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Umsetzung Musterprojekt RE:SOURCE

Angenommen24 Ja · 0 Nein
TypAntrag
GemeindeNeckargemünd
Datum2026-07-28
DatenstufeNur Ergebnisse
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Der Gemeinderat beschließt die Sanierung des Wohnhauses Neckarstraße 20 basierend auf Forschungsergebnissen des Projekts „RE:SOURCE Neckargemünd" mit der TU Berlin als Musterprojekt. Das Gebäude soll nach Low-Tech-Prinzipien und ökologischen Standards saniert werden, um die Praxiswirksamkeit der Forschungserkenntnisse nachzuweisen. Das Projekt mit einem Budget von 1,75 Mio. Euro wird wissenschaftlich begleitet und soll durch Fördergelder teilfinanziert werden. Im ersten Schritt werden Planung und Begleitforschung beauftragt.

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Beschlussvorlage Vorlage:2025/430 Bereich: 5.3Hochbau Sachbearbeiter: SteffenFeßenbecker Verfasser: SteffenFeßenbecker Datum Gremium Zuständigkeit Öffentlichkeitsstatus 28.07.2026 Gemeinderat Entscheidung öffentlich Umsetzung eines Musterprojektes auf Basis der Forschungsergebnisse aus „RE:SOURCE NECKARGEMÜND„ mit der TU Berlin Produkt:11240000 Sachkonto:Invest BezugzumKlimaschutz:MaßnahmenkatalogKlimaschutzkonzept:VW_01- Energiemanagement;VW_02-Sanierung BezugzumStadtleitbild:Ziel/Maßnahme: 5–WohnenundLebensqualität Beschlussvorschlag: DerGemeinderatstimmtdemProjekt„SanierungderNeckarstraße20aufBasisder ForschungsergebnisseausdemProjekt„Re:sourceNeckargemünd““zuundbeauftragtdie VerwaltungmitderUmsetzung. Sachdarstellung: Nach Abschluss des Forschungsprojektes soll ein sanierungsbedürftiges kommunales Gebäude nach den Ergebnissen der Forschungsarbeit saniert werden und so der Praxisbeweis für die WirksamkeitderMaßnahmenangetretenwerden. AlsObjektwurdedasGebäudeNeckarstr.20zurUmsetzungausgewählt ErgebnissedesForschungsprojekts: SchlüsselerkenntnissedesForschungsprojekts:  UmfangreicherundwertvollerGebäudebestandvorhanden  GroßesFlächenpotenzialvorhanden,z.B.durchMisch-oderMehrfachnutzungskonzepte  GebäudemüssenfürKlimaneutralitätsoschnellwiemöglichenergetischsaniertwerden  BesservieleGebäudeinKombinationmitgeringemAufwandenergetischsanierenanstatt nurwenigemitgroßemAufwand  Energiebedarfe mit erneuerbaren Energiequellen decken (Wärmepumpen, PV, Fernwärme)  GroßeregionaleVerfügbarkeitvontraditionellen,ökologischenNaturbaustoffenwieHolz, LehmundAgrarreststoffe  SanierunginökologischerundtechnikreduzierterBauweiselohntsich,ökologischalsauch wirtschaftlich Das Forschungsprojekt hatte drei große Bereiche. Suffizienz, Ressourceneffizienz (Low-Tech- Gebäude)undökologisch-wirtschaftlicheSanierung. Untersucht wurden insgesamt 46 Gebäude mit 58.503m²(SieheAbb.1) Die Suffizienzbetrachtung zeigte, dass über alle betrachteten Schul-, Kita-, Verwaltungs- und Kulturflächen hinweg (circa 32.500 m²) im Jahresverlauf rechnerisch nur zu etwa 60 Prozent der angesetzten Ziel-Nutzungsstunden genutzt werden. Entsprechend bleiben diese Flächen rund 40 Prozent dermöglichenNutzungszeitungenutzt(SieheAbb.2). Daraus lässt sich ableiten, dass bei besserer Planung derRaumbelegungund-nutzungerheblichesPotential besteht, auf Neubauten zu verzichten bzw. den Gebäudebestandzuverringern. DochvieleGebäudesindstarksanierungsbedürftig.Um