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Öffentlich zugängliche Trinkwasserbrunnen an den BBS Antrag der Fraktion Linke/Piraten vom 3. Juni 2026

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeRegion Hannover
Datum2026-08-25
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion Linke/Piraten beantragt, dass die Region Hannover öffentlich zugängliche Trinkwasserspender an den Berufsbildenden Schulen (BBSen) installiert, sofern die Schüler:innen dies wünschen und es technisch machbar ist. Der Antrag begründet sich mit der Reduktion von Plastikmüll und CO₂-Emissionen: Leitungswasser verursacht etwa 0,035 kg CO₂ pro Liter, Mineralwasser in Flaschen dagegen bis zu 0,6 kg. Die einmaligen Investitionskosten liegen bei 10.000–20.000 Euro, jährliche Betriebskosten bei 300–600 Euro; Förderprogramme sind verfügbar. Ein Beschluss der Regionsversammlung ist aus dem Text nicht erkennbar.

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Extrahierter Text

Beschlussvorschlag: Die Regionsversammlung möge beschließen: Die Region Hannover installiert wo von Seiten der Schüler:innen gewünscht und technisch machbar in Absprache mit den BBSen öffentlich zugängliche Trinkwasserspender in den jeweiligen Gebäudeteilen bzw. davor. Sachverhalt: Der Wunsch nach öffentlich zugänglichen Trinkwasserspendern in allen Gebäuden der BBSen entstammt einer Liste des FB 01.02 Politische Bildung aus einem Workshop an einer BES-Klasse der BBS 3. Öffentliche Trinkwasserbrunnen leisten einen direkten Beitrag zur Reduzierung von Plastikmüll und CO₂-Emissionen. 1 Liter Leitungswasser verursacht im Schnitt 0,035 kg CO₂, Mineralwasser aus der Flasche im Schnitt bis zu 0,6 kg CO₂ (Quelle: UBA) Jeder Brunnen kann so jährlich tausende Einwegplastikflaschen ersetzen – bei regelmäßiger Nutzung durch Bürger:innen, Schüler:innen, Tourist:innen. Trinkbrunnen sind vergleichsweise günstig im Betrieb – und vielfach förderfähig. Einmalige Investition (inkl. Anschluss & Technik): ca. 10.000–20.000 €, die bei Vorhandensein einer standortnahen Wasserleitung noch geringer ausfallen dürften. Die Betriebskosten pro Jahr für Wartung, Wasser, Energie belaufen sich auf ca. 300–600 €. Förderprogramme gibt es z. B. durch das BMUV, Landesmittel oder EU-Strukturfonds. Trinkbrunnen sind ein niedrigschwelliges, sichtbares Angebot für Bürger, Schüler, Senioren, Touristen – und fördern gesundes Trinkverhalten. Denn Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Plastikfreie Mobilität (z. B. in Verbindung mit Fahrradwegen, Schulen, Sportstätten) wird damit gefördert. Rundum gesagt, Trinkwasserbrunnen sind zukünftig eine wichtige Anlage im öffentlichen Raum, die für den Zugang zu kostenlosem Trinkwasser sorgt. Das Wasserhaushaltsgesetz regelt dabei die Anforderungen und Standards für Wasserspender in Deutschland. Finanzierung, Nachhaltigkeit und CO2-Reduzierung spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung und dem reibungslosen Betrieb von Trinkbrunnen. Die Region Hannover kann dies leisten.

Text aus PDF extrahiert