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Antrag der CDU-Fraktion vom 12.04.2026: Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für das Bahnhofsumfeld als Mobilitätsdrehscheibe der Wallfahrtsstadt Kevelaer

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeStadt Kevelaer
Datum2026-06-30
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Fraktionsantrag Stadtentwicklung und Bauordnung Vorlagen-Nr. 95 /2026 Beratungsart - öffentlich - Antrag der CDU-Fraktion vom 12.04.2026: Entwicklung eines Gesamt- konzeptes für das Bahnhofsumfeld als Mobilitätsdrehscheibe der Wall- fahrtsstadt Kevelaer Anlage(n): 1. CDU-Antrag_Planungskonzept Bahnhofsareal Beratungsfolge Sitzungstermin TOP-Nr. Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung 30.06.2026 Sachverhalt / Rechtslage / Begründung: Die CDU-Fraktion möchte die Verwaltung damit beauftragen, ein städtebauliches und verkehrspla- nerisches Gesamtkonzept für den Kevelaerer Bahnhof und sein Umfeld zu erarbeiten. In diesem Konzept sollen der Bahnhof selbst, die Straßen Am Bahnhof, Antoniusstraße und Bahnstraße so- wie der Bahnübergang Rheinstraße, die Park-and-Ride-Flächen an der Ladestraße bis hin zum Europaplatz sowie die Anschlüsse an angrenzende Verkehrsbereiche – insbesondere auch die fußläufigen und radverkehrsbezogenen Verbindungen in Richtung Innenstadt und Kapellenplatz – umfassend betrachtet werden. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten zur Verbesserung der Ver- kehrsführung, der Barrierefreiheit, der Aufenthaltsqualität, der Besucherlenkung sowie der Mobili- tätsangebote – mit besonderem Augenmerk auf die Förderung des Fuß- und Radverkehrs – aufge- zeigt werden. Mögliche Förderzugänge sind systematisch zu prüfen. Die Verwaltung erkennt die hohe Bedeutung des Bahnhofs als zentralen Knotenpunkt für die Wall- fahrtsstadt Kevelaer, ihre Ortsteile sowie das Umland an. Mit der Installation von Radboxen und der Erneuerung des Zutrittssystems der Radstation wurden bereits erste Schritte in Richtung einer modernen, sicheren und komfortablen Mobilitätsdrehscheibe umgesetzt. Das aktuelle Verkehrs- konzept greift den Bahnhof als wichtigen Baustein bereits auf und fordert eine weitergehende Qua- lifizierung des Gesamtareals. Auch die Ankunftssituation der Pilgerbusse bedarf einer Aufwertung, um den besonderen Anforderungen des Pilger- und Tourismusverkehrs gerecht zu werden. Die Platzsituation am Bahnhof selbst und die umliegenden öffentlichen Räume erscheinen funktio- nal und gestalterisch nicht mehr zeitgemäß. Attraktive, gut gestaltete und barrierefreie öffentliche Räume tragen wesentlich dazu bei, dass sich Reisende, Pilgerinnen und Pilger, Gäste sowie Bür- gerinnen und Bürger sicher, willkommen und orientiert fühlen. Ein ansprechendes Bahnhofsumfeld ist zugleich eine „Visitenkarte“ der Wallfahrtsstadt Kevelaer und wirkt sich positiv auf das Stadti- mage und damit auch auf den lokalen Handel und die Gastronomie aus. Damit der Bahnhof und sein Umfeld sowohl als Ankunftsort für externe Gäste als auch als Um- stiegsort für tägliche Pendlerinnen und Pendler attraktiv bleibt bzw. deutlich optimiert werden kann, bedarf es einer funktionalen und gestalterischen Aufwertung. Zugleich soll der Bahnhof als zentra- les Bindeglied einer nachhaltigen Mobilität verstanden werden: Gut ausgebaute, sichere und di- rekte Wegeverbindungen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende sind eine we- sentliche Voraussetzung, um den Umweltverbund zu stärken. Vor diesem Hintergrund schlägt die Verwaltung vor, eine Machbarkeitsstudie zu vergeben, die ne- ben dem Bahnhof auch die Bereiche westlich und östlich der Schienen, vom Bahnübergang an der Bahnstraße bis hin zum Europaplatz, in den Blick nimmt. Hierbei sind die Erfordernisse aller Ver- kehrsträger – insbesondere ÖPNV, Fuß- und Radverkehr sowie motorisierter Individualverkehr – zu berücksichtigen und in ein zukunftsfähiges und gestalterisch hochwertiges Gesamtkonzept zu überführen. Die Machbarkeitsstudie kann damit den Auftakt einer schrittweisen städtebaulichen und verkehrlichen Entwicklung bilden, deren Ergebnisse im weiteren Verlauf politisch beraten, mit den relevanten Akteursgruppen abgestimmt und in konkrete Maßnahmen überführt werden sollen. Die Vergabe und Betreuung der Machbarkeitsstudie kann ab Ende 2026 erfolgen; entsprechende Haushaltsmittel für die Beauftragung werden für das Haushaltsjahr 2027 berücksichtigt. Finanzielle Auswirkungen: / Personelle Auswirkungen: / Beschlussentwurf / Beschlussempfehlung: entfällt Kevelaer, den 11.06.2026 Der Bürgermeister Dr. Dominik Pichler Mitzeichnende gez. Lukas Arntz gez. Verena Möller Fraktionsantrag 95 /2026 Seite 2 von 2

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