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Eigenbetrieb Stadtentwässerung Bad Rappenau
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Bad Rappenau |
| Datum | 2026-07-23 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Der Gemeinderat genehmigt zusätzliche Mittel in Höhe von 952.500 Euro für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung Bad Rappenau im Jahr 2025, da das Jahresergebnis statt des geplanten Fehlbetrags von 22.500 Euro mit etwa 975.000 Euro deutlich schlechter ausfiel. Hauptursachen waren Mehraufwendungen für Strom und Betriebsmittel sowie notwendige Unterhaltsarbeiten an Kläranlagen und dem Pumpwerk Heinsheim, insbesondere eine Havarie des Pumpwerks (410.000 Euro) und Reparaturen der Schlammzentrifuge. Der Rat nahm zudem Kenntnis von umfangreichen Sanierungen und zukünftigen Investitionen an den Betriebsanlagen.
Automatisch aus dem Quelldokument zusammengefasst. Wichtige Details bitte immer im Originaldokument unten prüfen.
Dokument
Extrahierter Text
Beratungsunterlage
Stadt Bad Rappenau
Amt Berichterstatter (Amtsleiter) Sachbearbeiter
Rechnungsamt Schulz, Tanja Behringer, Torsten
Vorlagennummer Aktenzeichen
074/2026 923.24 / 61.20
Beratungsfolge:
Gremium Termin Zuständigkeit Behandlung
Technischer Ausschuss 20.07.2026 Vorberatung nicht öffentlich
Gemeinderat 23.07.2026 Entscheidung öffentlich
Vorgänge im Gemeinderat/Ausschüsse, Datum, Vorlagennummer
Anzahl der Anlagen: keine
Betreff:
Eigenbetrieb Stadtentwässerung Bad Rappenau
hier: Kostenüberschreitung 2025 - Genehmigung von zusätzlichen Mitteln und
generelle Information
Beschluss:
1. Der Gemeinderat stimmt der Freigabe von zusätzlichen Mitteln i.H.v. 952.500 € für das Jahr
2025 im Erfolgsplan des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Bad Rappenau zu.
2. Von den weiteren Ausführungen zum Sanierungstand der Kanäle, Kläranlagen und weiteren
Anlagen wird zustimmend Kenntnis genommen.
Sachverhalt:
Das vorläufige Jahresergebnis des Eigenbetriebs für das Jahr 2025 schließt mit einem
Fehlbetrag i.H.v. rund -975.000 € ab. Vorgesehen war laut Wirtschaftsplan 2025 ein Fehlbetrag
i.H.v. -22.500 €. Mit dieser Vorlage möchte die Verwaltung einen Überblick geben, warum es in
2025 zu Kostenüberschreitungen im Erfolgsplan kam. Weiterhin möchte die Verwaltung eine
Übersicht über die generellen Zustände der Betriebsanlagen und -gebäude vermitteln. Die
Betriebsleitung des Eigenbetriebs sowie alle Tätigen im Bereich der Abwasserbeseitigung sind
sehr bemüht weitere Steigerungen bei den Gebührensätzen für Schmutz- und
Niederschlagswasser möglichst zu vermeiden bzw. zu begrenzen. Zur Erinnerung: Die aktuelle
Gebührenkalkulation für die Jahre 2026 und 2027 ergab eine Steigerung um 0,80 € im
Vergleich zu den Gebührensätzen in den Jahren 2024 und 2025. Die Gebührensätze für Bad
Rappenau und die Stadtteile gehören derzeit mit zu den höchsten im Landkreis Heilbronn.
Generell gibt es zahlreiche Faktoren, die dazu führen, dass die Gebühren für Schmutz- und
Niederschlagswasser im Vergleich zu anderen gleich großen Städten höher sind.
Die Gemarkung der Stadt Bad Rappenau mit ihren Stadtteilen erstreckt sich über ein großes
Gebiet mit dazwischen befindlichen langen Verbindungssammelkanälen und gemessen an der
Gemarkungsgröße relativ wenig angeschlossenen Einwohnern.
