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Jahresabschluss 2025 der Stadtwerke Georgsmarienhütte Eigenbetrieb Abwasser

Angenommen
TypAntrag
GemeindeGeorgsmarienhütte
Datum2026-06-30
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- 1 - Stadt Georgsmarienhütte Die Bürgermeisterin Stadtwerke Georgsmarienhütte - Eigenbetrieb Abwasser Verfasser/in: Olaf Lietzke Vorlage Nr. BV/099/2026 Datum: 10.06.2026 Beschlussvorlage Sitzungs-da- Sitzungsart (N/Ö) Beratungsfolge tum Betriebsausschuss 30.06.2026 Ö Verwaltungsausschuss (nichtöffentlich) 09.09.2026 N Rat 10.09.2026 Ö Betreff: Jahresabschluss 2025 der Stadtwerke Georgsmarienhütte Eigenbetrieb Abwasser Beschlussvorschlag: Der Rat der Stadt Georgsmarienhütte stellt den Jahresabschluss und den Lagebericht der Stadtwerke Georgsmarienhütte Eigenbetrieb Abwasser zum 31.12.2025 in der vorliegenden Form fest. a) Der Jahresüberschuss für die Zeit vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025 beträgt 1.216.071,93 €. b) Das Jahresergebnis wird wie folgt verwendet: • Einstellung in die zweckgebundenen Rücklagen: 1.049.618,52 € • Vortrag auf neue Rechnung für die Schmutzwasserbeseitigung: 92.724,05 € • Vortrag auf neue Rechnung für die Niederschlagswasserbeseitigung: 11.362,10 € • Vortrag auf neue Rechnung für die Biogasanlage: 59.367,26 € c) Der Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2025 die Entlastung erteilt. Sachverhalt / Begründung: Das Jahresergebnis von 1.216.071,93 € verteilt sich auf die Bereiche: • Schmutzwasserbeseitigung 1.145.342,57 € • Niederschlagswasserbeseitigung 11.362,10 € • Biogasanlage 59.367,26 € Damit wurde das im Wirtschaftsplan angestrebte Ergebnis von 947 T€ insgesamt um 269 T€ übertroffen. Ursache für diese Abweichung sind in erster Linie die zusätzlichen Ein- nahmen durch Starkverschmutzer. - 2 - Der Schmutzwasserbereich konnte Erlöse in Höhe von 6,91 Mio. € (Vj. 5,64 Mio. €) ver- zeichnen. Die Abwassererlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um 1,27 Mio. € gesteigert werden. Der Entgeltsatz lag 2025 bei 2,75 €/m³ und damit 0,35 €/m³ über dem Vorjahr. Die gebührenfähige Abwassermenge lag mit 2.249 Tm³ um 1,9 % über dem Vorjahresniveau. Wie in der Planung bereits weitgehend berücksichtigt, waren Kostensteigerungen im Bereich der bezogenen Leistungen und der Entsorgungskosten zu verzeichnen. Die handelsrechtlichen Abschreibungen nach historischen Anschaffungskosten liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Die kalkulatorisch höheren Abschreibungen basieren auf Wieder- beschaffungszeitwerten, welche in den letzten Jahren inflationsbedingt deutlich angewach- sen sind. In der Gebührennachkalkulation ergibt sich für das Jahr 2025 eine Überdeckung von 191 T€, welche in die Entgeltkalkulation der Folgejahre 2027 und 2028 einfließt. Wäh- rend für 2027 noch eine Verrechnung mit außerbilanziellen Unterdeckungen aus Vorjahren vorzutragen war, ist für 2028 eine Gebührenausgleichsverbindlichkeit bilanziert. Der handels- rechtliche Jahresüberschuss i.H. v. 1.145 T€ ist daher mit 1.050 T€ den zweckgebundenen Rücklagen zuzuführen und mit 96 T€ als neue Rechnung vorzutragen. Bei der Niederschlagswasserbeseitigung liegen die Erlöse bei 1,63 Mio. € (Vj. 1,28 Mio. €). Sie enthalten im Wesentlichen die Kanalbenutzungsgebühren privater und öffentlicher Flächeneigentümer. Der Entgeltsatz ist gegenüber 2024 konstant bei 17:30 €/100 m² geblie- ben. Die Erlöse von den privaten Flächeneigentümern sind durch Neueinmessungen der be- festigten Flächen deutlich gestiegen. Durch die gestiegenen Betriebskosten erhöht sich der 50 %ige Kostenanteil der Stadt für die öffentlichen Flächen geringfügig um 4 T€ auf 301 T€. Im Rahmen der Entgeltnachkalkulation wurde eine Überdeckung für das Jahr 2025 (66 T€) ermittelt. Nach Auflösung der Unterdeckung aus dem Jahr 2024 (-11 T€) wurde eine Gebüh- renausgleichsverbindlichkeit in Höhe von 55 T€ zum Ausgleich in den Folgejahren bilanziert. Die Biogasanlage konnte ein Spartenergebnis von 59 T€ erzielen und hat damit deutlich über dem Planwert und auf dem Niveau des Vorjahres abgeschlossen. Zuwächse bei den Betriebserträgen resultieren vor allem aus einer höheren Klärschlammannahme. Die Strom- produktion lag mit 6.122 MWh um 1 % unter dem Vorjahreswert. Im Bereich der Materialaufwendungen sind Kostensteigerungen für Hilfs- und Betriebsstoffe zu verzeichnen. Die sonstigen Aufwendungen enthalten dagegen höhere Entsorgungskos- ten, auch für entwässerte, jedoch nicht getrocknete Schlämme. Die Abschreibungen fallen durch die Inbetriebnahme neuer Investitionen höher aus. Das positive Jahresergebnis soll auf neue Rechnungen vorgetragen und mit Verlustvorträ- gen aus 2023 verrechnet werden. Im Einzelnen wird auf den Bericht der Abschlussprüfer und den Lagebericht der Betriebslei- tung verwiesen, der dieser Vorlage beigefügt ist. Zum Jahresabschluss 2025, sowie zum Lagebericht, hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Eversheim Stuible Treuhand GmbH einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Gleichstellungspolitische Auswirkungen: Anlagen: - 3 - TOP 3 - Püfungsbericht - Jahresabschluss 2025

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