Abbildung1-Gebäudebestand eine sinnvolle und effiziente Nutzung zu ermöglichen, ist die Sanierung unumgänglich. Daher wurde untersucht, welche Methode die beste ist hinsichtlich wirtschaftlicher, technischer und ökologischer Aspekte. Da sich die Gebäude stark unterscheiden, wurden die Gebäude in 10 Kategorien gefasst. Dabei zeigte sich, dass sich über das ganze Portfolio hinweg betrachtet einanderesBildergibtalsbeieinerEinzelbetrachtung. Abbildung2-Nutzung So ergibt sich eine schnellere Wirtschaftlichkeit und ein besserer ökologischer Effekt hin zur klimaneutralen Kommunalverwaltung, wenn nicht einzelne Gebäude mit hohem Aufwand perfekt saniert werden, sondern möglichst viele auf einemmittlerenStandard,derfürjedender10Gebäudekategorienfestgelegtwurde.Damitkann der Energieverbrauch um ca. 80% reduziert werden. Durch die Auswahl lokaler Baustoffe, möglichst hoher Wiederverwendbarkeit von Bauteilen und niedriger Technologisierung („Low- Tech“)derGebäudeergibtsicheinwirtschaftlich-ökologischesOptimum. Die Erkenntnisse und Empfehlungen im Gesamten werden in Kürze öffentlich zur Verfügung gestellt. Aktuell befinden sich diese beim Fördermittelgeber des Projekts (DBU – Deutsche BundesstiftungUmwelt)zurPrüfungundFreigabe,welchewirinwenigenWochenerwarten. Die Verwaltung hat sich vorgenommen, die vorliegenden Forschungsergebnisse in einem Musterprojekt zu überprüfen unddenNachweisanzutreten. Die Umsetzung soll ebenfalls wissenschaftlich begleitet und dokumentiert werden. Damit wirdeinwichtigerSchrittimWeg zur klimaneutralen Kommune gegangen. Gleichzeitig werden neuerVorschrifteninderRealität geprüft und umgesetzt, z.B. die des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes (Abb.3) Abbildung3-Kreislaufpyramide HierfürwurdedasWohnhausNeckarstraße20ausgewählt. Dafürspricht:  Das Gebäude weist akute, bauphysikalisch bedingte Schäden auf (Schimmel- und Pilzbefall)  Die Bauart (Massivbau mit Holzbalkendecke) ist aus den untersuchten Gebäuden die am häufigstenvorkommendeBauweise  ÜbersichtlicheProjektgröße  EssindfürdiesesObjektFörder-undDrittmittelvorhanden,dieeinegroßeReduktionder aufzubringendenEigenmittelbedeuten.  DieSanierungerfolgtunterwissenschaftlicherBegleitungundDokumentation.  GebäudekannfürfreiwilligensozialenWohnungsbauhergestelltwerden.  Die Ergebnisse können gut skaliert werden und auch durch die Bevölkerung bei privaten Bauvorhabengenutztwerden BudgetundFörderung FürdasProjektwurdenin2026ff.1,75Mio.€indenHaushalteingebrachtundgenehmigt. DabeisinddieKostenwiefolgtermitteltworden: Projektbudget brutto: netto: Projektsumme 1.750.000,00€ 1.470.588,24€ Bausumme KG300 Bau 1.300.000,00€ 1.092.436,97€ KG400 TGA 200.000,00€ 168.067,23€ KG700 Planung 250.000,00€ 210.084,03€ Forschung *0,00€ *0,00€ *Deckungzu100%überFördermittel EssollenFördermittelfürdieMaßnahmebeantragtwerden. ZurFinanzierungundFörderungreferiertHerrBürgermeister. Im ersten Schritt sollen die Planung und Begleitforschung beauftragt werden. Hierbei wird die gesamtplanerische Leistung aller Gewerke bis zur Ausschreibung (LPH 7) abgefordert. Die Planungsbüros müssen gute Referenzen in den Spezialgebieten Low-Tech-Bauen und ÖkologischesBauenimBestandnachweisen. Anlagen: - keine -

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