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Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen vom 17.09.2024 auf Weiterentwicklung von Germering zur "Essbaren Stadt"
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Germering |
| Datum | 2026-07-23 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragte im September 2024 die Weiterentwicklung Germerings zur „Essbaren Stadt". Die Stadtverwaltung konkretisierte das Projekt durch Erfassung von Obstbäumen zur Bürgerernte und Planung einer Grünflächenumgestaltung an der Spitzweg-/Kleinfeldstraße mit Hochbeeten, Kräutern, Blühbereichen und Begegnungsfläche unter Bürgerbeteiligung. Die Umsetzungskosten betragen 8.030 Euro; die laufende Bewirtschaftung erfolgt vorwiegend durch ehrenamtliches Engagement. Der Ausschuss soll den Entwurfsplan billigen und Haushaltsmittel für 2027 bereitstellen.
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Dokument
Extrahierter Text
Umweltangelegenheiten
Datum 07.07.2026
Beschluss-Vorlage 2026/0243 zur Sitzung am 23.07.2026
des UMWELT- UND STADTENTWICKLUNGSAUSSCHUSSES
TOP 2 öffentlich
Betreff: Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen vom 17.09.2024 auf Weiterentwicklung von
Germering zur "Essbaren Stadt"
- weitere Beratung mit Vorstellung Garten- und Landschaftsplanung, sowie Kostenberechnung
Finanzielle Auswirkungen? X Ja Nein
Kosten laut Beschlussvorschlag: Kosten der Gesamtmaßnahme Folgekosten
Euro (nur bei Teilvergaben) einmalig
Kosten lt. Kostenschätzung lfd. jährl.
Euro 8000 Euro Euro
Veranschlagt Produktkonto 5.5.1.1.1 096110
im Ergebnis-HH im Investitions-HH mit Haushaltsansatz
2026 2026 Euro Bereits vergeben
Der zuständige Referent / Die zuständige Referentin
wurde gehört hat zugestimmt hat nicht zugestimmt
X
Sachverhalt:
Mit dem Beschluss des Umwelt- und Stadtentwicklungsausschusses vom 21.05.2026 wurde die Stadt-
verwaltung beauftragt, das Projekt „Essbare Stadt“ weiterzuführen. Das Projekt beinhaltet die Verortung
von obsttragenden Bäumen in der Stadt, sowie die Konkretisierung zur Gestaltung der Grünfläche
Spitzweg-/Kleinfeldstraße.
Die im Stadtgebiet vorhandenen obsttragenden Bäume wurden auf ihre Eignung zur Freigabe an die
Bürger (Ernte in haushaltsüblichen Mengen) eingehend untersucht. Dabei wurden Bäume, welche sich
auf den Flächen städtischer Einrichtungen befinden, Spendenbäume (von Privatpersonen und Verei-
nen), Bäume im direkten Straßenraum, welche nur unter Gefährdung zu beernten sind, sowie Jung-
bäume zur Beerntung ausgeschlossen. Die gut zugänglichen Bäume werden anhand einer Karte noch
verortet.
Im Rahmen der Konkretisierung zur Gestaltung der Grünfläche Spitzweg-/Kleindfeldstraße wurde erneut
auf die interessierten Bürger, mit welchen bereits das Flächenkonzept entwickelt wurde, zugegangen. In
einem intensiven Abstimmungsprozess wurden Wünsche und Ideen der Bürger diskutiert und sind in die
Entwurfsplanung mit eingeflossen.
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Übergeordnete Themen der Entwurfsplanung sind Schaffung einer Begegnungsstätte für Alle, Errich-
tung eines Angebotes für eine gärtnerische Nutzung, Schutz der Bestandsbäume und ökologische Auf-
wertung der Fläche, Steigerung der Aufenthaltsqualität unter Berücksichtigung eines möglichst gering-
fügigen Pflegeaufwands der Fläche.
