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Antrag der CDU Fraktion zur Prüfung der Wiedereinrichtung der bestehenden Skateranlage sowie Aktivierung/Reaktivierung weiterer Freizeitangebote für Jugendliche

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeVerbandsgemeinde Loreley
Datum2026-05-20
DatenstufeNur Dokumente
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S t a d t r a t f r a k t i o n Ortsverband Braubach An die Stadtverwaltung Rathausstraße 1 56338 Braubach 56338 Braubach, den 23.04.2026 Prüfung zur Wiedererrichtung der bestehenden Skateanlage sowie Aktivierung/Reaktivierung weiterer Freizeitangebote für Jugendliche Sehr geehrter Herr Bürgermeister Günter Goß, sehr geehrte Beigeordnete, der Ausschuss für Jugend, Familie, Senioren und Sport möge vorberaten und der Stadtrat möge beschließen: 1. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen die vorhandene Skateanlage, die vorhandenen Tischtennisplatten und ein Basketballkorb wieder errichtet werden kann. 2. Im Rahmen dieser Prüfung sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen: • geeignete Flächen identifizieren (Größe und Lage berücksichtigen) • notwendige Beschaffenheit des Untergrunds bei der Herstellerfirma ermitteln (z. B. Asphaltierung oder andere geeignete Untergründe) • Hochwasserfreiheit bzw. Umgang mit möglichen Hochwasserereignissen (z. B. Erfordernis, Realisierung und Kosten für regelmäßigen Auf- und Abbau) prüfen • Lärmschutz und Integration in das Umfeld 3. Die Prüfung erfolgt zunächst kostenneutral durch die Verwaltung, sodass hierfür keine zusätzlichen Haushaltsmittel bereitgestellt werden müssen. 4. Nach Abschluss der Prüfung werden die in Frage kommenden Flächen dem Ausschuss für Jugend, Familie, Senioren und Sport zur weiteren Beratung vorgelegt. 5. Im nächsten Schritt sollen Kostenschätzungen für die Herrichtung der favorisierten Fläche(n) eingeholt werden. 6. Auf Grundlage dieser Ergebnisse entscheidet der Stadtrat über die Umsetzung. Begründung: Skateanlage, Tischtennisplatte Die vorhandene Skateanlage und Tischtennisplatten der Stadt Braubach befindet sich seit der Umnutzung des Schulhofes der Marksburg-Schule zum Außengelände der Marksburg-Kita „Biberbau“ nicht mehr in Nutzung. Die Anlage ist derzeit demontiert und lagert auf Flächen im Bereich der Charlottenstraße. Dabei handelt es sich um eine bereits vorhandene, massiv aus Beton gefertigte Anlage, die grundsätzlich weiterhin nutzbar ist und somit ein erhebliches Potenzial zur Reaktivierung bietet. Auch die dort eingelagerten Tischtennisplatten könnten in diesem Zusammenhang wieder aufgebaut und sinnvoll integriert werden. Die Reaktivierung der Skateanlage bietet eine vergleichsweise kosteneffiziente Möglichkeit, das Freizeitangebot für Jugendliche und junge Erwachsene in Braubach deutlich zu verbessern. Derzeit bestehen quasi keine Angebote im öffentlichen Raum für diese Altersgruppe. Eine Skateanlage schafft einen Treffpunkt, fördert Bewegung sowie soziale Interaktion und trägt zur Attraktivität der Stadt bei. Basketball Nach eigenen Gesprächen mit dem Schulpersonal der Grundschule in Braubach und in Gesprächen mit Jugendlichen werden die Basketballkörbe auf dem Gelände der Grundschule gerne genutzt. Die Nutzung dieser Sportgeräte ist aber nur zur Schulzeit möglich. Außerhalb der Schulzeit (nach 16:00 Uhr) haben die Jugendlichen keine Möglichkeit bzw. Erlaubnis, das abgeschlossene Schulgelände zu betreten. Bei der Einrichtung eines Basketballspielfeldes wird zwar ein fester, ebener Untergrund empfohlen, für einen Outdoor-Basketballplatz ist eine feste Wiese aber ebenfalls eine Option. Die Errichtung eines Basketballkorbs auf dem Rasengelände, neben dem Bolzplatz, um zumindest Street-Basketball zu ermöglichen, würde das Freizeitangebot für Jugendliche kostengünstig und trefflich erweitern. Auch im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2029 (BUGA 2029) ist eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum sinnvoll. In der gesamten Mittelrheinregion wird mit einem erhöhten Besucheraufkommen gerechnet. Ein entsprechendes Freizeitangebot kann dazu beitragen, Braubach als lebenswerte und familienfreundliche Stadt zu präsentieren. Die vorgeschlagene Vorgehensweise stellt sicher, dass zunächst ohne finanzielle Belastung des Haushalts eine fundierte Entscheidungsgrundlage geschaffen wird. Erst im Anschluss erfolgen konkrete Kostenschätzungen und eine abschließende Entscheidung durch den Stadtrat. CDU-Stadtratsfraktion Braubach Manfred Legrand (Fraktionsvorsitzender)

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