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Sportstättenkonzeption - Ergebnisbericht

Angenommen16 Ja · 1 Nein
TypAntrag
GemeindeGerlingen
Datum2026-07-29
DatenstufeNur Ergebnisse
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Der Gemeinderat beschließt eine Sportstättenkonzeption für Gerlingen. Die ermittelten Bedarfe für organisierten und nichtorganisierten Sport werden anerkannt. Als Masterplan wird Variante 1a Option I gewählt, die ein zentrales Sportzentrum in den Breitwiesen mit neuem Kunstrasenspielfeld und überdachtem Kleinspielfeld vorsieht. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten sowie kurzfristig das abgängige Kunstrasenspielfeld auf der Schillerhöhe zu sanieren. Für nichtorganisierten Sport sollen Soccer-Court und Calisthenics-Anlage gebaut werden. Die geschätzten Gesamtkosten betragen 13–15 Millionen Euro.

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Dokument

Extrahierter Text

Stadt Gerlingen Vorlage Nr. 085/2026/1 Amt: Stadtbauamt 31 Amtsleiter/in: Herr Günther Sachbearbeiter/in: Bürgermeister Dirk Oestringer Thomas Günther Sportstättenkonzeption - Ergebnisbericht Info:FürdieSportstättenkonzeptionliegtderErgebnisberichtvor.ZielderKonzeptionwar,eine Bedarfsermittlung und -analyse für den organisierten und nichtorganisierten Sport durchzuführen sowie eine Gesamtkonzeption für den Gerlinger Sport zu erstellen. Die Erarbeitung der Konzeptvarianten ist abgeschlossen. Es soll durch den Gemeinderat festgelegt werden, welche Variante als Basis für die weitere Entwicklung der Gerlinger Sportstätten dienen soll. I. Beratungsfolge der Gemeinderatsvorlage Gremium zur am Gemeinderat Beschlussfassung 29.07.2026 öffentlich II. Antrag 1. Die ermittelten Bedarfe werden anerkannt. Organisierter Sport: 2. Variante 1 a Option I (mit überdachtem Kleinspielfeld) Variante 1 c (siehe Anlage 7); im Süden: ¼ Kunstrasenspielfeld mit Überdachung ohne weitereGebäudeinfrastruktur;imNorden:ggf.zusätzlicher¼Kunstrasenspielfeld)wirdals favorisierte Konzeptvariante (Masterplan) beschlossen. 3. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten. Darunter fallen u.a. folgende Aufträge: a. Bildung von Bauabschnitten, die die finanzielle Situation der Stadt berücksichtigen; b. Vorbereitung des notwendigen Grundstückserwerbs; c. Vorbereitung des benötigten Baurechts für die Umsetzung; d. ErarbeitungeinesVorschlags,wiemitderaltenBreitwiesenhalleweiterverfahrenwird. 4. Die Verwaltung wird beauftragt, das auf der Schillerhöhe abgängige Kunstrasenspielfeld als kurzfristige Interimsmaßnahme in zweckmäßiger Weise zu sanieren. Dem Gemeinderat soll ein Vergabevorschlag vorgelegt werden. Seite 1 00.00.000000:00 Nichtorganisierter Sport: 5. Die Verwaltung wird beauftragt einen Baubeschluss für den Bau, a. eines „Soccer-Courts“ („Käfig“) auf der vorgehaltenen Fläche an der Realschule; b. einer Calisthenics-Trainingsanlage in der Grünanlage im Bruhweg II; c. eines Beachvolleyballfeldes mittelfristig nach Umsetzung von 5a. und b. zu erarbeiten. 6. Die Anträge aus dem Gemeinderat und Jugendgemeinderat a. 02/2024 Ersatzneubau Tartanplatz (Junge Gerlinger) b. 02b/2024 Ersatzneubau Tartanplatz (Jugendgemeinderat) c. 03/2024 Sanierung des Kunstrasenspielfeldes auf der Schillerhöhe (Bündnis 90/die Grünen d. 473 Fortführung Sportentwicklungsplan (Freie Wähler) sind damit erledigt. Seite 2 00.00.000000:00 III. Finanzielle Auswirkung Finanzielle Auswirkungen Ja Nein Veranschlagung der Maßnahme im Ergebnishaushalt bei Kostenstelle/ Sachkonto / i. H. v. 0,00 € im Finanzhaushalt bei 742410000001 Investitionsauftrag i. H. v. 1.000.000,00 € Projektkosten (der ersten umzusetzenden Maßnahmen) i. H. v. 500.000 € - 