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Entscheidung zum gemeinsamen Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, BFG, CDU und FDP vom 21.04.2025 zur Durchführung einer Umfrage in der Bevölkerung der Stadt Goch zur Verbesserung der Jugendarbeit und Umsetzung von Handlungsempfehlungen

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeStadt Goch
Datum2026-07-16
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Stadt Goch beschließt, die von den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, BFG, CDU und FDP beantragte Bevölkerungsumfrage zur Jugendarbeit nicht durchzuführen. Grund sind geringe Rücklaufquoten bei bisherigen Umfragen, große Übereinstimmung mit bereits vorliegenden Ergebnissen und datenschutzliche Bedenken. Das Jugendamt wird stattdessen die beantragten Handlungsempfehlungen prüfen und ohne zusätzliche Ressourcen umsetzen, wenn sie in seinen Zuständigkeitsbereich fallen und bereits nicht umgesetzt werden.

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Stadt Goch Beschlussdrucksache Der Bürgermeister - öffentlich - 80/2026 Aktenzeichen IV.51 Federführende Abteilung Jugendamt Datum 20.04.2026 Beratungsfolge Sitzungsdatum Jugendhilfeausschuss 02.06.2026 Haupt- und Finanzausschuss 09.07.2026 Rat 16.07.2026 Ergebnisabgleich zum gemeinsamen Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, BFG, CDU und FDP vom 21.04.2025 zur Durchführung einer Umfrage in der Bevölkerung der Stadt Goch zur Verbesserung der Jugendarbeit und Umsetzung von begründeten Handlungsempfehlungen Beschlussvorschlag: 1. Die Umfrage in der Bevölkerung der Stadt Goch zur Verbesserung der Jugendarbeit (Anlage 2) wird nicht durchgeführt. 2. Die begründeten Handlungsempfehlungen (Anlage 3) werden durch das Jugendamt geprüft und umgesetzt, sofern sie nicht mit zusätzlichem finanziellen und personellem Einsatz auszuführen sind, bereits umgesetzt werden oder nicht in den Zuständigkeitsbereich des öffentlichen Jugendhilfeträgers fallen. Begründung: In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 20.05.2025 wurde zum gemeinsamer Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, BFG, CDU und FDP vom 21.04.2025 zur Durchführung einer Umfrage in der Bevölkerung der Stadt Goch zur Verbesserung der Jugendarbeit und Umsetzung von begründeten Handlungsempfehlungen (Anlage 1) beraten und dem Rat einstimmig empfohlen, zunächst die Ergebnisse der kreisweiten Umfrage aus 2025 abzuwarten, um diese Ergebnisse zusammen mit den Ergebnissen der städtischen Umfrage aus dem Jahr 2024 mit den Fragebögen aus dem Antrag der Fraktionen abzugleichen. Hierbei sollte u.a. geprüft werden, ob es mögliche inhaltliche Deckungen gibt, Präzisierungen erforderlich seien oder Fragen entfallen können. Dieser Beschlussempfehlung ist der Rat in seiner Sitzung vom 05.06.2025 gefolgt. In der Anlage 1-3 ist der damalige gemeinsame Antrag nebst Anlagen noch einmal zu Informationszwecken beigefügt. 1. Die Umfrage: Die Jugendhilfeplanerin der Stadt Goch hat die Ergebnisse der kreisweiten Umfrage für Goch im letzten Jugendhilfeausschuss am 05.03.2026 vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen vor allem, dass es trotz umfangreicher Werbung nur eine sehr geringe Bereitschaft gab sich an der Umfrage zu beteiligen und die eingereichten Befragungen nur eine geringe Verwertbarkeit auswiesen. Eine Vielzahl an Antworten war unbrauchbar (Beispiel: Was gefällt Dir nicht an Goch? – meine Schwester). Diese Erkenntnis deckt sich mit der Erfahrung der städtischen Befragung aus 2024. Es wurde in der Zwischenzeit ein Abgleich der Fragen aus den unterschiedlichen Befragungen mit den im Antrag beigefügten Fragebögen vorgenommen. Die Alterskohorten unterschieden sich maßgeblich voneinander, allerdings gibt es eine