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Antrag auf Beratung und Beschlussfassung zur Verbesserung der ÖPNV-Verbindung zwischen Hoppegarten, Münchehofe und Berlin-Friedrichshagen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Landkreis Märkisch-Oderland |
| Datum | 2026-04-16 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
ANTRAG Nr. 2026/KT/291
KREISTAG M Ä R K I S C H - O D E R L A N D
Einreicher: Fraktion DIE LINKE öffentlich
Beratungsfolge:
Datum Gremium
15.04.2026 Kreistag
11.05.2026 Wirtschaftsausschuss
27.05.2026 Kreisausschuss
10.06.2026 Kreistag
Thema: Antrag auf Beratung und Beschlussfassung zur Verbesserung der ÖPNV-
Verbindung zwischen Hoppegarten, Münchehofe und Berlin-Friedrichshagen
Finanz. Auswirkungen
Ergebnishaushalt Aufwendungen zu ermitteln
Kostenträger/Sachkonto
Keine Deckung nötig Haushalt wird planmäßig
bewirtschaftet
Amtsleiterin Kämmerei
Datum/ Unterschrift
Beschlussvorschlag:
Der Kreistag Märkisch-Oderland beauftragt die Kreisverwaltung, gemeinsam mit den
zuständigen Verkehrsunternehmen und dem Land Brandenburg sowie dem Land Berlin zu
prüfen und Maßnahmen einzuleiten, um eine direkte und regelmäßige ÖPNV-Verbindung
zwischen Hoppegarten, Münchehofe und Berlin-Friedrichshagen einzurichten bzw. die
jetzige Situation wirksam zu verbessern.
Die Kreisverwaltung wird beauftragt:
- den Bedarf einer direkten Busverbindung oder Linienerweiterung zu ermitteln,
- Gespräche mit Verkehrsunternehmen (z. B. VBB, regionale Anbieter)
aufzunehmen, mögliche Linienführungen und Taktungen zu prüfen,
- die Finanzierungsmöglichkeiten (Kreis, Land, Förderprogramme) darzustellen,
- dem Kreistag innerhalb von z. B. 6 Monaten einen Umsetzungsplan vorzulegen.
_________________
Datum / Unterschrift
Seite: 1/2
Sachverhalt:
Die Gemeinden Hoppegarten und der Ortsteil Münchehofe sind derzeit nur unzureichend
an den öffentlichen Personennahverkehr in Richtung Berlin-Friedrichshagen angebunden.
Insbesondere für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie ältere
Menschen stellt dies eine erhebliche Einschränkung der Mobilität dar.
Der Bedarf ist durch steigende Einwohnerzahlen im östlichen Berliner Umland sowie
zunehmende Pendlerströme klar erkennbar.
Eine verbesserte Verbindung würde:
- die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und Bildungseinrichtungen deutlich
erhöhen,
- den Individualverkehr reduzieren und somit zur Entlastung der Straßen sowie
zum Klimaschutz beitragen,
- die regionale Entwicklung stärken und die Attraktivität der betroffenen
Gemeinden erhöhen,
- die Anbindung an das Berliner S-Bahn-Netz (insbesondere in Friedrichshagen)
verbessern.
Anlagen:
eingereichter Antrag vom 01.04.2026
Seite: 2/2
Text aus PDF extrahiert