650.000 - Interims-Sanierung Kunstrasenplatz SH 300.000 € - 400.000 € - Soccer-Court 200.000 € - 250.000 € Kostenliegen im Rahmender vorgesehenen Gesamtkosten Ja Nein lt. Haushaltsplan Bei Kostenüberschreitung gegenüber Haushaltsplan Über- oder außerplanmäßig? Ja Nein Deckungsvorschlag: im Ergebnishaushalt bei Kostenstelle/Sachkonto / i. H. v. 0,00 € im Finanzhaushalt bei Investitionsauftrag i. H. v. 0,00 € kein Deckungsvorschlag möglich Jährliche Folgekosten: Ja Nein Ausgabe bei / i. H. v. 0,00 € Kostenstelle/Sachkonto: davon Abschreibungen i. H. v. 0,00 € Einnahme bei / i. H. v. 0,00 € Kostenstelle/Sachkonto Nettoaufwand jährlich ca. 0,00 € Die finanziellen Auswirkungen sind abhängig von der Umsetzungsstrategie, der zeitlichen Abfolge sowie der Ausführungsqualität. Die Maßnahmen werden im Einzelfall durch den Gemeinderatbeschlossen.ÜberschlägigkannaufBasisvonKostenkennwerteneineSpanne von 13 Mio. € bis 15 Mio. € angenommen werden. Die weitere Umsetzung der Sportstättenkonzeption steht unter Haushaltsvorhalt. Mitzeichnung Kämmerei Seite 3 00.00.000000:00 IV. Begründung Begründung unverändert zum ursprünglichen Beschlussantrag Durch den Gemeinderat wurde am 13.11.2024 beschlossen, für Gerlingen eine Sportstättenkonzeption mit einer gesamtstädtischen Betrachtung zu erstellen (SV 076/2024). Ziel war es, eine Bedarfsermittlung und -analyse für den organisierten und nichtorganisierten Sport durchzuführen sowie eine Gesamtkonzeption zu erstellen. Der Fokus sollte dabei auf denbeidenStandortenSchillerhöheundBreitwiesenliegen.EinsolchesKonzeptresultiertu.a. aus dem Prozess zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept „Gerlingen 2030“. Die Ergebnisse sollen in den parallellaufenden Prozess zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanseinfließen.DasBüroSpOrtconceptausStuttgartwarmitderErstellung der Sportstättenkonzeption beauftragt. Aus diesem Prozess resultiert eine Gesamtkonzeption für die beiden Standorte Breitwiesen und Schillerhöhe in Varianten, in die auch die Bedarfe der Vereine sowie des nicht organisiertenSportseingeflossensind.DieGesamtkonzeptionbildetdiemittel-undlangfristige Strategie zum Umgang und zur Entwicklung der Sportstätten in Gerlingen. Ziel war es außerdem, auf Grundlage der Konzeption Entscheidungen zur Entwicklungsfähigkeit und zur Zukunft der beiden Standorte Schillerhöhe und Breitwiesen abzuleiten und diese in das Flächennutzungsplan-Verfahren einfließen zu lassen. Die Ausarbeitung der Sportstättenkonzeption gliederte sich in insgesamt sieben Bausteine: - Einarbeitung und Sichtung von Bestandsunterlagen - Bestandsanalyse Sportstätten - Vergleichende Standort- und Potenzialanalyse - Bedarfsanalyse und Bedarfskonzeption mit Nutzerdialog - Sportstättenkonzeption Standorte Schillerhöhe und Breitwiesen - Investitionskostenprognose, Meilensteinterminschiene - Ergebnispräsentation und Übergabe der Leistung Mit diesem Bericht wird die Sportstättenkonzeption abgeschlossen. Bedarfe: Die Bedarfsanalyse ermittelte Bedarfe in zwei Kategorien (Anlage 1): - Kategorie A – für Betrieb nutzungskritisch und notwendig - Kategorie B – für Betrieb wünschenswert und nicht nutzerkritisch In beiden Kategorien wurden die Bedarfe jeweils getrennt für Hallenkapazitäten sowie für Sportaußenflächen erhoben. Die Bedarfe wurden in Tabellen gelistet und es wurde ermittelt, welche Bedarfe bereits im Bestand abgedeckt werden und welche neu hinzugekommen sind. Die Aufstellung für die Sportaußenflächen wurde zudem gegliedert in Sportfreianlagen und Gebäude/Infrastruktur. In die Bedarfsanalyse waren die Nutzer über ein Umfrageformat sowie über zwei Nutzerworkshops eng eingebunden. Ergebnisse: Organisierter