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Antrag der FDP-Fraktion auf Entwicklung eines „Grundstück gegen Wohnraum“- Modells zur Entlastung des Wohnungsmarkts

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeStadt Nettetal
Datum2026-06-30
DatenstufeNur Dokumente
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Sitzungsvorlage ohne finanz. Auswirkungen öffentlich 1214/2025-30 Geschäftsbereich Geschäftsbereich E - Stadtentwicklung und Bauen Federführung Stadtentwicklung und Stadtplanung Datum 08.06.2026 Beratungsverlauf Termin Beratungsaktion Ausschuss für Stadtplanung und Mobilität 30.06.2026 Entscheidung Betreff: Antrag der FDP-Fraktion auf Entwicklung eines „Grundstück gegen Wohnraum“- Modells zur Ent- lastung des Wohnungsmarkts Beschlussvorschlag: Der Ausschuss für Stadtplanung und Mobilität beauftragt die Verwaltung, im Rahmen der Aktuali- sierung des Handlungskonzeptes Wohnen zu prüfen, ob ein Kooperationsmodell „Grundstück gegen Wohnraum“ zielführend ist. Begründung der Vorlage: Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Nettetal hat am 12.05.2026 folgenden Antrag zur Beratung und Beschlussfassung gestellt: „Die Verwaltung wird beauftragt ein Konzept für ein Kooperationsmodell „Grundstück gegen Wohnraum“ zu entwickeln und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen.“ Ziel sei es, geeignete städtische Grundstücke an private Bauträger zur Errichtung von Mehrfamili- enhäusern zu überlassen. Im Gegenzug sollen der Stadt - anstelle oder ergänzend zu einem Kauf- preis - eine oder mehrere Wohneinheiten übertragen werden, die in das Eigentum der Stadt oder des NetteBetriebs übergehen. Vorschlag der Verwaltung: Bezugnehmend zur Vorlage Aktualisierung Handlungskonzept Wohnen (Vorlagennr. 1213/2025-30) schlägt die Verwaltung vor, im Rahmen der Aktualisierung des Handlungskonzept Wohnen zu prü- fen, ob ein Kooperationsmodell „Grundstück gegen Wohnraum“ für Nettetal zielführend ist. Die Vor- aussetzungen für ein solches Modell sind voraussichtlich nicht gegeben, da die Stadtverwaltung keine Grundstücke besitzt, die sich für die Entwicklung von Wohnraum eignen. Bedenken bestehen auch bei der Wirtschaftlichkeit, da die Stadt Nettetal im vorgeschlagenen Modell als Vermieter agie- ren soll. Diese Funktion des privaten Vermieters wäre eine zusätzliche Aufgabe, die die Stadtver- waltung leisten müsste. Eine Alternative wäre hier die Baugesellschaft zu stärken, deren originäre Aufgabe das Bauen und Vermieten von Wohnraum ist. Die Verwaltung unterstützt bereits aktiv die Entwicklung von Wohnbauflächen, indem sie die pla- nungsrechtliche Grundlage hierfür schafft. Auf lokaler Ebene schafft die gemeindliche Bauleitpla- nung (Flächennutzungsplan und Bauleitplan), mit den vorhandenen Kapazitäten der städtischen Mit- arbeitenden innerhalb kurzer Zeiträume die Grundlage für die Entwicklung eines Baugebietes. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Bauleitplanverfahren zur Entwicklung von Wohnraumflächen erarbeitet und von der Politik beschlossen. In der Vorbereitung befinden sich zudem weitere Flächen die als Wohnquartiere entwickelt werden sollen, unter anderem steht die Entwicklung des Pierburg- Geländes in den kommenden Jahren an. Um die Stadtentwicklung gezielt zu steuern, entwickelt die Verwaltung Flächen, die aus stadtplanerischer Sicht bedeutsam sind. Auch hier unterstützt das Handlungskonzept Wohnen die stadtplanerische Entwicklung, da das Konzept Aussagen zum zu- künftigen Bedarf macht. Klimarelevante Auswirkungen: positiv ☐ negativ ☐ keine ☒ Durch den Antrag entstehen keine klimarelevanten Auswirkungen. Anlage(n): 1. Antrag FDP-Fraktion Kooperationsmodell Grundstück gegen Wohnung Sitzungsvorlage ohne finanz. Auswirkungen 1214/2025-30 Seite 2 von 2

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