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Antrag der SPD-Fraktion auf Übernahme der Beförderungskosten der Schüler von Pleisweiler-Oberhofen ins Schulzentrum Bad Bergzabern
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Verbandsgemeinde Bad Bergzabern |
| Datum | 2019-05-21 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
4. Antrag der SPD-Fraktion auf Übernahme der Beförderungskosten der
Schüler von Pleisweiler-Oberhofen ins Schulzentrum Bad Bergzabern
Zunächst verliest der Vorsitzende den der Einladung beigefügten Antrag der SPD-
Fraktion auf Übernahme der Beförderungskosten der Schüler von Pleisweiler-
Oberhofen ins Schulzentrum Bad Bergzabern.
Er teilt mit, dass sich der Rat bereits im Jahr 2014 ausführlich mit dieser Thematik
beschäftigt habe und er diesem Antrag grundsätzlich positiv gegenüber steht. Jedoch
wurden bereits die Klagen vor dem Verwaltungsgericht gegen die Entscheidung der
Kreisverwaltung zur Ablehnung der Schülerbeförderungskosten abgewiesen. Trotz
eines vorgelegten Gutachtens über die Ausleuchtung wurde der Schulweg in diesem
Urteil als nicht besonders gefährlich eingestuft.
Ferner verliest der Vorsitzende eine Stellungnahme der Finanzabteilung, in der die
freiwilligen Leistungen der Ortsgemeinde beziffert werden. Laut dieser Stellungnahme
sind weitere bzw. größere freiwillige Leistungen finanziell nicht zu stemmen, ohne
Probleme mit der Haushaltsgenehmigung zu bekommen.
Außerdem müssen sog. Sachanträge, welche mit Ausgaben verbunden sind, die im
Haushalt nicht eingestellt sind oder die Erhöhung der Haushaltsansätze zur Folge
haben, gleichzeitig einen rechtlich zulässigen und tatsächlich durchführbaren
Deckungsvorschlag enthalten.
In diesem Zusammenhang merkt Ratsmitglied Bähr an, das bei genauerer und
detaillierterer Betrachtung des Haushaltes der Ortsgemeinde eine solche Einsparung
zu finden sei. Zur Erarbeitung von Einsparungspotentialen erklärt Ratsmitglied Bähr
seine Bereitschaft.
Auch Ratsmitglied Garrecht befürwortet den Antrag, jedoch sollte zunächst die
Kreisverwaltung kontaktiert werden, um abzuklären, ob eine solche freiwillige Ausgabe
im Haushalt der Gemeinde verankert werden kann.
Weiter verweist er auf ein Schreiben der Kreisverwaltung aus dem Jahr 2014, in dem
zur Sparsamkeit aufgerufen wurde und keine neuen freiwilligen Ausgaben im Haushalt
der Gemeinde genehmigt werden können.
Ratsmitglied Felix bittet den Vorsitzenden, die Stellungnahme der Verwaltung zu
diesem Antrag der Niederschrift beizufügen. Ferner stellt Ratsmitglied Felix klar, dass
wenn eine Gesamtübernahme der Beförderungskosten nicht möglich sei, zumindest
ein angemessener Zuschuss gewährt werden soll.
Nach ausführlicher Diskussion über die Haushaltslage und Einsparpotentiale einigt
sich der Gemeinderat auf Folgendes:
Der Gemeinderat bittet die Verwaltung (Finanzabteilung) um Klärung der Aufnahme
einer solchen Ausgabe in kommenden Haushaltsplänen mit der zuständigen
Fachabteilung der Kreisverwaltung.
Anschließend sollen durch die Aufarbeitung des Haushaltes der Ortsgemeinde
mögliche Einsparpotentiale erarbeitet werden.
Beschluss: einstimmig
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