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gemeinsamer Antrag von SPD/FDP/UWL/Bündnis90/DieGrünen vom 03.04.2026; hier: Einführung der Ganztagsschule an der Grundschule Lemwerder Klassen 3-4 ab Schuljahr 2027/28
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Lemwerder |
| Datum | 2026-06-25 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Lemwerder, den 03.04.2026
An
Frau Bürgermeisterin Christina Winkelmann
Rathaus
Stedinger Str. 51
27809 Lemwerder
Einführung der Ganztagsschule an der Grundschule Lemwerder Klassen 3-4 ab Schuljahr 2027/28
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
die Diskussionen und das Engagement der Eltern der Gemeinde Lemwerder zeigen, dass Betreuung im Grundschulbe-
reich ein wichtiger Standortfaktor für unsere Gemeinde darstellt.
Auch die Anwahlzahlen der Eltern für das Ganztagsschuljahr 2026/2027 für die Jahrgänge 1 und 2 zeigen ein deutliches
Interesse an diesem Angebot. Dies unterstreicht den Bedarf nach einer Ausweitung auf die Klassenstufen 3 und 4.
Die Einführung einer Ganztagsschule stärkt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, verbessert die Bildungs- und Be-
treuungsangebote vor Ort und schafft auch gerechte finanzielle Rahmenbedingungen für alle Eltern und Kinder der
Gemeinde Lemwerder.
Um zukünftig allen Familien in Lemwerder mit Kindern in Klasse 1-4 eine gebührenfreie Betreuung in einer Ganztag-
schule zu ermöglichen, beantragen SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und die UWL folgende Beschlussfassung in den
zuständigen Gremien:
Die Verwaltung wird beauftragt, fristgerecht für den Beginn des Schuljahres 2027/2028 bei der zuständigen Landes-
schulbehörde den Antrag auf Erweiterung der Ganztagsschule auch für die Klassenstufen 3 und 4 an der Grundschule
Lemwerder zu stellen.
Parallel dazu sind alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen, damit zum Beginn des Schuljahres 2027/2028 aus-
reichend Räumlichkeiten zur Verfügung stehen und auch die Versorgung mit Mittagessen sowie gegebenenfalls er-
forderliche Busverbindungen sichergestellt sind.
Die Grundschule Lemwerder ist in den gesamten Prozess frühzeitig und kontinuierlich einzubinden; ihre Wünsche
und Anforderungen sind angemessen zu berücksichtigen. Sollten zwischen Verwaltung und Schule unterschiedliche
Auffassungen bestehen, sind diese unverzüglich nach Bekanntwerden dem Schulausschuss zur Beratung und ab-
schließenden Entscheidung vorzulegen.
Mit freundlichen Grüßen
gez.
Michael Ruminski Harald Schöne Gitta Rosenow Sven Schröder
Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender
SPD-Fraktion FDP-Fraktion Fraktion Bündnis 90/ UWL-Fraktion
Die Grünen
Text aus PDF extrahiert