgt zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren. Während dieses Erprobungszeitraums werden insbesondere die Entwicklung der Fahrgastzahlen, die Nutzung der Anschlussbeziehungen sowie die verkehrliche Wirksamkeit der Maßnahme beobachtet und bewertet. Auf Grundlage der Evaluation wird dem Stadtrat eine Beschlussvorlage zur Entscheidung über die Verstetigung, Anpassung oder Einstellung der Maßnahme vorgelegt. Finanzierung Der betriebliche Mehraufwand wurde von der SMO bereits auf Basis der aktuellen Kostensätze (Referenzjahr 2024) evaluiert. In Summe ergibt sich daraus ein betrieblicher Mehraufwand auf Seiten der SMO von ca. 121,5 TEUR pro Jahr. Zur Kostenkalkulation wurden die jeweiligen Kostensätze des Referenzjahres 2024 zugrunde gelegt, da die Kostensätze für die Folgejahre zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht belastbar vorliegen und daher nicht als Kalkulationsbasis herangezogen werden können. Das unter Gegenrechnung der Fahrgelderlöse verbleibende Defizit wird sich unter Berücksichtigung bzw. in Abhängigkeit des Gesamtergebnisses des Querverbundes in den Folgejahren auf das Gesamtergebnis der SMO und somit auf die Kapitaleinlage der Stadt auswirken. Der Verlustausgleich erfolgt teilweise im Folgejahr. Die Einbringung und Bestellung der Qualitätsänderung wird im Rahmen des mit der SMO geschlossenen öffentlichen Dienstleistungsauftrags (ÖDA) vom 29.09.2019 abgewickelt. Die Erfordernisse des ÖDA-Änderungsmanagements werden hierbei beachtet. Der Ausschuss für Verwaltung, Finanzen und Beteiligungen empfiehlt, der Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen empfiehlt, der Stadtrat beschließt: Dem Sachverhalt „Verbesserung der Erreichbarkeit von Frühzügen und Arbeitsstandorten durch Einführung eines Frühverkehrs“ wird – wie im Bericht der Verwaltung sowie der beiliegenden Anlage dargestellt – im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel zugestimmt. Die das Stadtwerk Regensburg.Mobilität GmbH (SMO) wird mit der Planung und dem Betrieb der zusätzlichen Verkehrsleistungen beauftragt. Die Einbringung und Bestellung der Qualitätsänderung wird im Rahmen des mit der SMO geschlossenen öffentlichen Dienstleistungsauftrags (ÖDA) vom 29.09.2019 abgewickelt. Die Erfordernisse des ÖDA-Änderungsmanagements werden hierbei beachtet. Durch die Änderung steigen die jährlichen Soll-Kosten nach ÖDA voraussichtlich um 121,5 TEUR. Der dadurch ausgelösten Erhöhung wird unter Berücksichtigung der Erlöse der städtischen Kapitaleinlage an die SMO zur Deckung der ungedeckten Mehraufwendungen für einen zunächst auf zwei Jahre befristeten Erprobungszeitraum zugestimmt. Die Verwaltung berichtet dem Stadtrat spätestens nach Ablauf des zweijährigen Erprobungszeitraums über die Inanspruchnahme und verkehrliche Wirkung der Maßnahme und legt einen Vorschlag zur Fortführung, Anpassung oder Beendigung des Frühverkehrs vor. Der Regensburger Verkehrsverbund – zuständig für Tarif, Marketing und Vertrieb – wird beauftragt, die Einführung des Frühverkehrs durch geeignete Kommunikationsmaßnahmen zu begleiten. Es findet eine Beschlussnachverfolgung statt.

Text aus PDF extrahiert