Aufgrund der großen Fläche ergibt sich somit ein langes Kanalnetz (aktuell ca. 154 km)
welches alle 10 Jahre nach der Eigenkontrollverordnung (EKVO) befahren werden muss. Bei
der Befahrung zeigt sich dann, inwieweit Kanäle saniert oder komplett neu gebaut werden
müssen.
Beim Inliner-Verfahren in geschlossener Bauweise fallen weniger Sanierungskosten an, da in
den bestehenden Kanal ein kleinerer Kanal eingezogen wird. Voraussetzung ist allerdings,
dass die zu sanierenden Kanäle hydraulisch ausreichend dimensioniert sind.
Bei einem kompletten Neubau in offener Bauweise muss dahingegen der alte Kanal komplett
aus dem Graben entfernt werden, damit ein neuer Kanal verlegt werden kann. Aus der
Befahrung nach der EKVO ergeben sich regelmäßig Schadstellen in Kanälen, die dann wieder
repariert werden müssen.
Die Befahrung der Kanäle gemäß EKVO erfolgt planmäßig Stadtteil für Stadtteil. Im laufenden
Jahr wurden die Kanäle des Stadtteils Grombach untersucht, das Jahr zuvor die Kanalisation in
Obergimpern. In diesem Jahr soll mit dem westlichen Teil von Bad Rappenau begonnen
werden, danach dann der östliche Teil. Kanalsanierungen wurden im vergangenen Jahr im
Stadtteil Treschklingen und in der Kernstadt durchgeführt. Im Jahr 2026 werden die gemäß
EKVO klassifizierten Schäden nach öffentlicher Ausschreibung im Stadtteil Wollenberg
beseitigt, im kommenden Jahr voraussichtlich im Stadtteil Fürfeld.
Des Weiteren hat die Stadt Bad Rappenau mit 38 Stück relativ viele Regenüberlaufbecken
(RÜB) und Regenüberläufe (RÜ). Hinzu kommen noch 22 Regenrückhaltebecken (RRB) und 3
Retentionsbodenfilter (RBF). Speziell die kleinere Bauweise der RÜBs führt dazu, dass
insgesamt eine größere Anzahl benötigt wird.
Aufgrund von Baugebietserschließungen kamen bzw. kommen noch weitere Becken hinzu. Im
Gewerbegebiet Buchäcker wurde ein großes Regenrückhaltebecken gebaut. Ebenfalls groß
und aufwendig mussten aufgrund der Lage innerhalb eines Wasserschutzgebietes am Neckar,
die Anlagen in Heinsheim im Wohnbaugebiet Neckarblick hergestellt werden. Für das
Baugebiet Halmesäcker in Fürfeld wird ebenfalls ein großes RRB benötigt. Die
Abwasserbeiträge, die von den Käufern der Bauplätze bezahlt werden, können die massiven
Investitionskosten bei weitem nicht auffangen, sodass diese in Form von Krediten finanziert
werden müssen. Die Abwasserbeiträge ergeben sich aus der Globalberechnung. Diese muss
dringend überarbeitet werden, da diese bereits aus dem Jahr 2015 ist. Da die Anlagen immer
aufwendiger überwacht und gesteuert werden müssen, steigen auch die
Unterhaltsaufwendungen für den Betrieb der Becken. Auch bei älteren RÜBs musste
Überwachungs- und Steuerungstechnik nachgerüstet werden. Dies wurde vom Landratsamt
bzw. dem Regierungspräsidium verlangt, um feststellen zu können, wann und wie oft die RÜBs
Abwasser in die Gewässer entlasten (Einleitung des mit Regenwasser stark verdünnten
Abwassers in den Vorfluter, da das RÜB voll ist). Im Stadtteil Zimmerhof muss in den
kommenden Jahren das vorhandene RÜB 92 erneuert werden. Aus Gründen des
Gewässerschutzes ist dabei ein dem neuen RÜB angegliedertes Regenrückhaltebecken zu
bauen. Für die Maßnahme ist bereits die wasserrechtliche Erlaubnis erteilt worden, allerdings
erging kein positiver Förderbescheid, sodass die Maßnahme vorerst um ein Jahr geschoben
wird.
