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Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 06.07.2026; Sicher unterwegs in der Sportstadt Coburg

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeStadt Coburg
Datum2026-07-23
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt, dass die Stadtverwaltung ein Anreizsystem schafft, das Sportvereine zur Entwicklung von Kinder- und Jugendschutzkonzepten motiviert. Sportvereine mit zertifizierten Konzepten sollen erhöhte Förderung (30€ statt 25€ pro Kind/Jugendlicher) und weitere Anreize wie ein Siegel „Sicher unterwegs im Sport" oder Priorisierung bei Hallenzuteilung erhalten. Die Stadtverwaltung soll einen Kriterienkatalog mit Mindestanforderungen erstellen. Das Anreizsystem soll Prävention von Gewalt und Missbrauch im Sport fördern.

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Extrahierter Text

Stadt Coburg Antrag Nummer 379/2026 Aktenzeichen 30-0241-07/2026 Federführendes Amt Geschäftsstelle Stadtrat Senat/Ausschuss Stadtrat Referent: Oberbürgermeister Dominik Sauerteig TOP im Senat/Ausschuss TOP im Stadtrat I./14. Datum 14.07.2026 Beratungsfolge Termin Sitzungsteil Stadtrat 23.07.2026 öffentlich Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 06.07.2026; Sicher unterwegs in der Sportstadt Coburg Antrag im Wortlaut: Namens der SPD-Stadtratsfraktion stellen wir folgenden Antrag. Der Stadtrat möge beschließen: 1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt ein attraktives Anreizsystem zu erarbeiten, welches Sportvereine motiviert, ein eigenes, tragfähiges Kinder- und Jugendschutzkonzept zu entwickeln, zu etablieren und regelmäßig zu aktualisieren. Dabei soll die Stadtverwaltung einen Kriterienkatalog aufstellen, welcher die Mindestanforderungen an das Kinder- und Jugendschutzkonzept beinhaltet. 2. Qualifizierte Sportvereine, die ein entsprechendes Kinder- und Jugendschutzkonzept vorweisen, erhalten anstatt der aktuell in der Stadt Coburg geltenden Jugendsportförderung in Höhe von 25€/Kind bzw. Jugendlichen 30€/Kind bzw. Jugendlichen. Entsprechende Mittel sind im Haushalt vorzuhalten. Darüber hinaus sollen weitere Anreize, wie z.B. ein offizielles Siegel „Sicher unterwegs im Sport“, eine online einsehbare Liste der qualifizierten Vereine oder eine Priorisierung der qualifizierten Vereine bei der Zuteilung von Hallenzeiten erarbeitet werden. Begründung Sportvereine sind Orte, an denen Kinder und Jugendliche viel Zeit verbringen – sei es im wöchentlichen Training, Wettkampf, im Trainingslager oder auf einer mehrtägigen Turnierfahrt. Sportvereine sind folglich besonders schützenswerte Räume in denen Kinder und Jugendliche immer wieder mit übergriffigem Verhalten durch Erwachsene oder andere Kinder und Jugendliche konfrontiert sind. Dies kann in körperlicher, psychischer oder sexualisierter Gewalt münden. Ein Schutzkonzept stellt sich dem entgegen, sorgt für ein faires, resepektvolles Miteinander und umfasst Maßnahmen zur Prävention, Intervention und Sanktion, wobei klare Grenzen, Regeln und Handlungsanweisungen für alle im Verein tätigen Personen einschließlich Erziehungsberechtigter aufgezeigt sind. Dabei soll eine Kultur der Aufmerksamkeit und Offenheit sowie des verantwortlichen Handelns im Mittelpunkt stehen und Kinder und Jugendliche vor Gefährdung, Missbrauch und allen anderen Formen der 1 Vorlage: 379/2026 Seite - 2 - interpersonalen Gewalt schützen. Ein Schutzkonzept ist folglich ein Ausdruck von Verantwortung gegenüber der gesamten Vereinsgemeinschaft und der Stadtgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei Maßnahmen wie:  Stärkung von Kinderrechten im Sport  Präventionskonzept sexualisierte Gewalt  Förderung gewaltfreier Kommunikation  Erste-Hilfe-Kurse speziell für Kinder  Sensibilisierung von Erziehungsberechtigten und Elternarbeit  Verhaltensregeln bei Sportveranstaltungen  Sport gegen Rassismus und Ausgrenzung Das Schutzkonzept soll die verpflichtenden Maßnahmen der Verbände unterstützen und die Vorschriften deutlich machen. Viele Sportverbände verpflichten ihre Mitglieder bereits zur Entwicklung entsprechender Konzepte. Sie bieten bereits gezielte Informations- und Weiterbildungsangebote an, welche Vereine befähigen entsprechende Konzepte zu entwickeln. Vorstände, Trainer:innen und Betreuer:innen, die an entsprechenden Schulungen teilnehmen, erwerben so nicht nur wertvolle Kompetenzen, sondern tragen maßgeblich zu einer sicheren Vereinsumgebung bei, die auch das Umfeld der Kinder und Jugendlichen einschließt. Das Anreizsystem ist somit ein klares Bekenntnis der Stadt Coburg zum Kinder- und Jugendschutz in der Sportstadt. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sollen deshalb in Coburg stattfinden und Programme für Kinder und Jugendlichen selbst niederschwellig angeboten werden. Beschlussvorschlag:

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