Die aktuelle Planung sieht vor, dass im Norden der Grünfläche eine zentrale Begegnungsfläche mit
Tisch/Sitz Garnitur entsteht. Nördlich daran anschließend soll der intensiv gärtnerische Bereich mit 4
Hochbeeten und 2 bodennahen Beeten, sowie einer Kompostierstelle erstellt werden. Zur Vorbeugung
von Vandalismus soll dieser „Kernbereich“ eingezäunt und mit einem Gartentor versehen werden
Das gärtnerische Angebot wird durch 3 Beerenbeet und 2 Kräuter-Hochbeete entlang des Weges, 2
Spalier-Obstbäume, sowie Blühbeete ergänzt. Die bodennahen Erdbeete werden alle mit Holzbrettern
eingefasst, um die Pflege zu erleichtern.
Als Gießmöglichkeit ist ein 1000 l Wassertank (IBC-Container) an der nordöstlichen Ecke des Geländes
vorgesehen, welcher bei Bedarf vom städtischen Bauhof befüllt werden kann.
Die Wegeführung wurde so geändert, dass die Fläche von Süden (Bushaltestelle) nach Westen durch-
laufen und erlebt werden kann.
Die begehbaren Bereiche werden nicht befestigt, sondern werden als kurz geschnittener „Rasenweg“
ausgestaltet. Diese müssen regelmäßig gemäht werden. Die an den Rasenweg angrenzenden Bereiche
werden als höherstehende „Wildblumenwiesen“ entwickelt, welche 2 mal im Jahr geschnitten werden
und der ökologischen Aufwertung der Fläche dienen sollen.
Als weitere ökologische Aufwertungselemente werden 2 Totholzhecken angelegt. Diese dienen der
räumlichen Strukturierung und Eingrenzung der Fläche, sowie als Rückzugsmöglichkeit für Insekten,
Vögel und sonstige Tiere.
Zudem sind Findlinge, sowie Baumstämme als Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Die bereits bestehende
Parkbank wird umgesetzt.
Der aktuelle Planungsentwurf ist als Anlage beigefügt.
Für die vorliegende Planung wurde eine Kostenschätzung durchgeführt. Die ermittelten Kosten für eine
Umsetzung gemäß der Planung belaufen sich auf 8.030,- €. Bei dieser Aufstellung sind Eigenleistung
durch Bürger, Sponsoring von Firmen oder weitere Unterstützungen nicht mitberücksichtigt worden.
Der Unterhalt der Fläche und die Bewirtschaftung/Pflege der gärtnerischen Bereiche soll maßgeblich
durch ehrenamtliches Engagement aus der Bürgerschaft erfolgen. Die Stadtverwaltung wird zu Beginn
stärker rahmengebend mithelfen müssen. Ansonsten übernimmt sie lediglich eine koordinierende und
beratende Funktion.
Folglich reduziert sich der bisherige Pflegaufwand für den Bauhof auf der Fläche erheblich (z.B. Ra-
senmähen der jetzt vorhandenen großen Rasenfläche ???). Der Pflegeaufwand wird sich nur noch auf
geringfügige unterstützende Maßnahmen wie 2-wöchige Mahd der Wegebereiche, Befüllungen des
Wassertanks (je nach Bedarf), sowie Unterstützung bei der Grundeinrichtung der Fläche beschränken.
Über die Durchführung und den Erfolg der Maßnahme wird zu geeigneter Zeit wieder berichtet.
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Vorschlag zum Beschluss:
a) Der Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss stimmt dem Entwurfsplan zur Umgestaltung der
Grünfläche Spitzweg-/Kleinfeldstraße zu.
b) Der Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss bewilligt, dass Gelder für die Umgestaltung der
Fläche gemäß der Kostenschätzung für den Haushalt 2027 vorgesehen werden.
Z
R
ustimmung
eh Johannes genehmigt OB
Anlage Planungsentwurf
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Text aus PDF extrahiert