Neben der geschilderten Thematik betreibt der Eigenbetrieb Stadtentwässerung zwei
Kläranlagen in Zimmerhof und in Bonfeld. In vielen Bereichen in Zimmerhof und in Bonfeld
betreibt man somit eine Doppelinfrastruktur. Hinzu kommt noch das Pumpwerk in Heinsheim,
welches aufgrund der topographischen Lage am Neckar, erforderlich ist.
Die westlichen Ortsteile Grombach, Obergimpern und Wollenberg entwässern topographisch
bedingt in Kläranlagen anderer Betreiber (Abwasserzweckverband Schwarzbachtal und
Abwasserzweckverband Oberes Elsenztal). Hierfür fallen ebenfalls laufende Kosten an,
insbesondere wenn auf diesen Anlagen Sanierungsarbeiten ausgeführt werden müssen, die
anteilsmäßig mitfinanziert werden müssen.
Kostenüberschreitung im Jahr 2025
Neben Mehraufwendungen für Strom (+126.000 €) und Betriebs- bzw. Fällmittel (+34.000 €)
kommt die Kostenüberschreitung durch zahlreiche notwendige Unterhaltungen im Bereich der
Kläranlagen und des Pumpwerks in Heinsheim zu Stande. Statt der 450.000 € die für
Unterhaltungen eingeplant waren, mussten rund 1.700.000 € aufgewendet werden.
Der Ansatz im Wirtschaftsplan i.H.v. 450.000 € wurde aufgrund von niedrigen
Vorjahresergebnissen in 2022 und 2023 für das Jahr 2025 von 800.000 € auf 450.000 €
reduziert.
Alleine die Havarie des Pumpwerks in Heinsheim hat einen Betrag i.H.v. rund 410.000 €
verschlungen. Eine Undichtigkeit der Schmutzwasserleitung, die von Heinsheim nach
Zimmerhof führt, war Ursache dafür, dass das Abwasser über Wochen mit Pumpwagen über
die Straße transportiert werden musste. Zunächst musste die Leitung komplett entleert werden.
Anschließend musste in bergigem Gelände die Leitung freigelegt wurden, da nicht ersichtlich
war, wo die Undichtigkeiten sind. Aufgrund der unglücklichen Lage der Schadstelle unterhalb
des Treppenzugangs zum Zwischenpumpwerk, musste diese massive Ortbetontreppe
aufwendig abgespitzt und nach der Reparatur der darunter befindlichen Druckleitung wieder
hergestellt werden. Dies führte zu beträchtlichen Zusatzkosten.
Durchgängige Probleme hatte die Kläranlage Zimmerhof im Jahr 2025 mit der
Schlammzentrifuge. Diese hatte lange Ausfall- und Reparaturzeiten, was schließlich zu der
Entscheidung führte, sich eine Mietzentrifuge anzuschaffen. Im Herbst 2025 wurde dann der
Kauf der Mietzentrifuge durch den Gemeinderat beschlossen, um nicht noch weitere
Mietkosten zu produzieren. Die mobile Schlammzentrifuge kann nach Fertigstellung des
Neubaus der Schlammentwässerung wieder verkauft werden. Neben notwendigen
Unterhaltungen an den Regenrückhaltebecken, führten Aufwendungen für die Erneuerung des
Zulaufrechens in der Kläranlage in Zimmerhof und die Anbindung des Leitsystems ebenfalls in
der Kläranlage Zimmerhof zu der Kostenüberschreitung.
Nachfolgend möchten wir noch einen Überblick über durchgeführte bzw. noch geplante
Sanierungen speziell bei den beiden Kläranlagen sowie beim Pumpwerk in Heinsheim geben:
Kläranlage Zimmerhof
Bei der Kläranlage Zimmerhof wurden in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen
umgesetzt.
In den Jahren 2018 - 2020 wurden die Gebläse- und Belüftungseinrichtungen für die Becken
erneuert.
