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Beschaffung von mobilen Zufahrtssperren

Angenommen20 Ja · 0 Nein
TypAntrag
GemeindeBühl
Datum2026-07-01
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Vorlage Vorlage: 2026/090 Bereich: Service – Ordnung – Personal Verfasser: Renner, Reinhard Beschaffung von mobilen Zufahrtssperren Bezugsvorlagen: Anlagen: Angebotsblatt Zufahrtssperren (nichtöffentlich) Datum Gremium Zuständigkeit Öffentlichkeitsstatus 01.07.2026 Gemeinderat Entscheidung öffentlich Ziel der Maßnahme/Planung Zur Absicherung verschiedener Veranstaltungen in Bühl sollen mobile Fahrzeugsperren beschafft werden. Ziel ist es, die Sicherheit von Besucherinnen und Besuchern sowie der Veranstaltenden zu erhöhen, ohne die notwendige Erreichbarkeit der Veranstaltungsflächen für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge zu beeinträchtigen. Durch den Einsatz flexibel einsetzbarer, technischer Zufahrtssperren soll ein wirksamer Schutz vor unbefugtem Befahren von Veranstaltungsflächen erreicht und das bestehende Sicherheitskonzept der Stadt Bühl weiterentwickelt werden. Beschlussvorschlag Der Gemeinderat beschließt, der Firma Tovar Rental | Mobile Energy GmbH & Co. KG, Haus Uhlenkotten 40, 48159 Münster, den Auftrag zur Lieferung von 23 OktaBlock TR sowie 3 OktaMovern mit einer Auftragssumme in Höhe von 177.488,50 € zu erteilen Finanzielle Auswirkungen (inkl. Seitenzahl im Haushaltsplan) - Höhe der Ausgaben: 177.488,50 € - Haushaltsstelle: Seite 187, THH2, PC 1280 (Katastrophenschutz) Klimatische Auswirkungen Keine Personelle Auswirkungen Keine Sachverhalt Das Thema „Zufahrtsschutz bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum“ sowie die Sicherheit der Veranstaltungen und ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind für die Stadt Bühl bereits seit geraumer Zeit von besonderer Bedeutung. Die Verwaltung legt großen Wert darauf, gemeinsam mit den jeweiligen Beteiligten Lösungen zu finden, die einerseits ein hohes Maß an Sicherheit gewährleisten und andererseits praktikabel und finanziell vertretbar sind, um die Durchführbarkeit der Veranstaltungen auch künftig sicherzustellen. Bei der Planung von Zufahrtsschutz-Maßnahmen ist zwingend zu beachten, dass Rettungswege – insbesondere für Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes – jederzeit zur Verfügung stehen und nutzbar bleiben müssen. Dies bedeutet, dass Sperren entweder mit Personal besetzt oder technisch so ausgestaltet bzw. angeordnet sein müssen, dass Einsatzfahrzeuge die Sperren ohne größeren Zeitverlust passieren können. Im Rahmen der Markterkundung wurden die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle gegenübergestellt. Kriterien sind dabei die sogenannte Eindringtiefe, das Handling bezüglich Aufbau/Wartung usw. und natürlich die Beschaffungskosten. Letztlich hat man sich für das Modell Oktablock entschieden, was in vielen Städten eingesetzt wird. Zur Absicherung von Veranstaltungen sollen nun in einem ersten Schritt 23 Zufahrtssperren des Typs OktaBlock TR sowie 3 OktaMover beschafft werden. Je nach Breite der betroffenen Straße können somit drei bis vier Straßen gesperrt werden. Bei diesem Modell beträgt die Eindringtiefe 30 bis 34 m, es hat die Maße 800 x 800 mm, Höhe 1250 mm sowie ein Gewicht ca. 450 kg. Die vorgesehene Variante der Fahrzeugsperre dient der Sicherung vorgelagerter Zufahrten zu Veranstaltungsgeländen und ermöglicht eine flexible Aufstellung. Der sichere Stand des Gerätes wird durch eine achteckige Grundplatte mit gezacktem Rand gewährleistet. Bei einem Fahrzeugaufprall kippt der mobile Einzelpoller nach vorne, wobei sich die Grundplatte mit ihren Zacken zwischen Fahrzeug und Fahrbahn verkeilt. Die entstehende kinetische Energie wird in den Asphalt und den OktaBlock übertragen, sodass das Fahrzeug nach einigen Metern fahruntüchtig zum Stehen kommt. Der OktaBlock bietet Sicherheit bei Aufprallwinkeln von 45° und 90°. Die fertig montierte Einzelsperre lässt sich einfach aufstellen und gewährleistet zugleich behinderungsfreie Fluchtwege bei gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheit. Der OktaMover ist eine hydraulische Transporthilfe für den OktaBlock und ermöglicht ein schnelleres, sichereres und ergonomischeres Versetzen der Sperren durch das Betriebspersonal. Bereits im vergangenen Jahr wurden entsprechende Zufahrtssperren beim Zwetschgenfest angemietet und im praktischen Einsatz erfolgreich getestet. Mit dem vorgeschlagenen mobilen Modell können die Sperren flexibel an verschiedenen Veranstaltungsorten eingesetzt und an wechselnde Sicherheitslagen angepasst werden. Mit dieser Beschaffung setzt die Verwaltung ein weiteres deutliches Zeichen für die Sicherheit bei Veranstaltungen. Die mobilen Sperren, die Fahrzeuge im Ernstfall zuverlässig stoppen können, sind Teil eines vorausschauenden Sicherheitskonzepts. Ziel ist es, den Schutz von Besucherinnen und Besuchern bei stark frequentierten Veranstaltungen wie dem Zwetschgenfest weiter zu verbessern – auch wenn derzeit keine konkrete Gefährdungslage besteht. Ein entsprechendes Leistungsverzeichnis wurde von der Abteilung Recht – Ordnung – Soziales erstellt. Die Zentrale Vergabestelle hat daraufhin im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung vier geeignete Firmen zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Bis zum Submissionstermin gingen drei Angebote ein. Die Auswertung der Angebote erfolgte auf Grundlage der Vergabeunterlagen. Als alleiniges Wertungskriterium war der Preis festgelegt. Nach Prüfung und Wertung der eingegangenen Angebote erwies sich die Firma Tovar Rental | Mobile Energy GmbH & Co. KG als günstigste Bieterin.

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