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Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Magdeburg |
| Datum | 2026-10-15 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
1
Landeshauptstadt Magdeburg
Änderungsantrag
Zum Verhandlungsgegenstand Datum
A0066/26/1 öffentlich A0066/26 20.04.2026
Absender
Fraktion Tierschutzpartei
Gremium Sitzungstermin
Stadtrat 23.04.2026
Kurztitel
Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg möge beschließen:
Der Antrag wird wie folgt geändert (Änderungen sind durchgestrichen bzw. fett markiert):
1. Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, das bekennt sich bis zum Ende der geplanten 12-
monatigen Testphase zum Pilotprojekt „Protected Bikelane auf der Großen Diesdorfer Straße“
mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden., da ein vorzeitiger Rückbau das Ziel belastbare
Daten zur Verkehrssicherheit und Nutzung zu gewinnen, verhindern würde.
2. Nach der Testphase wird im Rahmen der Evaluation der Austausch der aufgeklebten
herausstehenden Gummiprotektoren durch alternative Verkehrssicherheitselemente geprüft.
2. Die Oberbürgermeisterin wird gebeten, die Verwaltung anzuweisen, den Rückbau der physischen
Projektelemente sowie der dazugehörigen Beschilderung und Markierungen zu veranlassen.
3. Die Oberbürgermeisterin wird gebeten zu prüfen, ob und wie die Einrichtung einer markierten
Radverkehrsführung auf der Großen Diesdorfer Straße sicher, verständliche und zugleich
wirtschaftlich eingerichtet werden kann.
Begründung:
Mit Errichtung der Protected Bikelane auf der Großen Diesdorfer Straße im Juni 2025 hat sich das
Sicherheitsgefühl der dort Radfahrenden erheblich erhöht. Die dort eingerichtete geschützte
Radverkehrsanlage wurde als Pilotprojekt initiiert, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und im
Rahmen einer Testphase belastbare Erkenntnisse zur Nutzung zu gewinnen. Ein vorzeitiger
Rückbau würde diese Evaluation beenden, bevor aussagekräftige Ergebnisse vorliegen. Wie die
vielen Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern in der vergangenen Zeit zeigen, würde ein
gänzlicher Rückbau das Sicherheitsniveau für die dort fahrenden Radfahrerinnen und Radfahrer
wieder deutlich verschlechtern und sie unnötigen Risiken aussetzen. Gleichwohl sollte nicht außer
Acht gelassen werden, dass die dort angebrachten herausstehenden Gummiprotektoren
beispielsweise ein unüberwindbares Hindernis für Räumfahrzeuge darstellen, diese schädigen
können sowie eine Beräumung des Fahrradweges vom Schnee erschweren. Daher sollte mit Ende
der Testphase der Einsatz alternativer Verkehrssicherheitselemente geprüft werden.
Burkhard Moll
Fraktionsvorsitzender
Text aus PDF extrahiert