Ebenso wurde in diesen Jahren die Brauchwasseranlage erneuert.
Die Rechen wurden im Jahr 2024 in Zimmerhof und 2025 in Bonfeld erneuert. Beide Rechen
waren komplett verschlissen, mit mehreren großen Löchern im Rechen auf beiden Anlagen.
Beide Rechen waren über 25 Jahre alt. Die normale Lebensdauer eines Rechens beträgt 15-
18 Jahre. Eine Reparatur war nicht mehr möglich und auch nicht rentabel. Mit den alten
defekten Rechen wurden auf der Kläranlage Zimmerhof lediglich 1 - 1,5 t Rechengut je Monat
aus dem Abwasser geholt. Mit den neu installierten Rechen sind es jetzt zwischen 4,5 – 7 t im
Monat.
In Bonfeld zeigt sich nach der Neuinstallation der Rechen das gleiche wesentlich bessere Bild.
Vorher wurden im Monat lediglich 0,25 t Rechengut aus dem Abwasser geholt, jetzt sind es 0,7
- 1,3 t im Monat. Da nun weniger Grobverschmutzung im Wasser herrscht, konnten die
Wasserwerte verbessert und die Schlammmenge verringert werden, was zu weniger Kosten
führt.
Im Jahr 2024 wurde das Labor für die Beprobung des Abwassers erneuert. Die alte Einrichtung
war noch der Urbestand der Kläranlage und ist auseinandergefallen.
Im Jahr 2025 wurde der Eisen-III-Behälter erneuert und in den vorderen Bereich der Kläranlage
versetzt, sodass die Anlieferung von Eisen-III nun deutlich besser funktioniert. Durch die
Versetzung des Eisen-III-Behälters konnte auch die Anlieferstelle für Abwasser und
Klärschlamm von Kleinkläranlagen, geschlossenen Gruben etc. vernünftig gestaltet werden.
In diesem Jahr ist geplant den vorhandenen Zaun entlang der Süd- und Westseite durch einen
Stabmattenzaun zu ersetzen. Ost- und Nordseite sind seit 2021 bereits als Stabmattenzaun
ausgeführt.
Auch erfolgt dieses Jahr die Entleerung und Reinigung der beiden Becken der biologischen
Reinigungsstufe. Unvermeidlich bilden sich dort auf der Beckensohle Schlammablagerungen
welche in regelmäßigen Abständen von 8-10 Jahren beseitigt werden müssen, um den
energetisch optimalen Betrieb der Belüftung gewährleisten zu können.
Derzeit wurde das Belebungsbecken II geleert und gesäubert. In diesem Zuge hat man
festgestellt, dass die vor wenigen Jahren eingebauten Plattenbelüfter alle Schäden aufweisen
und komplett ersetzt werden müssen. Die Schäden sind dem alten Rechen geschuldet, der
über die Jahre zu viele Grobstoffe durchgelassen hat und es somit zu mehr Ablagerungen im
Becken kam. Der Rechen wurde wie bereits beschrieben im Jahr 2024 erneuert. Im Juli erfolgt
dann die Entleerung und Säuberung des Belebungsbecken I. Hier wird ein ähnliches
Schadensbild erwartet.
Weiterhin laufen derzeit die Vorbereitungen für den Neubau der Schlammentwässerung und
zum Neubau der Trafostation. Die Schlammzentrifuge ist in den letzten Jahren zigmal
ausgefallen und sorgte für einen enormen Zeit- und Kostenaufwand. Durch den Neubau der
Schlammentwässerung neben dem Hauptbetriebsgebäude ergeben sich erhebliche
Verbesserungen auch in der Zu- und Abfuhr der Schlammcontainer. Die Trafostation ist
mittlerweile 50 Jahre alt und muss durch eine neue, leistungsfähigere Station ersetzt werden.
