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Gebührenerhebung im Rahmen der Sanierung Kornmarkt
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Osterode am Harz |
| Datum | 2026-06-25 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Stadt Osterode am Harz
Fachbereich Bürger
Aktenzeichen:
Datum: 04.06.2026
Vorlage Nr.: 840/2026
Beschlussvorlage
Gebührenerhebung im Rahmen der Sanierung Kornmarkt
Beratungsfolge:
Gremium am
Ausschuss für Kinder, Jugend, Bildung, Ordnung und Tourismus 15.06.2026
Verwaltungsausschuss 23.06.2026
Rat 25.06.2026
Beschlussvorschlag:
1. Als Ausgleich für die durch die Sanierung des Kornmarktes und der Marientorstraße
einhergehenden Belastungen kann für die Dauer der einzelnen Bauabschnitte auf die
Erhebung von Marktgebühren für die Benutzung der Marktfläche Kornmarkt sowie
Marientorstraße, soweit auf dieser Fläche tatsächliche, erhebliche Baumaßnahmen
stattfinden, abweichend von der Marktgebührensatzung der Stadt Osterode am Harz
verzichtet werden.
2. Als Ausgleich für die durch die Sanierung des Kornmarktes und der Marientorstraße
einhergehenden Belastungen kann auf eine Festsetzung der Gebühr für die
Jahressondernutzungserlaubnisse auf der Marktfläche Kornmarkt sowie Marientorstraße,
soweit auf dieser Fläche tatsächliche, erhebliche Baumaßnahmen stattfinden, für die
Dauer der einzelnen Bauabschnitte verzichtet werden.
Begründung:
Bedingt durch die Sanierung des Kornmarktes wurde der Wochenmarkt am Dienstag und
Samstag weitestgehend auf die Flächen Martin-Luther-Platz sowie Am Schilde verlegt. Die
Sanierung des Kornmarktes und der Marientorstraße hat erhebliche finanzielle Auswirkungen
für die Beschicker und anliegende Gastronomie.
Die Beschicker stehen vor dem Problem, dass die Besucher ihre Stände an den gewohnten
Standorten suchen. Veränderungen sorgen regelmäßig für Einnahmeausfälle. Mit der
Baumaßnahme einhergehend ist aber die Marktfläche erheblich in der Nutzung
eingeschränkt und gewohnte Standflächen sind nicht mehr belegbar.
Da der erste Bauabschnitt zu wechselnden Einschränkungen auf dem Kornmarkt und der
Marientorstraße geführt hat, erfolgte zunächst eine Zuweisung sowohl für Dienstag als auch
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für Samstag auf die Ausweichflächen. Um die Attraktivität der Innenstadt mit dem Kornmarkt
und der Marientorstraße zu erhöhen, besteht die eingeschränkte Möglichkeit, einzelne
Beschicker nach eigenem Wunsch auf dem Kornmarkt oder in der Marientorstraße zu
verorten. Dies belebt die Fläche und sorgt auch für die anliegenden Händler für einen
konstanten Besucherstrom. Die damit verbundenen Einschränkungen, unbefestigte Flächen,
Staub, Lärm und wechselnde Stellplätze sind mit dem Stellpatz auf dem Kornmarkt oder der
Marientorstraße verbunden und nicht abwendbar. Um einen Ausgleich zwischen diesen
Einschränkungen und der Belebung der Fläche zu schaffen, wird empfohlen, auf die
Standgebühren nach jeweiliger Einzelfallentscheidung – abhängig von dem tatsächlichen
Stand der Baumaßnahme – entsprechend verzichten zu können.
Für die Gastronomie ergeben sich gleichfalls entsprechende Einschränkungen. Diese hat im
Gegensatz zu den Beschickern keine Ausweichmöglichkeiten. Fehlende Gäste und damit
verbundene Einnahmeausfälle müssen aufgefangen werden. Um die Gastronomie während
der Dauer der Sanierungsarbeiten auf dem Kornmarkt sowie der Marientorstraße zu
unterstützen, wird empfohlen, auf eine Gebühr für die Jahressondernutzungserlaubnisse für
die Dauer tatsächlicher Bauaktivitäten anteilig verzichten zu können.
Sobald die Bautätigkeiten ruhen, kommt die Regelung nicht zur Anwendung.
Finanzielle Auswirkungen:
Im Bereich der Marktbeschicker würde der Einnahmeverlust für den Zeitraum vom
11.04.2026 bis 02.06.2026 ca. 850 € betragen. Die weiteren Einnahmeverluste hängen von
der tatsächlichen Inanspruchnahme von Stellplätzen auf dem Kornmarkt oder der
Marientorstraße ab.
Im Bereich der Jahressondernutzungserlaubnisse wird die Gebühr im Nachgang auf Basis
des Umfanges der gemeldeten Außengastronomie am Ende des Jahres festgelegt. Daher
können zum jetzigen Zeitpunkt die finanziellen Auswirkungen nicht ermittelt werden. Es ist
von ca. 1.000 € auszugehen.
Der Bürgermeister
(Jens Augat)
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