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Antrag der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss der Stadt Sankt Augustin zu TOP 8 ö.T. – Beiträge für die OGS-Ferienbetreuung ab August 2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Sankt Augustin |
| Datum | 2026-03-05 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Stadtschulpflegschaft der Stadt Sankt Augustin
EINGABE zu TOP ÖT8
Datum: 02. März 2026
Jugendhilfeausschuss: 05. März 2026
Eingabe zu Ö8: Beiträge für die OGS Ferienbetreuung ab AUG2026
Sehr geehrte Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und der Verwaltung,
die Stadtschulpflegschaft macht folgenden Vorschlag zu den neuen Beiträgen für die OGS
Ferienbetreuung:
Unser Ziel ist, eine qualitativ hochwertige und verlässliche aber auch finanzierbare offene
Ganztagesbetreuung anbieten zu können. Weiterhin wollen wir mit unserem Vorschlag
gerade Kindern aus niedrigen Einkommensgruppen den Zugang zur Ferienbetreuung nicht
verschließen oder durch bürokratischen Aufwand Hindernisse aufbauen.
Die Einkommensgruppen 1 und 2 haben unter Umständen Anspruch auf das Bildungs- und
Teilhabepaket und durch den Sankt Augustin Ausweis steht diesen Familien eine 50%
Beitragserstattung zu. Mit den Anmeldezahlen aus 2025 gerechnet, ist mit Einnahmen von
ca. 4500€/Woche zu rechnen. Wobei mit dem Sankt Augustin Ausweis 50% davon, also
2250€ wieder zu erstatten ist. Für die Verwaltung bedeutet das einen erheblichen Aufwand.
Die untere Einkommensgruppe ist die Gruppe mit den zweit häufigsten Anmeldungen. Damit
reduziert sich die zu erwarteten wöchentliche Einnahmen auf ca. 40.500€.
Unser Vorschlag sieht deshalb vor, dass wir die unteren 2 Einkommensgruppen beitragsfrei
an der OGS Ferienbetreuung teilnehmen lassen. Dafür plädieren wir in der höchsten
Einkommensgruppe auf einen Beitrag von 120€ bis 140€. Die zu erwarteten wöchentlichen
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Einnahmen aus EK3 sind dabei so gering, dass man zur Entlastung der Verwaltung sogar
diese Einkommensgruppe beitragsfrei stellen könnte.
Ursprünglich sah der Vorschlag der CDU/FDP/AUFBRUCH eine maximale zumutbare
Belastung von 120€ je Woche vor. Daran haben wir uns orientiert und können deutlich
höhere Einnahmen erzielen und für eine Entlastung der meisten Familien sorgen.
Könnten Sie uns bitte erläutern, aus welchen Gründen die Stadt auf diese Zusatzeinnahmen
verzichten kann?
Wir würden gerne nachvollziehen, warum Familien mit niedrigerem Einkommen sowie die
Verwaltung durch die eingebrachte Vorlage zusätzlich belastet werden sollen.
Wir danken Ihnen für die aufmerksame Durchsicht unserer Eingabe und schätzen Ihre
ergebnisoffene und konstruktive Einschätzung sehr.
Patrick Stephenson
Vors. der Stadtschulpflegschaft Sankt Augustin
Nicole Künzel Hinrich Pich Oliver von Agris
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