Startseite › Forbach › Antrag
Vergabe der Machbarkeitsstudie - Hallenstrukturen im Kernort Forbach
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Forbach |
| Datum | 2026-07-21 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, eine Machbarkeitsstudie zu zukünftigen Hallenstrukturen im Kernort Forbach zu vergeben. Die Verwaltung lud fünf Planungsbüros zur Angebotsabgabe ein; zwei wertbare Angebote gingen ein. Der Gemeinderat beschloss, den Auftrag an archis Architekten + Ingenieure GmbH für 64.099,35 € brutto zu vergeben, da dieses Angebot den Untersuchungsauftrag vollständig erfüllt und eine umfassende Fördermittelanalyse einschließt.
Automatisch aus dem Quelldokument zusammengefasst. Wichtige Details bitte immer im Originaldokument unten prüfen.
Dokument
Extrahierter Text
Beschlussvorlage
Vorlage: 2026/303
Fachamt: Bürgermeister
Bearbeiter: Robert Stiebler
Datum: 08.07.2026
Datum Gremium Zuständigkeit Öffentlichkeitsstatus
21.07.2026 Gemeinderat Entscheidung öffentlich
Vergabe der Machbarkeitsstudie - Hallenstrukturen im Kernort Forbach
Sachverhalt
Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, geeignete und leistungsfähige Planungsbüros zur
Abgabe eines Angebots für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie über die zukünftigen
Hallenstrukturen im Kernort Forbach aufzufordern.
Daraufhin hat die Verwaltung insgesamt fünf in diesem Fachgebiet renommierte und erfahrene
Planungsbüros zur Angebotsabgabe eingeladen. Grundlage hierfür war der von der Verwaltung
erarbeitete Untersuchungsauftrag, der insbesondere die umfassende Betrachtung der baulichen,
funktionalen und wirtschaftlichen Aspekte sowie die vollständige Einbeziehung der
Fördermöglichkeiten des Landessanierungsprogramms (LSP) vorsieht.
Trotz der gezielten Ansprache mehrerer geeigneter Büros gingen innerhalb der Angebotsfrist
lediglich zwei wertbare Angebote ein. Beide Angebote wurden von der Verwaltung anhand der in
der Ausschreibung definierten Anforderungen geprüft und hinsichtlich Leistungsumfang, fachlicher
Qualität, Wirtschaftlichkeit sowie der Erfüllung der geforderten Untersuchungsinhalte bewertet.
Beide Büros verfügen zweifellos über die erforderliche fachliche Qualifikation und entsprechende
Referenzen.
Nach Prüfung der Angebote kommt die Verwaltung jedoch zu dem Ergebnis, dass das Angebot der
archis Architekten + Ingenieure GmbH sowohl fachlich als auch wirtschaftlich die überzeugendere
Lösung darstellt.
Ausschlaggebend hierfür sind insbesondere:
vollständige Erfüllung sämtlicher Anforderungen des Untersuchungsauftrags,
umfassende Betrachtung aller drei Untersuchungsvarianten,
transparente und pauschale Honorarkalkulation,
geringere Angebotssumme,
höhere Kosten- und Planungssicherheit.
Von besonderer Bedeutung ist darüber hinaus die im Angebot enthaltene umfassende
Fördermittelanalyse. Ziel der Machbarkeitsstudie ist ausdrücklich nicht lediglich die Betrachtung
der Fördermöglichkeiten innerhalb des Landessanierungsprogramms (LSP). Vielmehr soll
untersucht werden, welche Förderprogramme insgesamt für die einzelnen Varianten in Betracht
kommen, inwieweit diese miteinander kombiniert werden können oder sich gegebenenfalls
gegenseitig ausschließen und welche Förderkulisse letztlich die wirtschaftlichste Umsetzung der
jeweiligen Variante ermöglicht.
Gerade diese Gesamtbetrachtung der unterschiedlichen Fördermöglichkeiten stellt eine
wesentliche Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat dar. Nur wenn neben den Investitions-
und Folgekosten auch die tatsächlich realisierbaren Fördermittel umfassend bewertet werden, lässt
sich belastbar beurteilen, welche Variante unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten langfristig die
sinnvollste Lösung für die Gemeinde Forbach darstellt.
Das Angebot der archis Architekten + Ingenieure GmbH bildet diese Aufgabenstellung
entsprechend dem von der Gemeinde vorgegebenen Untersuchungsauftrag vollständig ab.
Demgegenüber erfolgt die Fördermittelbetrachtung im Angebot der Harrer Ingenieure GmbH
ausdrücklich ohne Einbindung eines externen Fördermittelspezialisten und damit nicht in dem von
der Gemeinde geforderten Umfang. Dadurch ist die Vergleichbarkeit der wirtschaftlichen
Auswirkungen der einzelnen Varianten aus Sicht der Verwaltung eingeschränkt.
Aus Sicht der Verwaltung bietet das Angebot der archis Architekten + Ingenieure GmbH daher die
deutlich umfassendere und belastbarere Entscheidungsgrundlage. Dies betrifft sowohl die
planerische Bewertung der Varianten als auch die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung unter
Einbeziehung sämtlicher relevanter Fördermöglichkeiten. Damit wird der Gemeinderat in die Lage
versetzt, eine langfristig tragfähige und finanziell optimale Entscheidung für die zukünftige
Hallenstruktur im Kernort Forbach zu treffen.
Finanzielle Auswirkungen
Für die Durchführung der Machbarkeitsstudie entstehen Kosten in Höhe von
64.099,35 € brutto. Entsprechende Mittel sind im Haushalt 2026 verfügbar.
Beschlussvorschlag
Der Gemeinderat beschließt, den Auftrag zur Erstellung der Machbarkeitsstudie „Hallenstrukturen
im Kernort Forbach“ an die archis Architekten + Ingenieure GmbH, Karlsruhe, zum Angebotspreis
von 64.099,35 € brutto zu vergeben.
Anlagen
- keine -
Text aus PDF extrahiert