Nach der Fertigstellung der Maßnahmen Schlammentwässerung und Trafostation ist die
Kläranlage Zimmerhof soweit gut aufgestellt. Es fehlt dann noch ein Schwarz-Weiß-Bereich für
die Mitarbeiter, ebenso muss das Betriebsgebäude noch energetisch ertüchtigt werden. Die
Leitwarte im Betriebsgebäude ist ebenfalls sehr alt, da noch aus den 70er-Jahren. Ebenso läuft
die Wärmeerzeugung für das Betriebsgebäude noch über einen Heizölbrenner. Dieser ist rund
25 Jahre alt.
Kläranlage Bonfeld
Auch im Bereich der Kläranlage Bonfeld wurden in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen
umgesetzt. Im Jahr 2024 wurde bspw. das Zulaufhebewerk saniert.
Wie bereits oben beschrieben wurde der Rechen im Jahr 2025 erneuert.
Das Prozessleitsystem wird aktuell erneuert, da die Speicherprogrammierbaren Steuerungen
(SPS) nicht kompatibel mit dem alten Leitsystem sind. Dies hat zu mehreren Ausfällen in der
Leittechnik geführt. Die Programmierung ist abgeschlossen, sodass das System im Probelauf
getestet werden kann.
Noch ausstehend ist die Nachrüstung mit Messtechnik an den Becken zur Überwachung nach
der EKVO, der Tausch der Durchflussmessungen, die Abdichtung des Sandfangs sowie die
Reparatur der Propeller der Rücklaufschlammpumpen 1 und 2.
Die Klärbecken sind in einem guten Zustand. Die nächste turnusmäßige Reinigung steht im
Jahr 2027 an. In diesem Zuge wird dann auch der Beton auf Schäden kontrolliert.
Im Auge behalten werden muss in Bonfeld noch die energetische Sanierung des
Betriebsgebäudes, die Erneuerung der Leitwarte und die Umstellung der Wärmerzeugung
(derzeit Gas).
Pumpwerk Heinsheim
Im Bereich des Pumpwerks Heinsheim müssen die Hochwasserpumpen ersetzt werden. Diese
sind mittlerweile sehr alt, da noch aus dem Urbestand. Es wird gerade geplant, wie eine
zukünftige Lösung aussehen kann. Dies könnten bspw. auch mobile Pumpen in Kombination
mit einem Stromerzeuger auf einem PKW-Anhänger sein, anstatt der bisher stationär
verbauten Hochwasserpumpen. Die beiden im Keller verbauten Schmutzwasserpumpen, die
für die Beförderung des Schmutzwassers über die Leitung zur Kläranlage Zimmerhof zuständig
sind, wurden bzw. werden gerade umfassend überholt. Die Schmutzwasserleitung, die vom
Pumpwerk Heinsheim zur Kläranlage in Zimmerhof führt hat im vergangenen Jahr wie oben
beschrieben für einige Probleme gesorgt. Damit der Zustand der Leitung erfasst werden kann,
soll diese baldmöglichst befahren werden, da Ende April erneut eine Undichtigkeit festgestellt
wurde, was zu einem erneuten Ausfall der Leitung geführt hat. Eine weitere Schwierigkeit stellt
der Weg zum Zwischenpumpwerk da. Dieses befindet sich am Hang auf halber Höhe oberhalb
des Pumpwerks Heinsheim.
Der Weg zu diesem Pumpwerk ist einem schlechten Zustand und nicht wirklich für schwere
Fahrzeuge geeignet. Eine Lösung könnte die Verlegung des Zwischenpumpwerks auf den
Schotterparkplatz am nördlichen Ortseingang von Heinsheim sein. Hierzu müssen allerdings
noch einige Planungen gemacht werden.
Auch im Pumpwerk Heinsheim ist im Zulaufbereich eine Rechenanlage zur
Grobstoffrückhaltung vorhanden. Diese ist ebenfalls mittlerweile defekt und wird aktuell
repariert.
Fazit
Vieles in die Jahre gekommene wurde bzw. wird erneuert, sodass in der Zukunft seitens der
Betriebsleitung weniger Aufwendungen für Reparaturen erwartet werden und ein stabiler
Kläranlagenbetrieb gewährleistet wird. Die Aufgaben gehen jedoch nicht aus.
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