sehr große Übereinstimmung des Fragenkatalogs mit den bereits durchgeführten Umfragen in der Altersgruppe 6 – 27 Jahren. Nur noch ein sehr geringer Teil der gewünschten Fragen hat bislang keine Berücksichtigung gefunden. Auch wenn die Altersgruppe der 0-5-Jährigen und 28-44-Jährigen bisher keine explizite Berücksichtigung fand, lässt sich doch eine große Schnittmenge an Frageinhalten erkennen, die für das Jugendamt und mögliche Umsetzungen in der Jugendhilfeplanung relevant ist. In der Anlage 4 ist eine Gegenüberstellung der Fragen unter anderem in Bezug auf Relevanz und Zuständigkeit des Jugendamtes dargestellt. Die grün markierten Fragen stellen hierbei die aus Sicht der Verwaltung verbliebenen offenen Fragen dar, die für die Jugendhilfeplanung relevant sein könnten. Die übrigen Fragen, die bisher keine Berücksichtigung fanden, bieten aus Sicht des Jugendamtes wenig Mehrwert für die Jugendhilfeplanung. Es finden sich eine Vielzahl von Fragen zu Themen wie Verkehr und Mobilität, Immobilien, Einzelhandelsversorgung, Wohnformen sowie Seniorenfreundlichkeit, die eher in anderen Verwaltungsbereichen von Relevanz sind. Die Verwaltung empfiehlt aus den nachfolgenden Gründen von einer weiteren Umfrage abzusehen: • Die zu erwartende Rücklaufquote und Verwertbarkeit der Antworten ist gering. • • Es liegen nur zu wenigen jugendhilferelevanten Fragen bislang keine Daten vor. • Es handelt sich um eine Vielzahl von Fragen in unterschiedlichen Fragebögen je nach Altersklasse. Es könnte sein, dass eine Familie aufgefordert wäre, drei Fragebögen zu bearbeiten. Die Bereitschaft ist noch geringer. • Dadurch, dass zwischenzeitlich auch im Zuge des ISEK eine weitere Kinder-, Jugend- und Elternumfrage stattgefunden hat und eine zusätzliche Umfrage im Juni/Juli dieses Jahres geplant ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es eine noch stärker sinkende Teilnahmebereitschaft für eine solche zeitintensive Umfrage gibt • Die Durchführung ist zeit- und kostenintensiv. In dem vorgeschlagenen Fragenkatalog gibt es eine Vielzahl an offenen Fragen. • Die Fragebögen in derzeitiger Form sind zum Teil datenschutzmäßig bedenklich. (Anonymität nicht gewährleistet, Verarbeitung und Nutzung der Daten für den Nutzer nicht erkennbar) • 2. Die Handlungsempfehlungen: Die Umsetzung von begründeten Handlungsempfehlungen, lassen sich grob in drei Kategorien einteilen. Einige Themen wie z.B: Sprachförderung in der Kita werden bereits umgesetzt, andere Themen fallen nicht vorrangig in den Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes, wie z.B: die Bestandsaufnahme bestehender Strukturen und Erstellung eines Inklusions-/ Integrationskonzeptes auf Grundlage kommunaler Handlungsfelder- interkulturelle Orientierung und Öffnung und wiederum dritte Themen erfordern erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen, wie z.B. pädagogische Netzwerkarbeit und Arbeitskreise ( Budget im Dokument ausgewiesen 10.000 €). Die Verwaltung schlägt daher vor, die Handlungsanweisungen kritisch auf Umsetzungsmöglichkeiten zu prüfen und da, wo mit den vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen möglich, diese zu implementieren und umzusetzen, sofern sie in den Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes fallen. Damit würde eine Mehrbelastung für den städtischen Haushaltes vermieden werden. Beschlussdrucksache 80/2026 Seite 2 von 3 Im Auftrage: Boell Fachbereichsleiterin Anlage(n): 1. Antrag Umfrage zur Verbesserung der Jugendarbeit und Umsetzung von begründeten Handlungsempfehlungen 2. Fragenkatalog Umfrage 3. Themen- Leitlinien- Handlungsempfehlungen, Arbeitsblatt 1, 5. Version 4. Vergleich Tabelle Fragenkatalog Beschlussdrucksache 80/2026 Seite 3 von 3

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