Sport 1. Raumprogramm für Hallenkapazitäten: Die Auswertung der Hallenteile und Räume für Bewegungsangebote ergibt, dass rechnerisch Seite 4 00.00.000000:00 ausreichend Platzangebote in den Hallen und Bewegungsräumen besteht, jedoch das Potential aus Optimierung der Belegungszeiten noch nicht ausgeschöpft ist. Die beiden bestehenden Hallenteile der alten Breitwiesenhalle sind zudem mit anerkannten Bedarfen belegt. Die Verwaltung wird daher beauftragt einen Vorschlag zu erarbeiten, wie mit der alten Breitwiesenhalle weiter verfahren werden soll. 2. Raumprogramm für Sportfreianlagen und zugehörige bauliche Infrastruktur Soll-Bedarf Kategorie A Sportfreianlagen - Bestand:  1 Kunstrasenspielfeld in den Breitwiesen  1 Rasenspielfeld in den Breitwiesen  1 Laufbahn / Leichtathletikanlagen in den Breitwiesen  1 Laufbahn / Sprunggrube im Schulzentrum (Sanierung notwendig)  (1 Kunstrasenspielfeld Schillerhöhe aufgrund von Abgängigkeit nicht im Bestand) Soll-Bedarf Kategorie A Sportfreianlagen - Neu:  1 Kunstrasenspielfeld  2 Kleinspielfelder ¼-Platz – alternativ 1 Kleinspielfeld ½-Platz Bedarf Kategorie B Sportfreianlagen - Neu:  Überdachung ¼-Platz  Soccer- Court (Käfig)  Calisthenics-Trainingsanlage  Beachvolleyballfeld  Sprintertunnel und Leichtathletik-Unterstand Soll-Bedarf Kategorie A Infrastruktur - Bestand: Im Bereich Rasenplatz und Kunstrasenspielfeld  1 Umkleiden Damen/ Heim  1 Umkleiden Herren/ Gast  1 Lagerraum  1 Schiedsrichterraum  1 Platzpflege  1 Außen-WC Soll-Bedarf Kategorie A Infrastruktur - Neu: Im Bereich neues Kunstrasenspielfeld  1 Umkleiden Damen/ Heim  1 Umkleiden Herren/ Gast  1 Lagerraum  1 Schiedsrichterraum  1 Platzpflege  1 Außen-WC Soll-Bedarf Kategorie A Infrastruktur - Neu: Im Bereich neues Kleinspielfeld  1 Umkleiden Damen/ Heim  1 Umkleiden Herren/ Gast Konzeptvarianten: Aus den ermittelten Bedarfen wurden verschiedene Konzeptvarianten (Anlage 2) entwickelt, Seite 5 00.00.000000:00 aus denen hervorgeht, wie die Bedarfe abgedeckt werden könnten. Standort, Flächenverfügbarkeit,BestandundVerkehrsanbindungwarenunteranderemKriterienbeider Variantenentwicklung. Variante 1: Zentrale Verortung des Sportflächenangebots im Sportzentrum mit Untervarianten a, b, c in den Breitwiesen Variante 2: Dezentrale Verortung der Sportflächen an zwei Standorten - auf der Schillerhöhe und im Sportzentrum in den Breitwiesen Die detaillierte Anordnung ist den Plänen in der Anlage 2 zur Sitzungsvorlage zu entnehmen. Bei allen Varianten sind sogenannte Potentialflächen identifiziert, die sich je nach Variante unterscheiden. Auf diesen Flächen können Angebote des informellen Sports, Bedarfe der Kategorie B oder anderweitige Entwicklungen verwirklicht werden. Die Empfehlung von SpOrt concept und der Verwaltung ist die Variante 1 a Option I. In dieser Variante werden grundsätzlich alle ermittelten Bedarfe der Kategorie A erfüllt. Die Zentralisierung stärkt und erweitert die Anlagen in den Breitwiesen im Sinne eines „Sport- Parks bzw. Sport-Campus“. Durch die Errichtung eines überdachten Kleinspielfeldes wird die Bespielbarkeit im Herbst verbessert und zusätzlich eine Entlastung der Hallenkapazitäten geschaffen, da Fußball auf das überdachte Kleinspielfeld ausweichen kann. Die Nutzung des Rasenplatzes im Breitwiesenstadionwirddadurchebenfallsentlastet.AufdieAnlagenaufderSchillerhöhekann verzichtet werden. Die dort vorhandenen Flächen stünden für eine zukünftige städtebauliche Entwicklung zur Verfügung. Nichtorganisierter Sport Für die Herleitung der Bedarfe Bolzplätze und Bewegungsflächen für den nichtorganisierten Sport wurde eine Untersuchung in Form eines interkommunalen Vergleichs vorgenommen. OrientierungerfolgtanderDIN18034–Sportflächen&FlächenzumSpielen–worunterauch Bolzplätze fallen. Geprüft wurde das Verhältnis Einwohner zu Fläche/Anzahl Bolzplätze über den Faktor der DIN. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Stadt Gerlingen mit dem derzeitigen Ist- Zustand den Bedarf an Bolzplätzen quantitativ erfüllt. Alle Plätze liegen innerhalb der relevanten Erreichbarkeit im betrachteten Einzugsradius von 1.000 m. Gerlingen besitzt ein ausgewogenes und angemessenes Angebot an öffentlichen nutzbaren Bolzplätzen. Aus den Bedarfsmeldungen geht ein weiteres Sollraumprogramm hervor. Wünschenswert wären ein ErsatzfürdierückgebautenTartanplätze(Soccer-Court)amStandortBreitwiesen,derNeubau einer Calisthenics-Anlage und der Neubau eines Beachvolleyballfeldes. Im abschließenden Nutzerworkshop zu den Konzeptvarianten hatten die Teilnehmer die Möglichkeit,eineRangfolgeinnerhalbderBedarfedesnichtorganisiertenSportszubepunkten, mitdem Ergebnis, dass die Calisthenics-Trainingsanlage sowieder Soccer-Court am meisten nachgefragt sind. Die Calisthenics-Trainingsanlage könnte im Zuge des Baus der Erschließungsanlagen für das Baugebiet Bruhweg II im zentral gelegenen Park verwirklicht werden.EinsehrguterStandortfürdenSoccer-CourtistdiebislangoffenvorgehalteneFläche vor der Realschule in Richtung Mensa. Von den Schulleitungen des Schulzentrums wird die Realisierung an diesem Standort sehr begrüßt, da dies eine gute zusätzliche Möglichkeit für Pausenaktivitäten für die Schülerinnen und Schüler darstellt und zudem Synergieeffekte im nichtorganisierten Sport entstehen. Vom Jugendgemeinderat wurde zudem in einer Sitzung dasBeachvolleyballfeldpriorisiert.Dieseskönntemittelfristigumgesetztwerden,nachgelagert zumBaudesSoccer-CourtsundderCalisthenics-Trainingsanlage.MöglicheStandortewären nördlich am Bolzplatz beim Brückentor oder südlich des Sportzentrums in den Breitwiesen. Umsetzung DieVerwaltungwirdbeauftragteineUmsetzungsstrategiefürdieweiterebaulicheRealisierung Seite 6 00.00.000000:00 der einzelnen Komponenten der Variante 1 a Option 1 – Neubau Kunstrasenspielfeld, Bau überdachtes Kleinspielfeld, Errichtung der Gebäudeinfrastruktur, Außenanlagen, Parkplätze und Straßenquerung zu erarbeiten. Dabei sollen unter anderem folgende Aufträge eingearbeitet werden: a. Bildung von Bauabschnitten, die die finanzielle Situation der Stadt berücksichtigen; b. Vorbereitung des notwendigen Grundstückserwerbs; c. Vorbereitung des benötigten Baurechts für die Umsetzung; d. Erarbeitung eines Vorschlags, wie mit der alten Breitwiesenhalle weiter verfahren wird Um die Erweiterung des Sportzentrums im Norden der Feuerbacher Straße durchführen zu können muss Grunderwerb getätigt und ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt werden. UmdieschnellstmöglicheEntlastungderSporttreibendenunddiegrößtmöglicheFlexibilitätbei der Umsetzung zu erreichen, wird vorgeschlagen, das auf der Schillerhöhe abgängige Kunstrasenspielfeld kurzfristig in zweckmäßiger Weise zu sanieren. Mit dieser Maßnahme könnte noch im laufenden Jahr begonnen werden. Finanzmittel sind ausreichend im Haushalt 2026eingestellt.VoraussichtlichfallenfüreineeinfacheundinderNutzungzeitlich begrenzte Sanierungca.300.000-400.000€an.DiesisteinegrobeKostenannahmeunterderPrämisse, dass der Unterbau des Feldes erhalten werden kann und das Feld nicht komplett erneuert werden muss. Anlagen Anlage1SportflächenkonzeptionBEDARFSKONZEPTION Anlage2SportflächenkonzeptionPräsentationKONZEPTIONVARIANTEN Anlage3Antrag02_2024 Anlage4Antrag_02b_2024 Anlage5Antrag_03_2024 Anlage6Antrag473 Anlage7Variante1c Anlage8SV085-2026 Seite 7 00.00.000000:00

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